Stadia: Macht euch keine Sorgen – der Einstieg in die Spieleplattform lohnt sich auch jetzt noch (Kommentar)

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Die Zukunft von Stadia steht mal wieder auf sehr wackligen Beinen und diesmal scheinen es deutlich mehr als nur Gerüchte zu sein, die ein baldiges Ende der Spieleplattform prognostizieren. Googles Pläne sind zwar noch nicht im Detail bekannt, aber dennoch sollten sich aktuelle und interessierte Spieler keine Sorgen machen: Vielleicht lohnt es sich heute mehr denn je, noch bei Stadia einzusteigen.


stadia logo

Es sieht nicht gut aus für Stadia, zumindest nicht für das Endnutzer-Produkt. Es spielt laut von Google nicht dementierten Berichten keine große Rolle mehr und dürfte mittelfristig zum Tor für das neue Produkt „Google Stream“ werden. Alle Informationen zur aktuellen Situation sowie über die mögliche Zukunft von Stadia findet ihr ausführlich in diesem Artikel.

Für die Plattform schließt sich mit den aktuellen Spekulationen einen Kreis. Seit Beginn an wehrt man sich gegen Gerüchte einer geplanten baldigen Einstellung, was sehr viele Nutzer wohl davon abgehalten hat, es überhaupt auszuprobieren. Auch jetzt dürfte die Neunutzer-Akquise nicht unbedingt leichter geworden sein. Dabei gibt es eigentlich gar keinen Grund zur Sorge, selbst wenn hinter der Zukunft der Plattform einige Fragezeichen stehen. Es kann sich heute mehr denn je lohnen, noch einzusteigen. Google bietet immer mehr Aktionen, mittlerweile 50 Gratis-Spiele, und betreibt zumindest aus Aktionssicht ein echtes Gamer-Paradies.

Es gibt keine Einstiegshürden mehr
Stadia lässt sich mit vielen kompatiblen Controllern nutzen, sodass ihr nicht einmal das Geld für den Stadia-Controller oder das Starterpaket investieren müsst. Der Einstieg ist also gewissermaßen kostenlos. Allerdings müsst ihr abseits der sehr wenigen Gratis-Titel Spiele kaufen oder erhaltet im Rahmen des Stadia Pro-Abos Zugriff auf derzeit 50 kostenlose Spiele. Zwar müsst ihr dafür Geld investieren, aber es wird nicht verloren sein.




Zugriff auf Spiele wird sehr sehr wahrscheinlich bleiben
Alle gekauften Spiele werden auch in Zukunft verfügbar bleiben, völlig unabhängig von der Stadia-Zukunft. Das hat sich gerade erst bei der G Suite-Einstellung gezeigt, die den Nutzern trotz Kontosperre weiterhin Zugriff auf gekaufte Inhalte gibt. Stadia ist deutlich jünger und Google hat bewiesen, dass man den dauerhaften Zugriff ernst nimmt und nicht erst von den Nutzern eingeklagt werden muss. Kauft euch also die Spiele, die euch interessieren und sorgt euch nicht um die Zukunft.

Habt ihr ein Abo und kauft keine Spiele, dann ist das Thema hinfällig und ihr habt sowieso nichts zu verlieren. Das Abo verlängert sich bis zum fiktiven Ende der Plattform und bei Ende des Abos würdet ihr ohnehin den Zugriff verlieren. Sollte Stadia als Endprodukt eingestellt werden, würde man die verfügbaren Titel und deren Entwicklerstudios wohl partnerschaftlich zu Google Stream verlegen und den dann ehemaligen Stadia-Nutzern kostenlosen Zugriff auf die zuvor gekauften Titel geben.

Ihr habt nichts zu verlieren
Unterm Strich steht: Stadia-Nutzer haben nichts zu verlieren, selbst wenn die Plattform ihre besten Tage hinter sich haben sollte. Gerade jetzt wären aktive Nutzer oder gar neue Nutzer wichtig, um Googles Strategie Pro-Stadia zu beeinflussen. Es gibt keinen Grund, sich um gekaufte Inhalte zu sorgen. Niemand versenkt Geld in kurze Zeit später nicht mehr verfügbare Inhalte. Und sollte Google es tatsächlich nicht schaffen, Stadia dauerhaft anzubieten bzw. den Zugang zu den Titeln zu sichern, müsste es wohl eine Entschädigung geben. Aber damit wären wir dann schon zwei Kapitel werden.

In dem Sinne: Game One!


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comment 1 Kommentare zum Thema "Stadia: Macht euch keine Sorgen – der Einstieg in die Spieleplattform lohnt sich auch jetzt noch (Kommentar)"

  • Nochmal kurz aufs Datum des Artikels geschaut. Doch keine 2 Jahre alt, sondern aktuell. Also praktisch alles, was im Artikel steht, galt doch vor 2 Jahren auch schon. Auch damals war klar, gekaufte Titel werden nicht einfach so verfallen. Was hat sich denn bitte geändert, dass das jetzt auf einmal erwähnenswert ist. Schon damals kamen nämlich solche Sorgen auf und kaum einer hat ernsthaft widersprochen. Wenn Google und andere große IT Firmen den Zugang zu gekauften Inhalten sperrt, klopft der Anwalt und bisher immer mit Erfolg. Notfalls gibt es Geld zurück. Google hat die Kohle dafür.
    Und auch schon vor 2 Jahren brauchte man keine zusätzliche Hardware. Gut inzwischen funktionieren weitere Controller, aber schon zum Start konnte mit Maus und Tastatur gezockt werden. Also auch da nichts neues. Irgendwie verstehe ich den Artikel nicht, soll das jetzt schon eine Mitleidsbekundung sein oder was?

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