Google hat im Laufe der Jahre sehr viel in die eigene Infrastruktur investiert, Rechenzentren und Datenleitungen rund um die Welt errichtet und sich damit Ressourcen geschaffen, über die kaum ein anderes Unternehmen verfügt. Dennoch scheint man langsam an die Grenzen zu stoßen und stößt ein gigantisches Investitionspaket an, das auch über das Google-Netzwerk hinaus große Bedeutung hat. Man sieht sich in einer wichtigen Expansionsphase.
Google hat den Bedarfsanstieg an Rechenpower schon vor Jahren vorausgesehen und eine gewaltige Infrastruktur aufgebaut, die dem Unternehmen beim heutigen KI-Hype in allen Belangen freie Hand gibt. Damit das so bleibt, sollen die Investitionen in die Infrastruktur sowohl in diesem Jahr als auch im kommenden Jahr nochmal massiv nach oben gefahren werden. Jetzt plant man eine Kapitalerhöhung um 80 Milliarden Dollar, um diese stemmen zu können.
Google hat über viele Jahre enorme Summen in den Aufbau der eigenen Infrastruktur investiert und den Cloud-Bereich vor allem durch den aktuellen KI-Hype in eine echte Gelddruckmaschine verwandelt - doch jetzt scheint man an Grenzen zu stoßen. Wie über das Wochenende verkündet wurde, kauft sich Google jetzt Rechenleistung bei SpaceX, um der steigenden Nachfrage gewachsen zu sein. Und das für fast eine Milliarde Dollar pro Monat.
Google hat im Laufe der Jahre eine gewaltige Infrastruktur aufgebaut, die aus Dutzenden Rechenzentren rund um die Welt besteht. Diese ist für den stabilen Betrieb der immer populäreren Dienste notwendig, hat aber offenbar so viel Kapazität und Rechenpower in Reserve, dass man große Teile des KI-Hypes auf den eigenen Servern beheimaten kann. Immer häufiger stellt sich die Frage: Wie viel Kapazität hat Google eigentlich?
Google ist mit dem KI-Modell Gemini mittlerweile exzellent aufgestellt und schickt sich längst an, zur Standard-KI für Endnutzer aufzusteigen. Jetzt will man sich auch im Business-Bereich stärker aufstellen und hat angekündigt, bis zu 40 Milliarden Dollar in den Konkurrenten Anthropic zu stecken. Damit erhöht Alphabet die Kontrolle über den Konkurrenten massiv.
Der digitale Alltag vieler Menschen wird von den großen US-Techkonzernen dominiert, die eine solche Marktmacht erreicht haben, dass sie zumindest kurzfristig praktisch nicht zu ersetzen sind. Zu diesen Unternehmen gehört ohne Frage auch Google, das sowohl im privaten Bereich als auch im Businessumfeld enorm tief verwurzelt ist. Die Sorge vor dieser eingeschlichenen Abhängigkeit wird derweil immer größer.
Die Beziehungen zwischen den USA und Europa waren mit Sicherheit schon einmal besser und gleichen seit einigen Monaten einer regelrechten Achterbahnfahrt - mit zunehmend mehr Tiefen als Höhen. Das hat man auch in der EU bemerkt und will verstärkt an einer digitalen Souveränität arbeiten, mit der Europa unabhängiger von US-Diensten werden soll. Ein gigantisches Unterfangen, bei dem auch Google eine wichtige Rolle spielt.
Google investiert seit vielen Jahren hohe Summen in den Auf- und Ausbau der Infrastruktur, die aus mittlerweile nahezu endlosen Ressourcen zu bestehen scheint - und die werden ganz offensichtlich auch benötigt. Jetzt hat man zum Jahresausklang eine weitere strategische Investition angekündigt, die sowohl die prognostizierte Rechenpower als auch den Energiebedarf decken soll. Alphabet übernimmt Intersect für 4,75 Milliarden Dollar.
Google ist seit vielen Jahren im Bereich der Künstlichen Intelligenz und dabei längst nicht nur mit Gemini erfolgreich, sondern auch mit weiteren Geschäftsbereichen. Die über viele Jahre aufgebaute Infrastruktur zeigt sich jetzt als gewaltiges Ass im Ärmel, das sogar die KI-Konkurrenz in eine kommende Google-Abhängigkeit treibt und in Mountain View die Kassen klingeln lässt.
Google ist nicht nur mit dem KI-Modell Gemini enorm erfolgreich, sondern auch auf anderen Ebenen der KI-Entwicklung offenbar optimal aufgestellt. Wie jetzt bekannt geworden ist, könnte Google auch im Hardware-Bereich vom Start weg zu einem der größten Anbieter aufsteigen. Der Facebook-Konzern Meta will künftig auf Googles KI-Chips setzen und versetzt Branchenprimus Nvidia damit einen schmerzhaften Stich.
Die Spatzen hatten es schon länger von den Dächern gepfiffen und gestern Nachmittag hat man es dann offiziell gemacht: Google investiert nach eigenen Angaben in Deutschlands Zukunft und will über die kommenden vier Jahre ganze 5,5 Milliarden in den Aufbau von Infrastruktur stecken - von ausgebauten Niederlassungen über Rechenzentren bis hin zu nachhaltigen Partnerschaften. Man feiert es als starkes Signal für den Wirtschaftsstandort.
Google hat die Künstliche Intelligenz schon vor einigen Jahren zum Kerngeschäft erklärt und mittlerweile gibt es praktisch kein Google-Produkt mehr, das nicht über KI-Features verfügt. Auch hinter den Kulissen hat sich Google offenbar sehr gut für das KI-Zeitalter positioniert, denn immer mehr Unternehmen setzen auf Googles KI-Dienste oder Infrastruktur.
Google ist im Bereich der Künstlichen Intelligenz enorm erfolgreich und jetzt kann man den nächsten großen Schritt verkünden, der die Stellung von Google Cloud im KI-Markt weiter stärkt. Das nach wie vor als Startup einzustufende Anthropic will Rechenleistung für einen zweistelligen Milliardenbetrag kaufen und ist damit in guter Gesellschaft.
Google will auch mit dem eigenen KI-Modell Gemini verstärkt auf KI-Agenten setzen, die alltägliche Aufgaben für die Nutzer übernehmen können. Ein sehr wichtiger Bereich, sicherlich auch aus Sicht der Monetarisierung, wird das Onlineshopping sein. Jetzt hat Google ein ganz neues Protokoll vorgestellt, dass es den Agenten auf sichere Weise ermöglichen soll, für den Nutzer einzukaufen und zu bezahlen.
Google gehört seit vielen Jahren zu den größten Anbietern von Onlinediensten und hat im Laufe der Jahre eine gewaltige Infrastruktur aufgebaut, die diesen Anforderungen gerecht wird. Mit dem breiten Ausbau der Künstlichen Intelligenz ist die notwendige Rechenpower durch die Decke gegangen und dennoch ist man dazu in der Lage, der Konkurrenz umfangreiche Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. Hat Google Rechenpower ohne Ende?