Viele Nutzer legen ihre digitalen Daten heute nicht nur, oder teilweise gar nicht mehr, lokal auf der Festplatte, Speicherkarten oder USB-Sticks ab, sondern speichern, sammeln, verwalten und generieren sie vor allem in der Cloud. Doch so viele Möglichkeiten die digitalen Ökosysteme auch bieten, so sehr sind sie untereinander inkompatibel. Das soll sich nun mit dem Data Transfer Project von Google, Facebook, Microsoft und Twitter ändern.
Google ist seit Jahren im Cloud-Geschäft tätig und bietet unzähligen Kunden die eigenen Dienste sowie die Rechenleistung und die Server-Infrastruktur an. Dennoch ist es noch immer ein vergleichsweise kleines Geschäft, das kaum gegen die übermächtig wirkende Konkurrenz ankommt. Schon bald könnte Google aber einen neuen prominenten Kunden gewinnen, der die Dienste des Unternehmens in Anspruch nehmen möchte: Facebook.
Google und Facebook beherrschen große Teile des Internets und gehören gemeinsam mit Apple, Amazon und Microsoft nicht nur zu den größten Unternehmen der Welt, sondern stehen auch ständig im Zielkreuz der Behörden rund um die Welt. Vor allem Google und Facebook mussten das in der letzten Zeit spüren und bekommen nun verbale Schützenhilfe von jemandem, der das über Jahre selbst durchgemacht hat: Microsoft-Veteran Steve Ballmer.
Facebook und Google konkurrieren in vielen Bereichen miteinander und werden im Allgemeinen als DIE beiden Unternehmen angesehen, auf deren Plattformen sich ein Großteil des digitalen Lebens abspielt. Gestern Abend hat die Facebook-Tochter Instagram zwei große Ankündigungen veröffentlicht, die vor allem für Googles Videoplattform YouTube noch zu einer ernsten Konkurrenz werden könnten: Eine immer weiter wachsende Nutzerbasis und IGTV.
Beim Stichwort "Social Media" dürften die meisten Menschen erst einmal an Facebook denken und erst hinterher die vielen weiteren Plattformen im Hinterkopf haben. Eine neue Studie unter US-Teenagern zeigt nun aber, dass das bei dieser Zielgruppe gar nicht mehr der Fall ist. Stattdessen hat nun YouTube den Platz als DIE Social Media-Plattform eingenommen und der bisherige Platzhirsch Facebook muss sich nur mit dem vierten Platz zufriedengeben.
Die letzten Monate vor der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) waren vor allem von der Panik geprägt, sich nicht mehr rechtzeitig auf die neuen Datenschutz-Gesetze einstellen zu können. Laut französischen Datenschutzaktivisten haben aber auch die großen Unternehmen nicht sauber gearbeitet und verstoßen gegen die Regeln der Verordnung. Jetzt haben sie gleich drei Beschwerden gegen Google bei der französischen Datenschutzbehörde eingereicht.
Ab dem morgigen 25. Mai 2018 ist die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtend von allen im europäischen Raum aktiven Unternehmen umzusetzen und sorgt wohl noch weit darüber hinaus für große Diskussionen. Insbesondere die Web-Giganten dürften von den neuen Regeln sogar noch profitieren und haben einen gewichtigen Vorteil gegenüber den Hunderttausenden KMUs im europäischen Wirtschaftsraum: Sie könne ihren Nutzern praktisch alles unterjubeln.
Es ist ruhig geworden um den Facebook-Datenskandal rund um Cambridge Analytica und fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass das Thema den Menschen nicht mehr ganz so wichtig ist. Doch morgen wird die ganze Diskussion noch einmal hochgekocht, denn nachdem sich Facebook-CEO Mark Zuckerberg bereits den Fragen des US-Kongress gestellt hat, beehrt er nun auch das EU-Parlament. Auch dieses mal kann die Anhörung ab kurz nach 18:00 Uhr Live bei YouTube verfolgt werden.
Entwickler-Konferenzen sind längst keine langweiligen Veranstaltungen mehr, sondern sind insbesondere bei den großen der IT-Branche zu riesigen Events geworden, auf denen nicht selten auch neue Produkte vorgestellt werden. Am heutigen 1. Mai beginnt die große Facebook F8 Entwicklerkonferenz, auf der natürlich auch CEO Mark Zuckerberg wieder eine Keynote halten wird. Wer möchte, kann per Livestream heute Abend um 19:00 Uhr am Bildschirm mit dabei sein.
Gestern Abend hat sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bereits den Fragen der Senatoren gestellt und hat dabei eine recht gute Figur gemacht - wenn auch nicht unbedingt inhaltlich. Heute geht es in die zweite Runde, bei der er sich den Fragen des Energie- und Handelsausschuss stellen muss. Auch heute kann die Anhörung wieder Live auf YouTube angesehen werden, allerdings schon vier Stunden früher als der gestrige Termin.