Auf der ab morgen Abend stattfindenden Entwicklerkonferenz Google I/O wird das Unternehmen aller Voraussicht nach die zweite Developer Preview von Android P vorstellen, die dann gleichzeitig auch die erste Beta ist. Diese könnte dann auch einen weiteren Teil von Googles großem Aufräumprogramm enthalten, das den Datenschutz und die Sicherheit der Nutzer in den Vordergrund stellt.
Immer mehr Nutzer speichern einen Großteil ihres digitalen Lebens auf dem Smartphone und verwenden dazu unzählige Apps, in denen die Daten vermeintlich sicher aufgehoben sind. Das ist aber bekanntlich nur die halbe Wahrheit, denn nicht wenige Apps gaukeln nur eine vermeintliche Sicherheit vor, nehmen es dann am Ende aber doch nicht ganz so ernst damit. Eine Studie zeigt nun, dass viele Apps die Passwörter ihrer Nutzer leicht auslesbar im Klartext speichern.
Hunderte Millionen Menschen besitzen einen Account bei Googles Freemailer GMail. Viele weitere Millionen Nutzer besitzen auch ein Konto beim Videoportal Netflix, bei dem die populären Serien und Filme gestreamt werden. Die Schnittmenge dieser beiden Nutzer ist nun allerdings akut gefährdet, da durch Lücken auf beiden Seiten ein täuschend echtes Phishing möglich ist, mit dem sich die Angreifer ihren Netflix-Genuss vom Opfer finanzieren lassen können.
Facebook knabbert noch immer an den Folgen des Cambridge Analytica-Skandals und wird laut CEO Mark Zuckerberg noch "Jahre" benötigen um die Umbauarbeiten am Netzwerk vorzunehmen. Jetzt wurden erst einmal eine Reihe von Sofort-Maßnahmen angekündigt, die sich auch auf die Protokollierung von Daten der Android-Nutzer beziehen. Facebook will in Zukunft weniger Daten sammeln und diese auch früher löschen.
Bei Google stehen die Themen Datenschutz und Sicherheit sehr häufig im Mittelpunkt und werden mit zahlreichen Produkten und Funktionen angeboten. Insbesondere die großen Plattformen wie der Chrome-Browser stehen dabei im Fokus und sind wahre Festungen - allerdings kann es bei der Umsetzung manchmal Überschneidungen zwischen der Sicherheit und dem Datenschutz geben. Aktuell sorgt das im Chrome-Browser integrierte Cleanup Tool für Diskussionen.
Mit Google Play Games betreibt Google nicht nur eine Plattform zum Download von Spielen, sondern speichert darin auch den Spielfortschritt, den Punktestand und weitere Daten. Bisher war dieser Speicher allerdings eine Einbahnstraße und konnte nur Daten speichern, aber nicht wieder löschen. Wie ein Teardown nun zeigt, wird sich das schon sehr bald ändern.
Wir sind am letzten Tag vom Monat März angekommen und haben damit nun schon wieder das erste Quartal 2018 fast herumgebracht. Der heutige 31. März, der praktischerweise ein Samstag ist, wurde nun wieder zum World Backup Day erklärt und ruft alle Menschen dazu auf, über die Sicherheit bzw. die Sicherheitskopien ihrer persönlichen Daten nachzudenken. Mit ein Grund ist auch der morgige 1. April.
In zwei Monaten tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung in Kraft, von der wohl die meisten schon etwas gehört, aber sich wohl kaum damit beschäftigt haben. Diese von der EU neu eingeführte Datenschutzverordnung ist aber nicht nur eine kleine Herausforderung für Unternehmen, sondern kann auch Webmaster vor große Probleme stellen: Google will die Verantwortung zur Umsetzung auf die AdSense-Partner abschieben.
Google Drive erfreut sich mit knapp 1 Milliarde Nutzern großer Beliebtheit und wird von vielen Nutzern als privater Cloudspeicher verwendet. Allerdings scheint es nicht so zu sein, dass diese dort hochgeladenen Daten dann auch wirklich privat sind: In einem Bericht heißt es nun, dass Google sowohl automatisiert als auch manuell die Inhalte im Drive scannt und bei Verstößen auch schon einmal löscht oder sperrt.
Facebook kommt einfach nicht zur Ruhe und scheint von einem Skandal in den anderen zu tappen - anders kann man die aktuellen Berichte auch wirklich nicht mehr beschreiben. Wie jetzt erst bekannt geworden ist, hat das Social Network wohl über einen längeren Zeitraum alle Telefon- und SMS-Protokolle der Nutzer auf die eigenen Server übertragen und dauerhaft gespeichert. Die Datensammlung könnte möglicherweise bis Oktober 2017 stattgefunden haben.