Klickbetrug ist eines der größten Probleme der Werbeindustrie und sorgt, völlig zurecht, immer wieder für Misstrauen in die tatsächlichen Reichweiten der großen Werbenetzwerke. Jetzt wurde ein Fall aufgedeckt, der diese Zweifel noch einmal untermauert und durch systematischen Betrug viele Hundert Millionen Dollar aus den Werbenetzwerken gestohlen haben soll. Dabei kamen einige Methoden zum Einsatz, die auch für die Algorithmen schwer zu erkennen waren und es noch immer sind.
Google verdient nach wie vor den Löwenanteil der Umsätze mit Werbung, die an ganz unterschiedlichen Stellen in der digitalen Welt zu finden ist. Jeden einzelnen Klick auf ein Werbebanner lässt sich das Unternehmen gut bezahlen - teilweise sogar sehr gut. Ein schneller Blick auf die derzeit teuersten Keywords aus der IT-Branche zeigt, welche Summen bei populären Begriffen im Spiel sind.
Über die vielen kostenlosen Angebote sammelt Google nicht nur viele Sympathien bei den Nutzern, sondern auch deren wertvolle Daten. In den allermeisten Fällen werden diese Daten im eigenen Ökosystem gesammelt und auch dort behalten, wozu jeder Nutzer wissentlich oder unwissentlich zugestimmt hat. Doch wie in dieser Woche bekannt wurde, hat Google möglicherweise eine rote Linie überschritten und kauft nun auch externe Daten über die eigenen Nutzer ein.
In den USA stehen die Halbzeitwahlen (Midterm Elections) an, die so stark wie nie zuvor im Fokus stehen und für Diskussionen sorgen, da eventuelle Manipulationen der vorangegangen US-Präsidentschaftswahl bis heute nicht restlos aufgeklärt werden konnten. Google gibt nun im Rahmen des Transparency Report einen sehr genauen Einblick in die politische Wahlwerbung - und wenig überraschend ist Donald Trump Googles bester Kunde.
Den Markt der Onlinewerbung hat Google seit vielen Jahren fest im Griff und verdient mit den eigenen Werbeprodukten von Quartal zu Quartal viele Milliarden Dollar. Doch Google ist nicht nur in der Onlinewerbung aktiv, sondern in einigen Teilen der Welt auch in verwandten Branchen wie etwa der Außenwerbung. Laut einem Bericht plant man nun auch den Einstieg in den deutschen Markt und will tausende Werbeflächen bespielen.
Man kann mittlerweile ohne Zweifel sagen, dass Google den lange Jahre ignorierten Markt der Videospiele für sich entdeckt hat und nun richtig Gas gibt. Gestern Abend konnte erneut eine Kooperation mit Unity verkündet werden, die für beide Seiten in Zukunft noch ein enormes finanzielles Ausmaß haben kann: Alle auf dieser Engine basierenden Spiele können nun sehr leicht Werbebanner aus Googles Netzwerk in den Spielen integrieren.
Googles Werbegeschäft wird derzeit auf den Kopf gestellt: Erst vor kurzem wurde eine große Umstrukturierung angekündigt bei der die Marken "AdWords" und "DoubleClick" fallen gelassen werden und wenige Tage später feierte Google AdSense den 15. Geburstag. Gestern Abend fand die Google Marketing Keynote statt, auf der gleich vier neue Werbeprodukte vorgestellt wurden, die in den nächsten Monaten für alle Werbekunden des Unternehmens nutzbar sind.
Google erwirtschaftet nach wie vor den größten Teil des Umsatzes mit Werbung und betreibt seit vielen Jahren das weltweit größte Werbenetzwerk, dessen Strukturen seit mittlerweile fast zwei Jahrzehnten gefestigt sind. Doch jetzt kündigt Google große Änderungen an und wird sowohl die Bezeichnungen als auch die Produkte komplett überarbeiten. Die Marken "AdWords" und "DoubleClick" sind in Kürze Geschichte.
Ads
Seit heute präsentiert Google eine Reihe nützlicher Anwendungen für Unternehmen aller Größenordnungen, die ihnen dabei helfen, Grenzen zu überwinden und globale Geschäftsaktivitäten zu intensivieren. Dienste wie der Global Market Finder und die neue Website Google Ads for Global Advertisers sind in 43 Sprachen, darunter auch in Deutsch, verfügbar und ermöglichen es Unternehmen, Kunden auf der ganzen Welt zu identifizieren, zu erreichen und mit ihnen zu kommunizieren.

Auch deutschen Unternehmen helfen das kostenlose Tool Global Market Finder und die Website Google Ads for Global Advertisers als zentrale Anlaufstelle bei den ersten Schritten in internationale Märkte. Die Dienste unterstützen Werbetreibende dabei, die richtige Zielgruppe zu finden. Der Global Market Finder verwendet dabei Analyse-Tools aus Googles Werbeprogramm AdWords, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Kunden in ausländischen Märkten mittels relevanter Werbeanzeigen zu erreichen.

“1,9 Milliarden Konsumenten sind weltweit online - hier liegt großes Wachstumspotenzial für Unternehmen, die von Deutschland aus globale Märkte effizient und messbar erschließen wollen,“ sagte Stefan Tweraser, Country Director Google Deutschland. “Der Global Market Finder und Google Ads for Global Advertisers helfen Werbetreibenden dabei, aus diesen Konsumenten Kunden zu machen und ihre Geschäftsaktivitäten international auszuweiten.“

Der Global Market Finder liefert Unternehmen Antworten auf die Frage, in welche Länder eine Internationalisierung am sinnvollsten ist. Dafür müssen die Anwender nur Keywords eingeben, die ihr Produkt oder ihren Service beschreiben, und die Region auswählen, die sie erschließen möchten. Der Global Market Finder übersetzt die Keywords automatisch in 56 Sprachen und wertet dann für jeden Standort in der Region das Marktpotenzial aus. Die Basis dafür bilden Faktoren wie lokales Suchvolumen, durchschnittlicher Klickpreis im jeweiligen Markt und Wettbewerbsdichte für das jeweilige Keyword.