Bei den Google News finden aktuell einige Umbauarbeiten statt, denn nach dem Rauswurf der Magazine und Zeitschriften wird nun der Nachrichten-Bereich aufgebohrt. In der aktuellen Version der Android-App wurde nun ein erweiterter Dark Mode sowie eine neue Bewertungsmöglichkeit für einzelne Schlagzeilen entdeckt. Beides ließ sich durch einen Umweg bereits aktivieren und testen.
Mit dem Neustart von Google News wurden einige Produkte unter einem Dach zusammengeführt, die dem Nutzer viele Möglichkeiten geben, Nachrichten zu konsumieren. Neben den personalisierten Google News und der Abo-Möglichkeit einzelner Publikationen kam auch der Magazin-Bereich unter dieses Dach - und jetzt kommt er unter die Räder. Google hat die Einstellung des Google Play Kiosk verkündet, in dem die Nutzer digitale Versionen von Magazinen und Zeitschriften erwerben oder abonnieren konnten.
Der Google Assistant kann immer mehr Bereiche des täglichen Lebens abdecken und dem Nutzer nicht nur viele Fragen beantworten, sondern auch einigermaßen pro-aktiv über anstehende Themen informieren. Jetzt hat Google ein großes neues Kapitel für den Assistenten geöffnet, mit dem die Plattform auch zur ersten Anlaufstelle für Schlagzeilen und interessenbasierte Nachrichten werden soll. Der Google Assistant soll den Nutzer nun umfassend, vorerst nur auf Englisch, über das aktuelle Geschehen informieren.
Viele Menschen beherrschen mindestens eine Fremdsprache und in Deutschland dürfte das wohl vor allem Englisch sein. Durch das Internet konsumieren sehr viele Menschen ihre Schlagzeilen wohl ohnehin in mindestens zwei Sprachen, was mit einem Feedreader zwar sehr einfach, bei Google News bisher aber etwas umständlich gewesen ist. Jetzt wird das deutlich leichter, denn ab sofort lässt sich Google News zweisprachig verwenden.
Vor wenigen Monaten wurde die EU-Urheberrechtsreform beschlossen, deren Auswirkungen in den kommenden eineinhalb Jahren erstmals deutlich werden. Ein Teil dieser Reform ist das Leistungsschutzrecht, das bereits mehrfach gescheitert ist und schon im Oktober in Frankreich erneut in Kraft treten wird. Google reagiert nun darauf und wird die Darstellung von Inhalten aus Google News stark beschneiden - was zu einem gewaltigen Traffic-Einbruch führen wird.
Das Leistungsschutzrecht ist in der EU und insbesondere in Deutschland bereits seit Jahren ein großes Thema und steht nun tatsächlich kurz vor der Einführung. Die Aussicht auf das vermeintlich große Geld von Google und anderen Suchmaschinen weckt natürlich auch bei US-Verlagen Begehrlichkeiten, die sie nun im Rahmen einer ersten Studie schon einmal angemeldet haben. Allein für das vergangene Jahr wollen US-Verleger nun einen Anteil an einem Umsatz von 4,7 Milliarden Dollar, den Google mit den "gestohlenen Inhalten" erzielt haben soll.
Stets auf dem Laufenden zu bleiben ist in der heutigen Flut an Nachrichten und Schlagzeilen gar nicht mehr so einfach und erfordert eine gute Organisation - vor allem auf dem Smartphone. Die Nachrichten-App Daily löst dies mit einer cleveren Organisation nach filterbaren Themen und Quellen sowie einer einfachen Oberfläche, die sowohl Auszüge als auch ganze Nachrichtentexte darstellen kann. Kombiniert mit einer flippenden Oberfläche wird daraus nach der ersten Einrichtung ein personalisierter News-Aggregator.
Google hat gestern Abend viele Neuerungen zu den wichtigsten Produkten und Plattformen angekündigt, allen voran natürlich die neuen Assistant-Funktionen sowie die großen Neuerungen in Android Q. Die aus unternehmerischer Sicht wichtigste Plattform ist aber nach wie vor die Google Websuche. Auch diese bekommt eine Reihe von großen Neuerungen, die gestern Abend vorgestellt worden sind und in den nächsten Monaten ausgerollt werden sollen.
Erst vor wenigen Tagen wurde die EU-Urheberrechtsreform endgültig beschließen, zu der unter anderem auch das Leistungsschutzrecht gehört, das seit jeher für große Diskussionen sorgt. Vorsorglich hat die VG Media in der vergangenen Woche eine Milliarden-Rechnung an Google geschickt und eine Nachzahlung für mehrere Jahre gefordert. Jetzt hat Google diese Forderung zurückgewiesen und spielt mit dem Gedanken, eine Gegenrechnung aufzustellen.
Vor wenigen Tagen wurde die EU-Urheberrechtsreform endgültig beschlossen und wird innerhalb der kommenden zwei Jahre von allen EU-Staaten in Gesetze gegossen werden. Darauf möchten die Verwertungsgesellschaften, die der große Profiteur der gesamten Reform sind, aber nicht warten und haben Google gleich mal eine 9-stellige Rechnung in Milliardenhöhe gesendet. Je nach zukünftiger Auslegung der Gesetze ist Google News in Europa damit wohl endgültig Geschichte.