Gestern Abend hat sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bereits den Fragen der Senatoren gestellt und hat dabei eine recht gute Figur gemacht - wenn auch nicht unbedingt inhaltlich. Heute geht es in die zweite Runde, bei der er sich den Fragen des Energie- und Handelsausschuss stellen muss. Auch heute kann die Anhörung wieder Live auf YouTube angesehen werden, allerdings schon vier Stunden früher als der gestrige Termin.
Heute Abend wird es ernst für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der sich nach dem Cambridge Analytica-Skandal nun nicht mehr verstecken kann und erstmals vor dem US-Kongress aussagen muss. Das Auftreten des Facebook-Chefs ruft großes Interesse hervor und wird auf zahlreichen Plattformen und TV-Sendern Live übertragen. Auch Googles Videoplattform YouTube ist mit mindestens drei Livestreams von der Anhörung dabei.
Facebook knabbert noch immer an den Folgen des Cambridge Analytica-Skandals und wird laut CEO Mark Zuckerberg noch "Jahre" benötigen um die Umbauarbeiten am Netzwerk vorzunehmen. Jetzt wurden erst einmal eine Reihe von Sofort-Maßnahmen angekündigt, die sich auch auf die Protokollierung von Daten der Android-Nutzer beziehen. Facebook will in Zukunft weniger Daten sammeln und diese auch früher löschen.
Facebook kommt einfach nicht zur Ruhe und scheint von einem Skandal in den anderen zu tappen - anders kann man die aktuellen Berichte auch wirklich nicht mehr beschreiben. Wie jetzt erst bekannt geworden ist, hat das Social Network wohl über einen längeren Zeitraum alle Telefon- und SMS-Protokolle der Nutzer auf die eigenen Server übertragen und dauerhaft gespeichert. Die Datensammlung könnte möglicherweise bis Oktober 2017 stattgefunden haben.
Die Ankündigung, Facebook nicht mehr zu verwenden, ist derzeit voll im Trend und wird möglicherweise auch von dem einen oder anderen Nutzer in die Tat umgesetzt. Aber es muss ja nicht immer ganz so radikal sein, denn einfach etwas bewusster mit den veröffentlichten Informationen umzugehen reicht auch vollkommen aus. Eine simple Chrome-Extension hilft nun dabei, die "Fehler" oder auch Jugendsünden aus der Vergangenheit vollständig aus dem Netzwerk zu tilgen.
Die großen IT-Konzerne sind sehr darum bemüht, ihre aktuellen Projekte und Entwicklungen geheim zu halten - und das aus ganz verschiedenen Gründen. Aber natürlich müssen die Projekte auch von irgendjemandem umgesetzt werden, so dass die Geheimhaltung an einer gewissen Stelle enden muss. Jetzt haben zwei Insider von Google und Facebook verraten, wie durch verschiedenste Methoden- insbesondere bei Auffälligkeiten - die Mitarbeiter überwacht werden.
Seit dem vergangenen Wochenende sorgt der "Facebook-Skandal" rund um Cambridge Analytica für Wirbel und hat offenbar bei vielen Nutzern das Vertrauen in DAS Soziale Netzwerk erschüttert. Bei manchen offensichtlich auch so sehr, dass sie nun den Abschied vom Zuckerberg-Netzwerk in Erwägung ziehen und sich bei Google darüber informieren bzw. nach dem entsprechenden Link suchen.
Ein großer Teil der populären Angebote im Internet ist für den Nutzer vollkommen kostenlos. Neben den diversen Facebook-Angeboten vom Social Network über WhatsApp bis zu Instagram gehören dazu auch die zahlreichen Google-Angebote wie GMail, Maps oder auch die Websuche. Jetzt plant die EU-Kommission allerdings eine Änderung der Definition von "kostenlos", so dass alle diese Angebote zukünftig auch unter das Verbraucherschutzgesetz fallen.
Das Social Network Facebook wird seit einigen Tagen von einem riesigen Datenschutz-Skandal durchgeschüttelt, der das Unternehmen wohl noch längere Zeit beschäftigen dürfte. Im Zusammenhang mit dem gewaltigen Datenschutz-Problem von Facebook kommt es nun zu einer auffälligen Häufung von Sicherheitschefs die die großen Unternehmen verlassen. Auch Googles "Director of Information Security" hat seinen Abschied vom Unternehmen angekündigt.
Das Jahr 2017 war für Google und Facebook nicht leicht: Beide Unternehmen hatten plötzlich an allen Fronten mit den Inhalten der eigenen Nutzer zu kämpfen, die die Plattformen in Verruf gebracht haben. Dass das mittelfristig nicht so weitergehen kann, ist jedem klar, aber nun macht auch die Werbeindustrie Druck. Der Konsumgüterkonzern Unilever hat nun öffentlich gedroht, in Zukunft erst einmal keine Anzeigen mehr bei Google oder Facebook schalten zu wollen.