Das Smartphone ist für viele Nutzer heute das primäre Gerät zum Surfen im Internet, zur Nutzung von Apps und hat in vielen Fällen auch jede Menge sensible und persönliche Informationen gespeichert. Google hat in den letzten Jahren viele Technologien und Produkte eingeführt, um die Sicherheit dieser Daten stark zu steigern, ohne den Nutzer oder auch App-Entwickler zu sehr einzuschränken. Jetzt gibt man einen Überblick über all diese Features. Außerdem wurden erst kürzlich sechs neu interessante Apps gegen die exzessive Smartphone-Nutzung eingeführt.
Aktuell streiten Apple und Google über iPhone-Sicherheitslücken und nun haben externe Sicherheitsforscher eine neue Sicherheitslücke auf sehr vielen Android-Smartphones entdeckt. Dafür kommt eine recht alte Technologie zum Einsatz, die zwar keine große Bedeutung mehr hat, aber dennoch von praktisch allen Herstellern umgesetzt wurde. Einem Angreifer ist es damit möglich, den gesamten Traffic zu entführen und das Smartphone zur Wanze zu verwandeln.
Als global größte Plattform ist nicht nur das Betriebssystem Android ständigen Angriffen ausgesetzt, sondern auch Malware-Entwickler versuchen immer wieder ihr Glück und bringen neue schadhafte Apps in den Umlauf. Jetzt wurde wieder eine neue Malware-Welle entdeckt, die auf die Bezeichnung Agent Smith getauft wurde und derzeit für den Endnutzer noch keinen ernsthaften Schaden anrichtet.
Durch App Stores, Sicherheitsmaßnahmen und viele Restriktionen wird es Malware immer schwerer gemacht, den Weg auf den Rechner oder das Smartphone des Nutzers zu finden. Wenn es dann doch mal wieder gelingt, kann häufig großer Schaden für den Nutzer oder immer öfter auch für Werbenetzwerke angerichtet werden. Jetzt ist eine neue Malware für Mac OS aufgetaucht, die sich aktuell nur durch ein kurioses Verhalten äußert: Sie tauscht die Google-Suchergebnisse gegen Bing-Suchergebnisse aus.
Wer Android-Apps nur aus sicheren Quellen wie dem Play Store herunterlädt und installiert, hat schon einen relativen guten Schutz vor Malware und anderen App-Schädlingen - ist aber dennoch längst nicht vollständig auf der sicheren Seite. Unzählige Virenscanner für Android versprechen zusätzliche Sicherheit, aber nur die wenigsten halten, was sie versprechen. Ein aktueller Test zeigt nun, welche Scanner sich lohnen und von welchen man lieber die Finger lassen sollte.
Bei der Masse an verfügbaren Apps im Play Store ist es nahezu unausweichlich, dass sich schwarze Schafe darunter befinden– und das passiert auch immer wieder. Malware wird von Googles Filtern mittlerweile sehr gut erkannt, aber fragwürdige Funktionen sind dann eben doch nur nach einem ausführlichen Review zu entdecken. Jetzt haben Sicherheitsforscher von Oracle viele App im Play Store entdeckt, die an sehr vielen Stellen großen Schaden anrichten, vom Nutzer bis zum Werber.
Google hat spätestens im vergangenen Jahr damit begonnen, im Play Store richtig aufzuräumen und die Daumenschrauben für App-Entwickler anzuziehen. Das sorgte teilweise für Kritik, ist im Großen und Ganzen aber im Sinner aller Nutzer und der Sicherheit des Ökosystems. Dadurch kam es auch zu einem erheblichen Anstieg von abgelehnten und gesperrten Apps, wie Google nun in einem Blogbeitrag zusammengefasst hat.
Bei der Masse an verfügbaren Apps im Play Store ist es nahezu unausweichlich, dass sich schwarze Schafe darunter mischen - und das passiert auch immer wieder. Malware wird von Googles Filtern mittlerweile sehr gut erkannt, aber fragwürdige Funktionen sind dann eben doch nur nach einem ausführlichen Review zu entdecken. Trend Micro hat nun 29 Kamera-Apps im Play Store entdeckt, mit denen die Nutzer nur wenige Freude haben werden.
Immer wieder tauchen Malware-Apps im Google Play Store auf, die innerhalb kürzester Zeit Tausende von Downloads generieren und viele Nutzer betreffen. Googles Filter sind zwar sehr gut darin, diese automatisiert zu entdecken und innerhalb kürzester Zeit zu entfernen, aber das funktioniert eben nicht immer. Jetzt sind wieder knapp 150 neue Apps entdeckt worden, die eher als Kuriosum bezeichnet werden können - denn sie enthielten Malware für Windows.
Der Chrome Web Store ist die erste und offizielle einzige Anlaufstelle für alle Extensions und Themes für den Chrome-Browser und wird dementsprechend rege genutzt. Als offener Marktplatz läuft Google dabei natürlich Gefahr, dass dort auch Inhalte auftauchen, die nicht immer das halten können, was sie versprechen. Derzeit wird der Chrome Web Store von vielen Einträgen überflutet, die aktuelle Kinofilme kostenlos versprechen.