Die Google-Startseite wurde in den letzten 20 Jahren häufig verändert, ist aber stets dem Grundsatz treu geblieben, dem Nutzer eine schlanke Webseite mit einem Suchfeld und einigen Buttons zu bieten. Doch ausgerechnet zum 20. Geburtstag des Unternehmens wird dieser Grundsatz über Bord geworfen und die populärste Startseite der Welt plötzlich mit Content aufgebläht. Das könnte große Folgen für das gesamte Web haben.
In diesen Tagen steht alles im Zeichen der großen Google-Jubiläen: Der Chrome-Browser wurde 10 Jahre alt und begleitet das Unternehmen nun exakt das halbe "Leben" lang, denn Google feiert im September den 20. Geburtstag. Anlässlich dessen haben wir in den vergangenen Wochen bereits in die Geschichtsbücher geblickt und die Anfänge von Google beleuchtet. Auch Google hat das Archiv geöffnet und historische Fotos präsentiert. Heute schauen wir uns an, wie sich die berühmteste Startseite der Welt in den vergangenen zwei Jahrzehnten verändert hat.
In dieser Woche ist nicht nur die Jubiläums-Version von Google Chrome erschienen, sondern es wurde auch eine Statistik veröffentlicht, die die Dominanz von Chrome gegenüber der Konkurrenz zeigt. Diese hohen Marktanteile der Google-Produkte werden immer wieder kritisiert und sind hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass sie stark miteinander verknüpft sind. Aktuell zeigt sich wieder, wie Googles Marketing funktioniert.
Gut, dass es bei US-Präsident Donald Trump derzeit innen- als auch außenpolitisch so gut läuft, dass er sich mit Nebensächlichkeiten beschäftigen kann: Nachdem er Google bereits vor einigen Tagen massiv angegriffen hat und dem Unternehmen die Manipulation der Websuche vorwirft, geht er nun wieder einen Schritt weiter: Jetzt wirft er dem Unternehmen mit einem gefälschten Video vor, ihn nicht genügend zu unterstützen.
In loser Folge gibt Google immer wieder mal Einblicke in von vielen Millionen Nutzern täglich verwendeten Produkte und Funktionen, in denen die Hintergründe beleuchtet werden. Heute wird ein Produkt bzw. eine Funktion beleuchtet, die täglich mehrere Milliarden mal verwendet wird, ohne dass es die meisten Menschen überhaupt noch als Zusatz wahrnehmen: Die automatische Vervollständigung in der Suchleiste.
Über das Wochenende bewirbt Google auf einigen internationalen Startseiten ein sehr schönes und auch interessantes Projekt, das wieder einmal zeigen soll, dass die modernen Technologien zu mehr als nur Spielereien eingesetzt werden können. Konkret geht es um den Schutz des Regenwaldes im Amazonas-Gebiet, der tatsächlich mit einer Kombination aus Smartphones und Künstlicher Intelligenz erleichtert werden kann.
Abgesehen von den zahlreichen Doodles und den immer wieder mal verwendeten kurzen Werbeanzeigen für eigene Angebote unter dem Suchbereich, ändert sich auf der Google Startseite nur sehr selten etwas. Doch gestern hat Google eine kleine Änderung bzw. mutmaßlich eine Verbesserung vorgenommen, bei der sich die Suchleiste mit den Vorschläge automatisch öffnet, ohne dass man einen Buchstaben eingegeben hat. Doch bei den meisten kommt das gar nicht gut an.
Die Google Websuche steht weltweit in vielen Ländern und unzähligen Sprachen zur Verfügung, die über eben so viele Domains erreichbar sind. Seit jeher war die Sprache sowie die Oberfläche und die Regionalität der Suchergebnisse an die aufgerufene Domain gebunden - bis jetzt. Google hat nun eine kleine Änderung mit sehr großen Auswirkungen angekündigt: Ab sofort ist es vollkommen egal, welche TLD man aufruft.
Abgesehen von den regelmäßigen Doodles gibt es auf Google Startseite normalerweise nur wenige Veränderungen und sie ist recht konstant durch die letzten Jahre gegangen. Jetzt gibt es eine für Google-Verhältnisse riesige Änderung auf der US-Version der Startseite, mit der man sich wohl auch das Ankurbeln der eigenen Umsätze erhofft: Ein direkter Link zum Google Store und eine damit einhergehende kleine Umstrukturierung der weiteren Links.