Google bringt das auf Smartphones etablierte Material You-Design in nächster Zeit mit dem Chrome-Browser auf den Desktop, der im Zuge dessen die farblich angepassten Oberflächen erhalten soll. In den letzten Tagen gab es sowohl für den Chrome-Browser als auch für Chrome OS eindeutige Hinweise, doch die Herangehensweise ist interessanterweise unterschiedlich und dürfte nicht jedem Nutzer gefallen.
Google hat große Pläne mit den Chromebooks und will diese unter anderem durch den neuen Gaming-Anlauf in die Hochleistungsecke erweitern, wenn auch unter anderen technischen Voraussetzungen. Um das zu ermöglichen, bieten die neuen Gaming-Chromebooks und auch einige weitere Geräte Displays mit bis 120 Hertz. Doch in einigen Bereichen des Betriebssystems ist das noch nicht angekommen und wird dementsprechend auch nicht unterstützt.
Google hat das Material You-Design über einen längeren Zeitraum für Android-Smartphones entwickelt und im Laufe der Zeit für fast alle Apps ausgerollt, die dadurch einheitliche und moderne Oberflächen erhalten. Jetzt steht der Sprung auf den Desktop bevor, der natürlich auch für die Chromebooks. Neue Screenshots zeigen jetzt, wie die Material You-Oberfläche im aktuellen Stand in Chrome OS aussieht. Achtung, Baustelle.
Google hat die Chromebooks in den letzten Jahren zunehmend in eine neue Richtung gelenkt, die sich nicht mehr zwingend auf den Desktop konzentriert, sondern dem mobilen Bereich zuwendet. Vielleicht auch aus diesem Grund wird man schon bald ein neues Feature einführen, das den Nutzern ein schnelles akustisches Feedback geben soll, wenn das Chromebook aufgeladen wird oder dies bald geschehen sollte. Inklusive Zusatzfunktion.
Bisher gehören Chromebooks für Gamer nicht unbedingt zur ersten Wahl, denn sie sind hauptsächlich Consumer- und Arbeitsgeräte, sodass eine wichtige Zielgruppe kaum bedient werden kann. Das will Google ändern und hat erst vor wenigen Tagen den breiten Rollout von Steam für ChromeOS angekündigt. Wir zeigen euch, welche Chromebooks schon jetzt kompatibel sind und welche Spiele gezockt werden können.
Experimentierfreudige Nutzer haben es mit Google ChromeOS sehr gut, denn das Betriebssystem bietet mehrere Update-Kanäle und gibt allen Interessierten immer wieder frühen Zugriff auf kommende Funktionen. Bisher musste man sich allerdings selbst auf die Suche nach Neuerungen und Änderungen machen, was durch den Start der neuen Chrome OS Beta Community verbessert werden soll. Das dürfte eine wichtige Anlaufstelle werden.
Gute Nachrichten für alle Zocker, die normalerweise mit Chromebooks unterwegs sind: Der vor längerer Zeit angekündigte Anlauf, Steam auf die Chromebooks zu bringen wird jetzt deutlich ausgeweitet und kann in diesen Tagen deutlich mehr Nutzer erreichen. Die Integration der Spieleplattform scheint stabil genug zu sein, um das Ganze jetzt für alle ChromeOS Beta-Nutzer freizuschalten, die über ein kompatibles Chromebook verfügen.
Google hat das Cloud-Gaming entdeckt und gemeinsam mit einigen Partnern eine Reihe neuer Chromebooks vorgestellt, die speziell auf das Gaming optimiert sind und eine tiefere Integration mehrere Cloudgaming-Plattformen mitbringen. Das kommt natürlich zum perfekten Zeitpunkt, wo man gerade Stadia einstellt und die eigene Chromebook-Reihe begräbt. Dennoch könnte es aufgrund der gewichtigen Partner erfolgreich werden.
Für viele Nutzer sind die Chromebooks zur echten Alternative geworden, die einfach zu erlernen ist und lange mit Updates versorgt wird - aber wie lange? Die Situation sieht bei den Chromebooks deutlich besser aus als bei den Android-Smartphones und die angegebenen garantierten Update-Zeiträume sind auch wirklich etwas wert. Wir zeigen euch, wie ihr herausfinden könnt, wie lange Google euer eigenes oder ein beliebiges andere Chromebook noch mit Updaes versorgen wird.
Google hat mit den Chromebooks vor über einem Jahrzehnt eine ganz neue Produkt-Kategorie geschaffen, die viele Jahre lang belächelt wurde, sich aber dennoch mit starken Marktanteilen etablieren konnte. Das könnte jetzt allerdings einen kleinen Dämpfer kriegen, denn Google hat den Abschied aus dem Chromebook-Markt angekündigt und will vorerst keine eigenen Geräte mehr auf den Markt bringen.