Man mag es kaum glauben, aber es gibt auch heute noch Nutzer, die URLs von Webseiten auswendig können und diese auch tatsächlich in die Adressleiste eingeben. Dabei darf man sich natürlich keinen Tippfehler erlauben, da man in den meisten Fällen ansonsten auf einer ganz anderen Webseite landet. Der Chrome-Browser will das nun verhindern und den Nutzer zukünftig vor solchen Tippfehlern bewahren. Das neue Feature könnte aber auch ein sehr guter Phishing-Schutz sein.
In den letzten Monaten hat sich bereits abgezeichnet, dass de Chrome-Entwickler an den Browser-Tabs arbeiten und zukünftig die Möglichkeit anbieten wollen, Tabs zu gruppieren. Jetzt hat es die erste Version dieser Funktion tatsächlich in den Browser geschafft und lässt sich über den Canary-Channel bereits nutzen. Außerdem sollen diese Gruppen auch über mehrere Geräte hinweg synchronisiert werden und könnten damit ihre wirkliche Stärke zeigen.
Das ging schnell: Gestern Abend wurde der Rollout von Chrome für Android 72 gestartet und nur wenige Stunden später folgen die Desktop-Versionen für Windows, Mac und Linux: Auf diesen Plattformen sind die Veränderungen schon etwas zahlreicher als auf dem Smartphone, bestehen aber auch daraus, das eine seit Jahren verfügbare Funktion entfernt wurde: Die Einrichtung eines Chromecast über den Desktop ist nun nicht mehr möglich.
Googles Chrome-Browser ist der mit Abstand meistgenutzte Browser und die zugrundeliegende Engine Chromium, die vor allem von Google vorangetrieben wird, dominiert das Web. Der von Mozilla entwickelte Firefox ist in der Masse der einzige Browser, der noch auf eine eigene Engine setzt. Das ist einem Microsoft-Entwickler ein Dorn im Auge, der den Mozilla-Entwicklern einen Wechsel zu Chromium nahelegt.
Werbeblocker gehören für sehr viele Nutzer zu den ersten installierten Erweiterungen, wenn ein neuer Browser eingerichtet wird. Natürlich gibt es auch für Googles Chrome-Browser eine große Auswahl an Adblockern, die ihre Arbeit mal schlecht und mal gut verrichten. Doch nun könnte Google dem Ganzen einen Riegel vorschieben und durch eine gewichtige Änderung im Browser viele populäre Lösungen unbrauchbar machen. Das würde zu einem interessanten Showdown führen.
Wie gestern bekannt wurde, plant Google derzeit große Änderungen am Chrome-Browser, die dazu führen könnten, dass viele Werbeblocker nicht mehr nutzbar sind. Das hat wenig überraschend für sehr viel Aufregung gesorgt, auch wenn noch längst nichts entschieden und in trockenen Tüchern ist. Jetzt hat der erste Adblocker-Anbieter angekündigt, eine Kartellklage gegen Google zu erwägen, wenn diese Blockade tatsächlich umgesetzt wird.
Viele Nutzer verwenden in ihrem Browser einen Werbeblocker, der alle oder zumindest die aufdringlichsten Werbeanzeigen aus den Webseiten filtert. Die populärsten Blocker stehen dabei vor allem als Extension für den Chrome-Browser zur Verfügung und können direkt in den Ladeprozess eingreifen - aber das soll sich nun bald ändern. Googles Entwickler arbeiten an einer neuen Architektur, die einige Werbeblocker unbrauchbar macht.
Allein schon aus Gründen der Bequemlichkeit dürfte ein Großteil der Nutzer alle Passwörter im Browser speichern, sodass sie im Optimalfall nicht mehr eingegeben werden müssen und alle entsprechenden Felder automatisch ausgefüllt werden. Die im Chrome-Browser gespeicherten Passwörter lassen sich über die Einstellungen wieder anzeigen, allerdings eher weniger komfortabel. Eine Windows-App macht es ganz leicht, alle Passwörter übersichtlich anzuzeigen und auszulesen.
Sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Smartphone verbringen die Nutzer mittlerweile den größten Teil der Zeit im Browser und surfen endlose Webseiten, Portale und Web-Apps an. So wie jeder andere Browser auch, zeichnet Google Chrome den gesamten Surfverlauf des Nutzers auf und kann diesen auch erneut darstellen. Doch die Oberfläche des Chrome-Verlaufs ist nicht nur stark eingestaubt, sondern bietet auch nur wenige Funktionen. Eine praktische Chrome-Extension kann Abhilfe schaffen.
Googles Chrome-Browser besitzt einen integrierten Passwort-Manager, der dank Synchronisation stets auf allen Geräten und Plattformen aktuell ist, sodass man im besten Falle keine Passwörter mehr eingeben muss. Alle gespeicherten Passwörter lassen sich natürlich auch direkt im Browser aufrufen und anzeigen - normalerweise allerdings erst nach vorheriger Autorisierung. Doch unter Chrome OS war das bisher nicht der Fall, aus einem ganz simplen Grund.