In den vergangenen Jahren haben mehr als zwei Dutzend Apps die magische Marke von 1 Milliarde Installationen über den Play Store gebrochen und wurden somit in den Billionaires Club aufgenommen. Zum Ende der Woche ist das nun einer weiteren App gelungen, deren Popularität einigen vermutlich gar nicht auf dem Schirm hatten: Die Rede ist von Facebook Lite.
Viele kleine Unternehmen müssen sich aufgrund begrenzter Ressourcen entscheiden, ob sie ihre Apps primär für Android oder für iOS entwickeln und anpassen möchten. Aber auch große Konzerne mit nahezu endlosem Budget treffen häufig eine Entscheidung für die eine oder andere Plattform, während für "die andere" nur portiert wird. Jetzt hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in seinem Unternehmen die volle Konzentration auf Android gefordert.
Viele Nutzer legen ihre digitalen Daten heute nicht nur, oder teilweise gar nicht mehr, lokal auf der Festplatte, Speicherkarten oder USB-Sticks ab, sondern speichern, sammeln, verwalten und generieren sie vor allem in der Cloud. Doch so viele Möglichkeiten die digitalen Ökosysteme auch bieten, so sehr sind sie untereinander inkompatibel. Das soll sich nun mit dem Data Transfer Project von Google, Facebook, Microsoft und Twitter ändern.
Google ist seit Jahren im Cloud-Geschäft tätig und bietet unzähligen Kunden die eigenen Dienste sowie die Rechenleistung und die Server-Infrastruktur an. Dennoch ist es noch immer ein vergleichsweise kleines Geschäft, das kaum gegen die übermächtig wirkende Konkurrenz ankommt. Schon bald könnte Google aber einen neuen prominenten Kunden gewinnen, der die Dienste des Unternehmens in Anspruch nehmen möchte: Facebook.
Google und Facebook beherrschen große Teile des Internets und gehören gemeinsam mit Apple, Amazon und Microsoft nicht nur zu den größten Unternehmen der Welt, sondern stehen auch ständig im Zielkreuz der Behörden rund um die Welt. Vor allem Google und Facebook mussten das in der letzten Zeit spüren und bekommen nun verbale Schützenhilfe von jemandem, der das über Jahre selbst durchgemacht hat: Microsoft-Veteran Steve Ballmer.
Facebook und Google konkurrieren in vielen Bereichen miteinander und werden im Allgemeinen als DIE beiden Unternehmen angesehen, auf deren Plattformen sich ein Großteil des digitalen Lebens abspielt. Gestern Abend hat die Facebook-Tochter Instagram zwei große Ankündigungen veröffentlicht, die vor allem für Googles Videoplattform YouTube noch zu einer ernsten Konkurrenz werden könnten: Eine immer weiter wachsende Nutzerbasis und IGTV.
Beim Stichwort "Social Media" dürften die meisten Menschen erst einmal an Facebook denken und erst hinterher die vielen weiteren Plattformen im Hinterkopf haben. Eine neue Studie unter US-Teenagern zeigt nun aber, dass das bei dieser Zielgruppe gar nicht mehr der Fall ist. Stattdessen hat nun YouTube den Platz als DIE Social Media-Plattform eingenommen und der bisherige Platzhirsch Facebook muss sich nur mit dem vierten Platz zufriedengeben.
Die letzten Monate vor der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) waren vor allem von der Panik geprägt, sich nicht mehr rechtzeitig auf die neuen Datenschutz-Gesetze einstellen zu können. Laut französischen Datenschutzaktivisten haben aber auch die großen Unternehmen nicht sauber gearbeitet und verstoßen gegen die Regeln der Verordnung. Jetzt haben sie gleich drei Beschwerden gegen Google bei der französischen Datenschutzbehörde eingereicht.
Ab dem morgigen 25. Mai 2018 ist die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtend von allen im europäischen Raum aktiven Unternehmen umzusetzen und sorgt wohl noch weit darüber hinaus für große Diskussionen. Insbesondere die Web-Giganten dürften von den neuen Regeln sogar noch profitieren und haben einen gewichtigen Vorteil gegenüber den Hunderttausenden KMUs im europäischen Wirtschaftsraum: Sie könne ihren Nutzern praktisch alles unterjubeln.
Es ist ruhig geworden um den Facebook-Datenskandal rund um Cambridge Analytica und fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass das Thema den Menschen nicht mehr ganz so wichtig ist. Doch morgen wird die ganze Diskussion noch einmal hochgekocht, denn nachdem sich Facebook-CEO Mark Zuckerberg bereits den Fragen des US-Kongress gestellt hat, beehrt er nun auch das EU-Parlament. Auch dieses mal kann die Anhörung ab kurz nach 18:00 Uhr Live bei YouTube verfolgt werden.