Mit der Gründung von Alphabet hat sich Google als Unternehmen von mehreren großen Lasten befreit und kann sich nun wieder stärker auf das eigentliche Kerngeschäft konzentrieren. Viele Beobachter sind auch der Meinung, dass die neue Struktur auch dafür geschaffen worden ist um große Übernahmen leichter stemmen zu können. Als ganz heißer Kandidat für eine baldige Übernahme gilt dabei ein alter Bekannter: twitter.
Google hat seine Fühler schon längst auch in Bereiche ausgestreckt, die mit klassischer Technologie nur sehr wenig zu tun haben - etwa in den Bereich Gesundheit. Doch dabei möchte man sich wohl nicht mehr nur mit der Genforschung und intelligenten Kontaktlinsen zufrieden geben, sondern auch im Bereich Ernährung forschen. Wie jetzt bekannt geworden ist, wollte Google das StartUp Impossible Foods für bis zu 300 Millionen Dollar übernehmen - allerdings ist der Deal geplatzt.
In den vergangenen Jahren haben Google und LG bereits zwei mal zusammen gearbeitet und haben das Nexus 4 und das Nexus 5 gemeinsam auf den Markt gebracht - und auch in diesem Jahr steht so gut wie fest, dass der Nachfolger des Nexus 5 ebenfalls wieder von LG stammen wird. Durch diese intensive Zusammenarbeit hat sich in Südkorea nun ein Gerücht zusammen gebraut, dass sich in Windeseile verbreitet: Angeblich soll Google planen, sich mit 35 Prozent an dem Hardware-Hersteller zu beteiligen.
Nach fünf Jahren rasantem Aufstieg ist das Portal zur Arbeitskraftvermittlung Homejoy stark ins Trudeln geraten und hatte vor zwei Tagen angekündigt, dass man seine Dienste am 31. Juli diesen Jahres einstellen und das Portal schließen wird. Doch für einen Teil der Mitarbeiter scheint diese Entwicklung nicht ganz so tragisch zu sein, denn sie haben schon jetzt ihren nächsten Job sicher: Google hat etwa 20 Mitarbeiter aus dem Unternehmen abgeworben und möchte nun ebenfalls eine solche Plattform starten.
Mit dem Self-Driving Car ist Google schon vor vielen Jahren in den zukünftigen Markt der selbstfahrenden Autos eingestiegen und ist mittlerweile dazu übergegangen eigene Autos zu bauen - da man mit dem Tempo der Auto-Industrie nicht mehr zufrieden war. Vor gut zwei Jahren hätte Google in diesem Bereich aber einen gewaltigen Schritt nach vorne machen können, denn laut einer neuen Biografie von Elon Musk wollte der Visionär sein Unternehmen Tesla an Google verkaufen.
Am gestrigen Abend hat der Aktienkurs von twitter einen gewaltigen Sprung nach oben gemacht und hatte kurzzeitig seinen höchsten Stand seit dem Börsengang des Unternehmens erreicht. Dies war aber nicht etwa einer Ankündigung oder den Quartalszahlen geschuldet, sondern wurde durch Übernahmegerüchte ausgelöst. Angeblich soll Google Interesse an dem Portal haben.
Der vor wenigen Tagen bekannt gewordene Bericht über eine mögliche Beteiligung von Space X an Google hat sich nun vor wenigen Stunden bestätigt: Space X hat offiziell mitgeteilt, dass sich Google gemeinsam mit einem weiteren Geldgeber an dem Unternehmen beteiligt hat. Das Volumen von Googles übernommenen Anteil liegt bei 1 Milliarde Dollar. Mit dem Geld sollen schon in naher Zukunft hunderte Satelliten in das Weltall geschossen werden, die einen globalen Internetzugang auch in die entlegendsten Gebiete bringen soll.
In den vergangenen zwei Jahren hat Google zunehmend auch außerhalb der Erde, sprich im Weltraum, investiert und hat dabei große Pläne. Seit einigen Tagen steht Google nun wieder in Verhandlungen für das nächste Investment in ein solches Zukunftsprojekt: Laut Informationen des Wall Street Journals, das meist sehr gut informiert ist, möchte das Unternehmen gut 1 Milliarde Dollar in das Unternehmen Space X stecken, das eine Satelliten-Flotte für den Internetzugang aufbauen möchte.
Aus dem einstigen Hobby-Projekt Cyanogenmod ist im vergangenen Jahr ein normales Unternehmen geworden, dass sich nun um die Weiterentwicklung des Android-Aufsatzes kümmert. Immer mehr Nutzer scheinen das alternative Betriebssystem für sich zu entdecken, was natürlich auch Begehrlichkeiten bei den Großen der Branche weckt. Auch Google soll nun versucht haben das Unternehmen zu übernehmen, ist allerdings abgeblitzt.