Google betreibt für die zahlreichen Cloud-Dienste eine gewaltige Infrastruktur mit mehr als einem Dutzend selbst betriebenen Rechenzentren und Millionen von Servern. Dass in diesem großen Verbund ständig Probleme auftreten und Hardware getauscht werden muss, ist schon rein statistisch nicht außergewöhnlich, sondern Normalität. In einem Blogbeitrag berichten Googles Ingenieure nun von einem Vorfall, der so gar nichts mit den High Tech-Komponenten zu tun hat.
Durch das Coronavirus sind weltweit praktisch alle größeren Veranstaltungen abgesagt und hinter jedem kommenden Event steht ein sehr großes Fragezeichen. Google hatte die Cloud Next-Konferenz für das Jahr 2020 bereits vor zwei Wochen auf ein rein digitales Event umgestellt und nun wird auch dieses vorerst vollständig abgesagt. Damit dürfte dann wohl auch die geplante Google I/O nicht mehr zu halten sein.
Das Cloud-Geschäft ist für Google ein immer größeres Geschäft und kann trotz starker Konkurrenz sehr viele prominente Kunden vorweisen - unter anderem den Streamingdienst Spotify. Spotify hat schon vor einigen Jahren sehr viele Kapazitäten in die Google Cloud ausgelagert und scheint die Server dabei auch schon mal ans Limit zu bringen. Ende 2019 wurde für den Jahresrückblick sogar der größte jemals ausgeführte Dataflow Job angestoßen.
In Deutschland steht die Kombination aus Google und PayPal in diesen Tagen unter keinem guten Stern - was in einer globalen Partnerschaft aber trotz aller Aufregung dann doch nur ein kleiner Schluckauf ist. Und so kommt es dann auch, dass Google und PayPal gestern Abend eine neue Partnerschaft verkündet haben: PayPal wird weitere Teile der eigenen Infrastruktur in die Google Cloud verlegen.
Google hat schon vor längerer Zeit angekündigt, die Nummer 1 im Cloud-Business werden zu wollen, noch vor Amazon und Microsoft. Das soll allerdings nicht irgendwann passieren, sondern innerhalb der nächsten vier Jahre - ansonsten würde man aus dem Geschäft aussteigen. Um dieses sehr ehrgeizige Ziel zu erreichen werden nun interne Umstrukturierungen durchgeführt sowie der Fokus auf fünf neue Kernmärkte gelegt.
Zum Start in die Woche hat Alphabet am Montag als letztes großes Tech-Unternehmen die Quartalszahlen bekannt gegeben und lässt sich nun noch ein wenig tiefer als bisher in die Karten blicken. Durch weitere Aufschlüsselungen der Umsatzquellen ist nun endlich bekannt, wie viel Google mit YouTube verdient und wie viel Geld das Cloud-Geschäft in Googles Kassen spült. Dabei zeigt sich, dass das Unternehmen einfach nicht von der Werbung loskommt.
Gestern Abend hat Alphabet die Quartalszahlen für das 4. Quartal 2019 bekannt gegeben und damit gleich mehrfach überrascht. Der Umsatz lag deutlich über den Erwartungen, der Gewinn hingegen deutlich darunter. Die größte Überraschung gab es aber beim Blick auf die Umsatzverteilung, denn erstmals in der Geschichte des Unternehmens wurden die Umsätze für YouTube und Google Cloud einzeln ausgewiesen. Es zeigt sich, welche enorme Bedeutung YouTube für Google hat und wie klein das Cloud-Geschäft nach wie vor ist.
Google bietet schon seit vielen Jahren umfangreiche Cloud-Lösungen an, die es Kunden ermöglichen, ihre Daten oder Rechenpower auszulagern - ein extrem großer und nach wie vor schnell wachsender Markt. Doch Google trifft in dieser Branche auf viele große Konkurrenten, die offenbar bisher die besseren Argumente hatten. Nun soll Google der eigenen Cloud-Abteilung angeblich ein Ultimatum gesetzt haben, das nur sehr schwer umzusetzen sein wird.
Die Gesichtserkennung spielt bei Google in diesen Tagen eine sehr große Rolle - nicht zuletzt durch den Einsatz auf den Pixel 4-Smartphones. Jetzt hat das Team der Google Cloud eine neue Technologie angekündigt, mit der es möglich wird, Promis und bekannte Persönlichkeiten auf Fotos und Videos automatisch zu identifizieren und den Gesichtern Namen zuzuordnen. Es ist bereits die zweite Neuerung innerhalb weniger Tage, bei der Google voll auf die Promis setzt.
Apple hat in jüngster Vergangenheit den Datenschutz als ganz großes Thema für sich entdeckt, mit dem man gegen Konkurrenten wie Google oder Facebook aktiv wird. Dazu hat man sich auf die Fahnen geschrieben, den großen Internetkonzernen so wenige Daten wie möglich zu übermitteln und den Nutzern besseren Alternativen zu bieten. Doch nun sorgt eine Sammelklage in den USA für Aufmerksamkeit, denn tatsächlich lagert Apple auch Daten an Google & Co. aus.