Die vier großen IT-Giganten Google, Facebook, Amazon und Microsoft haben nicht nur eine enorme Reichweite mit ihren eigenen Angeboten, sondern sind auch sehr tief in zahlreiche Webseiten integriert. Dieser Umstand dürfte sehr vielen Nutzer bekannt sein und eine neue Chrome-Erweiterung führt uns das nun mehr als eindrücklich vor Augen. Der Big Tech Detective zeigt die Integrationen der vier Giganten auf der aktuell besuchten Webseite.
Google bringt mit dem Start von Chrome 88 nicht nur viele Neuerungen in den Browser, sondern wird in Kürze auch ein Feature entfernen, das mit dem kürzlich eingestellten Google Cloud Print in Verbindung stand: Der Upload von Webseiten im PDF-Format auf Google Drive. Diese Funktion wurde nun in eine Chrome-Erweiterung ausgelagert, die seit langer Zeit offiziell zur Verfügung steht.
Gerade erst hat Google den neuen Chrome-Browser veröffentlicht, da kündigt man schon Änderungen für das Ökosystem an - konkret geht es mal wieder um die Chrome-Erweiterungen. In den letzten zwei Jahren wurden die Daumenschrauben für die Entwickler immer fester angezogen und nun gibt es den nächsten Schritt: Innerhalb der nächsten zwei Monate müssen alle Entwickler genauestens angeben, welche Daten sie sammeln und wofür diese benötigt werden.
Die Google Websuche ist für viele Menschen seit zwei Jahrzehnten die erste Anlaufstelle auf der Suche nach Informationen jeglicher Art und erledigt diese Aufgabe angesichts der Marktanteile offenbar sehr zuverlässig. Die Darstellung der Informationen hat sich allerdings sehr stark gewandelt, was längst nicht jedem gefällt. Wer möchte, kann mit einer neuen Chrome-Extension zehn Jahre zurückreisen und sich auf die zehn blauen Links beschränken.
Google hat die Spieleplattform Stadia in den letzten Monaten stark ausgebaut und nicht nur zahlreiche neue Spiele zum Cloud-Gaming gebracht, sondern auch am Funktionsumfang der Plattform geschraubt. Wem das noch nicht ausreicht, kann sich nun mit einer neuen kostenlosen Chrome-Extension behelfen, die die Darstellung im Store optimiert, einen einfachen Codec-Wechsel ermöglicht und einige weitere Vorteile bringt.
Die Aufgabenverwaltung Google Tasks ist ein nettes kleines Tool, das zwar tief in einige weitere Google-Produkte integriert ist, aber dennoch nicht als eigenständige App im Browser nutzbar ist. Weil die Plattform dadurch sehr viel Potenzial verschenkt, ist ein externer Entwickler eingesprungen und hat eine Chrome-Erweiterung entwickelt, mit der sich Google Tasks als normale Web-App nutzen lässt. Tatsächlich gibt die Extension der Plattform Google Tasks einen echten Schub.
Wer Googles Videoplattform YouTube besucht, erhält an vielen Stellen Empfehlungen für weitere Videos, die häufig dazu führen, dass man als Nutzer mehr Zeit bei YouTube verbringt als geplant. Die Mozilla Foundation übt schon seit einiger Zeit Kritik an den vorgeschlagenen Videos, die nach Ansicht der Organisation oft "bedauerlich" sind. Nun möchte man das Problem von Außen aktiv angehen und hat eine merkwürdige Browser-Extension veröffentlicht.
Viele Nutzer verwenden Google Drive als praktischen Cloudspeicher, der nicht nur die Daten der Dokument-Apps aufnimmt, sondern beliebige Dateien immer und überall zur Verfügung stellen kann. Mit einer praktischen Chrome-Erweiterung lässt sich der Cloudspeicher durch eine über den Browser nutzbare Mini-Version noch schneller verwenden. Zusätzlich bringt die Erweiterung einige praktische Zusatzfunktionen für Google Drive mit.
Google bringt immer wieder neue Funktionen in den Chrome-Browser und hat vor allem die Desktopversion in den letzten Monaten stark ausgebaut. Die Android-Version des Browsers fällt dagegen manchmal unter den Tisch und kann längst nicht mit so vielen Features aufwarten, wie der große Bruder. Ein Blick zur Konkurrenz bzw. alternativen Chromium-Browsern kann in Spezialfällen wie der Nutzung von Erweiterungen oder den Entwicklertools sehr hilfreich sein. Im Gegenzug hat Chrome für Android nun ein praktisches neuen Overlay erhalten.