Google hat offenbar zu viele Sicherheitsforscher im Unternehmen, denn sie beschäftigen sich zunehmend mit Produkten anderer Unternehmen und suchen nach Sicherheitslücken. Auch Apple wird immer wieder "Opfer" des Project Zero-Teams, das erst vor wenigen Tagen eine schwere Sicherheitslücke in iOS offengelegt hat. Doch das will Apple so nicht stehen lassen und wirft Google nun vor, bewusst Angst unter den iPhone-Nutzern schüren zu wollen.
Googles beschäftigt sich nicht nur mit Sicherheitslücken in den eigenen Produkten, sondern untersucht im Rahmen des Project Zero auch Produkte und Technologien anderer Unternehmen und wird dabei immer wieder fündig. Nun haben die Sicherheitsforscher angekündigt, eine ganze Reihe von Sicherheitslücken in Apples iOS entdeckt zu haben, das Angreifen das Ausspähen des Standorts und von Daten ermöglichte. Das Einfallstor ist der Webbrowser.
Googles Sicherheitsforscher beschäftigen sich nicht nur mit den Produkten aus dem eigenen Hause, sondern sind auch in den weit verbreiteten Apps und Plattformen vieler großen Unternehmen ständig auf der Suche nach Sicherheitslücken. Jetzt hat ein bekannter Sicherheitsforscher des Project Zero erneut eine Sicherheitslücke in einem Microsoft-Produkt gefunden, die tatsächlich alle Apps in allen Betriebssystemen seit Windows XP betreffen soll.
In einer solch weit verbreiteten und flexibel einsetzbaren Plattform wie Android finden sich immer wieder Sicherheitslücken, von denen Google Monat für Monat mit den Sicherheitsupdates ein bis zwei Dutzend stopft. Der Mediaserver steht häufig im Mittelpunkt dieser Sicherheitsupdates und nun ist wieder eine große Lücke bekannt geworden, bei der ein einfaches manipuliertes Video ausreicht, um die Kontrolle über das Smartphone zu übernehmen.
Alle sechs Wochen verteilt Google eine neue Chrome-Version und schon in den nächsten Tagen steht das Update auf die mit vielen Neuerungen ausgestattete Version 76 an. Doch zuvor rollt Google seit gestern ein Sicherheitsupdate für den Browser aus, das alle Nutzer so schnell wie möglich installieren sollte. Mit diesem werden zwei Lücken geschlossen, die in einem Fall als "hoch" und im anderen als "mittel" eingestuft werden.
Googles Sicherheitsforscher beschäftigen sich nicht nur mit den Produkten aus dem eigenen Haus, sondern sind auch in anderen weit verbreiteten Apps der großen Unternehmen ständig auf der Suche nach Sicherheitslücken. Jetzt haben sie einen vermeintlich großen Fang gemacht, denn durch eine Lücke im Windows-Standardtool Notepad ist es einem Angreifer potenziell möglich, die Kontrolle über den Rechner des Nutzers zu übernehmen.
Vor gut einem Jahr hat Google die Titan Security Keys vorgestellt, mit denen das Google-Konto im Rahmen der Bestätigung in zwei Schritten von Hardwareseite absichern lässt. Anfang des Jahres wurde der Verkauf plötzlich ohne Angabe von Gründen gestoppt und erst nach längerer Zeit wieder aufgenommen. Jetzt ist der Grund bekannt: In den Keys gab es eine Sicherheitslücke - betroffene Nutzer bekommen einen kostenlosen Ersatz.
Im vergangenen Jahr ging mit Meltdown and Spectre eine Sicherheitslücke als Schreckgespenst um, die praktische alle modernen Geräte betroffen hat und für viel Panik gesorgt hat. Jetzt wiederholt sich die Geschichte, allerdings diesmal mit einem Zombie, mit weniger betroffenen Geräten und ganz ohne große Panik. Die neue ZombieLoad-Lücke blamiert Intel erneut, betroffene Google-Nutzer sollten aber bereits geschützt sein.
Es gibt eine handvoll Apps, die auf Milliarden Smartphones installiert sind und für die meisten Nutzer zum Standard gehören - und WhatsApp gehört im westlichen Raum ohne Frage dazu. Vor wenigen Stunden hat WhatsApp-Besitzer Facebook eine schwere Sicherheitslücke im Messenger offengelegt, die sowohl Android als auch iOS betrifft und das Potenzial hat, einem Angreifer die Kontrolle über das Smartphone zu geben. Ein Patch wird bereits verteilt.
Googles Produkte sind normalerweise uneinnehmbare Festungen, hinter denen die Daten der Nutzer sicher sind und bisher noch niemals im großen Stil abgegriffen werden konnten. Das wird hoffentlich auch in Zukunft so bleiben, aber derzeit macht ein Bug bzw. Sicherheitslücke (wie man's nimmt) die Runde, mit dem auf Standortdaten des Nutzers via Google Photos zugegriffen werden konnte. Für die mittlerweile gestopfte Lücke kam die starke Suchfunktion zum Einsatz.