Google Keep & Google Tasks: Die Erinnerungen aus der Notizen-App werden zur Aufgabenverwaltung wandern

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Google hat ein großes Portfolio an organisatorischen Apps, mit denen sich zahlreiche Daten verwalten lassen – von Terminen über Aufgaben bis hin zu Erinnerungen. In den letzten zwei Jahren hat man daran gearbeitet, die Überschneidungen zwischen den Apps aufzulösen und einzelne Typen zusammenzuführen und wie man jetzt verkündet, ist man damit noch längst nicht fertig. Denn in Zukunft werden die Erinnerungen aus Google Keep in Google Tasks zu sehen sein.


keep tasks reminders

Manchmal gibt es nur einen schmalen Grat zwischen Terminen, Aufgaben und Erinnerungen. Dennoch bietet Google diese in einer Vielzahl von Apps an, die vom Kalender über Tasks und Keep bis hin zum Google Assistant reichen. Im vergangenen Jahr hat man bei den Aufgaben aufgeräumt und jetzt sind die Erinnerungen dran: Mit der Notizen-App Google Keep lassen sich sehr einfach Erinnerungen erstellen, in dem man einem Eintrag ein Datum/Uhrzeit zuordnet.

Weil aber auch andere Google-Apps die Möglichkeit zum Erstellen von Erinnerungen bieten, wird das Ganze mit den Erinnerungen aus Google Tasks zusammengeführt werden. Im Zuge dessen wird aus Google Tasks die zentrale App zur Verwaltung von Erinnerungen, die dann nicht nur bei Tasks selbst, sondern unter anderem auch im Google Kalender abrufbar sein werden.

Dieser Umbau wurde erst vor wenigen Tagen in einem Teardown entdeckt und vielleicht auch aus diesem Grund hat Google das Ganze jetzt offiziell gemacht und gleich noch den folgenden Screenshot geteilt, auf dem die Oberfläche in Aktion zu sehen ist. Wäre das obige Logo nicht vorhanden, würde man kaum erkennen, dass es sich um den Google Kalender handelt.




google kalender keep tasks

Diese Lösung soll dafür sorgen, dass alle Erinnerungen im Workspace-Universum an einer zentralen Stelle abgelegt werden und sich dadurch automatisch zwischen Keep, Kalender, Tasks und den vielen weiteren Workspace-Apps wie etwa Docs oder auch den Google Assistant synchronisieren. Gut möglich, dass man da schon etwa weiter denkt und vielleicht eines Tages die Einzelprodukte abschafft, die dann je nach Datentyp kaum benötigt werden würden.

Kurios an der Ankündigung ist, dass man diese Änderung erst „im Laufe des nächsten Jahres“ ausrollen will. Ja, wir haben erst April und noch nicht November oder Dezember. Es wird also noch mindestens neun Monate dauern, bis man diese Integration fertig entwickelt hat. Und das, obwohl man bereits einen Screenshot zeigen kann und das Ganze auch schon im Teardown aufgetaucht ist. Daher meine Vermutung, dass es nicht nur um diesen kleinen Bereich der Erinnerungen geht, sondern im Hintergrund größere Umbauarbeiten stattfinden. Wir werden es irgendwann erfahren.

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[Google-Blog]




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