Google hat erst vor wenigen Wochen die FLoC-Technologie umfangreich vorgestellt und will diese schon mit der nächsten Version des Chrome-Browsers für die ersten Nutzer einführen. Google sieht darin eine wichtige Säule für die Zukunft der Internetwerbung, doch der Gegenwind wird immer stärker. Nun haben sich auch WordPress, Microsoft sowie einige andere Browseranbieter positioniert und wollen FLoC verhindern.
Google hatte kürzlich verkündet, Internetnutzer nicht mehr tracken zu wollen und stattdessen auf die neue FLoC-Technologie zu setzen, die noch vor den ersten Testläufen unter massiver Kritik steht. Offenbar ist man sich bewusst, dass FLoC alles andere als ein "Nicht-Tracking" ist, denn nun wurde verkündet, dass die Technologie im EU-Raum vorerst nicht getestet werden soll. Stichwort DSGVO.
Google ist abhängig vom Werbegeschäft, das nicht nur für Milliarden-Umsätze sorgt, sondern auch die vielen weiteren Dienste subventionieren kann. Nun hat das Unternehmen eine sehr große Änderung angekündigt, die den gesamten Online-Werbemarkt verändern könnte: Man möchte Nutzer nicht mehr tracken, auf vollständig personalisierte Werbung verzichten und stattdessen neue Konzepte einführen.
Vor wenigen Tagen hat die Google-Mutter Alphabet die aktuellen Quartalszahlen vorgelegt, die sehr positiv ausgefallen sind und ein solides Wachstum in allen Bereichen gezeigt haben - möglicherweise aber für einen längeren Zeitraum zum letzten Mal. Google hat gleichzeitig mit den Quartalszahlen eine Warnung ausgegeben, dass die Werbeeinnahmen stark zurückgegangen sind und die nächsten Quartale sehr schwierig werden. Auch bei Alphabet wird es Änderungen geben müssen.
Das Coronavirus und dessen Auswirkungen sorgen bei vielen Menschen und Unternehmen für finanzielle Probleme, die nicht wenige ernsthaft in der Existenz bedrohen. Aktuell macht sich Google in einer der am meisten betroffenen Branchen keine neuen Freunde, denn das Unternehmen zeigt sich nicht dazu bereit, den Reise- und Tourismus-Anbietern entgegenzukommen. In einem gemeinsamen Brief erheben einige deutsche Unternehmen nun schwere Vorwürfe gegen Google.
Google hat vor wenigen Tagen das neue Design der Desktop-Suchergebnisse ausgerollt und wollte der Websuche damit eigentlich einen deutlich moderneren Look geben - das ging allerdings nach hinten los. Durch die neue Optik sehen sich Suchergebnisse und Werbeanzeigen zum Verwechseln ähnlich, was für sehr viel Kritik gesorgt hat. Nun zieht Google die Notbremse, hat die Favicons wieder entfernt und kündigt neue Tests an.
Die Google Websuche ist nicht nur das älteste Produkt des Unternehmens, sondern aus finanzieller Sicht nach wie vor das wichtigste. Über die Werbeanzeigen in der Websuche verdient Google viele Milliarden Dollar - und in den meisten Fällen dürften die umsatzbringenden Nutzer das nicht einmal bemerken. Wie eine interessante Infografik nun zeigt, wurde die Hervorhebung der Werbeanzeigen immer weiter zurückgefahren und ist mittlerweile quasi bei Null angekommen.
Vor wenigen Tagen hat Google angekündigt, den Umgang mit Drittanbieter-Cookies im Chrome-Browser zu überdenken und diese langfristig aus dem Browser zu entfernen. Das ist insofern erstaunlich, weil Google durch die anderen Browserhersteller zu diesem Schritt gezwungen wird, den man wohl am liebsten nicht gegangen wäre. Nun soll alles besser und transparenter werden, schlussendlich spielt sich Google aber wohl vor allem selbst in die Karten.
Drittanbieter-Cookies gehören im Web seit vielen Jahren zum Alltag und werden vor allem von Werbeplattformen zum Tracking der Nutzer eingesetzt. Dementsprechend sorgen sie auch seit Jahren für große Diskussionen und werden von den ersten Browsern bereits vollständig geblockt. Google möchte einen anderen Ansatz wählen und hat nun erneut die im vergangenen Jahr angestoßene Privacy Sandbox-Technologie bekräftigt und will zugleich Drittanbieter-Cookies im Chrome-Browser langfristig loswerden.