Wer Android-Apps nur aus sicheren Quellen wie dem Play Store herunterlädt und installiert, hat schon einen relativen guten Schutz vor Malware und anderen App-Schädlingen - ist aber dennoch längst nicht vollständig auf der sicheren Seite. Unzählige Virenscanner für Android versprechen zusätzliche Sicherheit, aber nur die wenigsten halten, was sie versprechen. Ein aktueller Test zeigt nun, welche Scanner sich lohnen und von welchen man lieber die Finger lassen sollte.
Bei der Masse an verfügbaren Apps im Play Store ist es nahezu unausweichlich, dass sich schwarze Schafe darunter befinden– und das passiert auch immer wieder. Malware wird von Googles Filtern mittlerweile sehr gut erkannt, aber fragwürdige Funktionen sind dann eben doch nur nach einem ausführlichen Review zu entdecken. Jetzt haben Sicherheitsforscher von Oracle viele App im Play Store entdeckt, die an sehr vielen Stellen großen Schaden anrichten, vom Nutzer bis zum Werber.
Google hat spätestens im vergangenen Jahr damit begonnen, im Play Store richtig aufzuräumen und die Daumenschrauben für App-Entwickler anzuziehen. Das sorgte teilweise für Kritik, ist im Großen und Ganzen aber im Sinner aller Nutzer und der Sicherheit des Ökosystems. Dadurch kam es auch zu einem erheblichen Anstieg von abgelehnten und gesperrten Apps, wie Google nun in einem Blogbeitrag zusammengefasst hat.
Bei der Masse an verfügbaren Apps im Play Store ist es nahezu unausweichlich, dass sich schwarze Schafe darunter mischen - und das passiert auch immer wieder. Malware wird von Googles Filtern mittlerweile sehr gut erkannt, aber fragwürdige Funktionen sind dann eben doch nur nach einem ausführlichen Review zu entdecken. Trend Micro hat nun 29 Kamera-Apps im Play Store entdeckt, mit denen die Nutzer nur wenige Freude haben werden.
Immer wieder tauchen Malware-Apps im Google Play Store auf, die innerhalb kürzester Zeit Tausende von Downloads generieren und viele Nutzer betreffen. Googles Filter sind zwar sehr gut darin, diese automatisiert zu entdecken und innerhalb kürzester Zeit zu entfernen, aber das funktioniert eben nicht immer. Jetzt sind wieder knapp 150 neue Apps entdeckt worden, die eher als Kuriosum bezeichnet werden können - denn sie enthielten Malware für Windows.
Der Chrome Web Store ist die erste und offizielle einzige Anlaufstelle für alle Extensions und Themes für den Chrome-Browser und wird dementsprechend rege genutzt. Als offener Marktplatz läuft Google dabei natürlich Gefahr, dass dort auch Inhalte auftauchen, die nicht immer das halten können, was sie versprechen. Derzeit wird der Chrome Web Store von vielen Einträgen überflutet, die aktuelle Kinofilme kostenlos versprechen.
Google hat in der letzten Zeit sehr viele Anstrengungen unternommen, um die eigene Plattform Android und vor allem auch den Play Store möglichst frei von Malware zu halten. Das dafür genutzte Google Play Protect leistet dabei sehr gute Arbeit und konnte auch schon erste Erfolge vorweisen. Wie jetzt wieder einmal aufgedeckt wurde, muss die Malware aber nicht immer durch einen sorglosen Nutzer auf die Smartphones kommen.
Der Chrome Web Store hat im Chrome-Browser in etwa die gleiche Bedeutung wie der Play Store unter Android, verfügt aber über deutlich weniger Sicherheitsmethoden und steht auch nicht so sehr im Zentrum der Aufmerksamkeit. Langsam zeichnet sich aber ab, dass Google ein großes Problem mit dem Store hat, der eigentlich Sicherheit verspricht, dieses Versprechen aber nicht halten kann. Jetzt zeigen neuen Fälle mit über 20 Millionen betroffenen Nutzern das wieder sehr eindeutig.
Google hat schon seit vielen Jahren starke Schutzfunktionen im Play Store, die die eigene Plattform sauber halten und Malware entfernen sollen. Doch erst seit dem vergangenen Jahr wird das unter der Marke Google Play Protect deutlich sichtbar kommuniziert und geht weit über den Play Store hinaus. Jetzt hat Google einen Bericht veröffentlicht, in dem man auf die Erfolge des vergangenen Jahres zurückblickt.
Als global populärstes Betriebssystem ist Android vielen Angriffen durch Entwickler von schadhaften Apps ausgesetzt, die innerhalb kürzester Zeit Millionen von Nutzern erreichen könnten. Natürlich hat Google im Laufe der Jahre immer weitere Maßnahmen getroffen um das zu verhindern, und diese zeigen nun erstmals eine messbare Wirkung. Wie G-Data mitteilt, hat die Anzahl der erkannten Malware erstmals abgenommen statt weiter zu steigen.