Seit dem Release von Chrome 66 sind mehr als sechs Wochen vergangen, also wird es wieder Zeit für die kommende Version mit der Nummer 67. Google Chrome 67 wird ab sofort für die Desktop-Betriebssysteme ausgerollt und bringt für den Endnutzer nur sehr wenige Änderungen mit. Dafür gibt es aber vor allem für (Spiele-)Entwickler eine ganze Reihe von Verbesserungen und neuen APIs.
Die 'Neuer Tab'-Seite des Chrome-Browsers hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder mal verändert und unterscheidet sich auch von Plattform zu Plattform. Jetzt steht schon bald die nächste Änderung vor der Tür, die dieser Seite eine ganze neue Richtung geben dürfte. In Zukunft sollen dort auch die Hintergrundbilder aus der Backdrop-Funktion des Chromecast erscheinen.
Google führt schon seit Jahren einen kleinen Kampf gegen unverschlüsselte Verbindungen im Internet und nutzt dafür immer wieder auch die Hilfe des Chrome-Browsers. Nach und nach wurden die Warnungen für unverschlüsselte Verbindungen immer deutlicher sichtbar, was nun auch mit einer der kommenden Versionen wieder der Fall sein wird. Gleichzeitig wird aber auch der Positiv-Hinweis zurückgefahren, der eigentlich schon selbstverständlich sein sollte.
Google Chrome ist zwar noch immer nur ein Webbrowser, hat sich aber im Laufe der Jahre zu einer mächtigen und hochkomplizierten Plattform entwickelt, die das technisch machbare immer wieder ausreizt. Das führt dazu, dass immer wieder mal Probleme auftreten, die sich offenbar nicht so leicht beheben lassen. Derzeit ist das seit längerer Zeit bekannte "Black boxes"-Problem wieder aktuell, das viele Windows-Nutzer trifft und immmer häufiger auftritt.
Vor gut einem Monat hat Google mit dem Rollout von Chrome 66 begonnen, der neben dem Passwort-Export und anderen Verbesserungen auch schärfere Richtlinien für Autoplay-Medien mitgebracht hat. Doch Googles Entwickler haben bei der Umsetzung wohl einen sehr wichtigen Typ von Inhalten vergessen - nämlich die Spiele. Nachdem es unzählige Beschwerden gegeben hat, zieht Google die Funktion nun teilweise zurück.
Alle modernen Browser bieten Tabs an, mit denen mehrere Webseiten gleichzeitig geöffnet bleiben können - was von einem Großteil der Nutzer vermutlich auch exzessiv genutzt wird. Allerdings benötigen diese Tabs auch viel Arbeitsspeicher, von dem ja bekanntlich niemals genug zur Verfügung steht. Google möchte im Chrome-Browser zukünftig eine Künstliche Intelligenz einsetzen, die inaktive Tabs aus dem Speicher kicken und somit die Performance des gesamten Systems verbessern soll.
Alle großen Desktop-Betriebssystem sind dazu in der Lage, mehrere Apps gleichzeitig auszuführen und den Nutzern beliebiges Multitasking anzubieten. Google möchte eine solche Funktion nun auch in den Chrome-Browser bringen und testet seit einiger Zeit einen Bild-in-Bild-Modus, der direkt im Browser integriert ist und Videos aus Webseiten herauslösen kann. Jetzt konnte diese Funktion erstmals aktiviert werden und zeigt sich in einem Video.
Mitte April hat Google mit dem Rollout von Chrome 66 begonnen, der eine ganze Reihe von Verbesserungen enthielt. Eines dieser Verbesserungen waren die neuen Autoplay-Richtlinien für Videos, mit denen ungewünschtes Gedudel automatisch gestoppt werden soll. Aber nicht nur automatisch abspielende Videos können lästig sein, sondern auch automatisch abgespielte Musik und andere Mediendateien. Auch für diese wurden nun aus der Ferne strenge Richtlinien scharf geschaltet, die vor allem auf einen Lerneffekt setzen und die Gewohnheiten des Nutzers kennen lernen sollen.
Mit dem Chrome-Browser hat Google die Verknüpfung der Adressleiste und der Suchleiste in der "Omnibox" eingeführt, die im Laufe der Zeit von allen Browsern übernommen worden ist. In erster Linie ist es aber noch immer die Adressleiste in die der Nutzer eingibt, welche Webseite aufgerufen werden soll. Jetzt soll die Anbindung an die Suchmaschine verstärkt und die Vorschläge und schnellen Antworten auch an dieser Stelle eingeführt werden.
Seit wenigen Tagen ist das April-Update für Microsofts Betriebssystem Windows 10 verfügbar und kann manuell bereits heruntergeladen und installiert werden. Ab kommender Woche steht dann der Rollout per automatischem Update an, aber dieser könnte sich vielleicht noch einmal verschieben - denn mit einem der populärsten Apps überhaupt scheint es große Probleme zu geben. Der Chrome-Browser friert vollständig ein und reißt das ganze Betriebssystem mit.