Google ist nicht nur mit Stadia, sondern auch mehreren weiteren Plattformen im Spielebereich aktiv - darunter Android mit Google Play Games. Jetzt möchte man den Weg für eine neue Spiele-Kategorie öffnen, die in den Glücksspielbereich fällt und sich wohl großer Beliebtheit erfreut: Greifautomat-Spiele, bei denen die Nutzer reale Automaten steuern und echte Gewinne erhalten können.
Wer an Videospiele denkt, wird vermutlich nicht zuerst an Google denken. Und das, obwohl das Unternehmen global und insgesamt betrachtet eine gigantische Reichweite im Gaming-Bereich hat. Diese möchte man ausbauen und setzt dafür interessanterweise auf drei völlig unterschiedliche Ansätze, die sich wiederum jeweils nur auf eine einzige Plattform konzentrieren. Kann das mit Stadia, Google Play und Steam auf Dauer funktionieren?
Der Spielemarkt ist wieder in Bewegung und Google ist nicht nur mit Stadia auf dem Sprung, einen großen Teil des Kuchens für sich beanspruchen zu wollen: Am Donnerstag ist Google Play Games für Windows gestartet und bringt damit erstmals offiziell die Möglichkeit, Android-Spiele auf dem Windows-Desktop zu zocken. Das steckt noch in Babyschuhen, könnte aber mittelfristig einen großen Einfluss auf die Spielebranche haben.
Google hat den Desktop wieder für sich entdeckt und setzt den erst vor wenigen Wochen erstmals angekündigten Schritt nun in die Tat um: Man startet den Google Play Store für Windows, beschränkt sich dabei aber erst einmal auf den Spiele-Bereich. Interessierte Nutzer haben ab sofort in den ersten Regionen die Möglichkeit, ausgesuchte Android-Spiele unter Windows zu zocken und den Fortschritt zu synchronisieren.
Vor wenigen Wochen hat Googles Spieleplattform Stadia den dritten Geburtstag gefeiert und befindet sich damit im dritten und vielleicht auch entscheidenden Jahr. Hinter den Kulissen werden schon seit längerer Zeit die Weichen auf einen "soft restart" gestellt und die jüngsten Schritte des Unternehmens zeigen, dass Stadia als Endprodukt ein wenig in die zweite Reihe rücken könnte.
Google hat Android und den Play Store im Laufe der Zeit auf viele Geräteklassen gebracht, doch den Desktop hat man lange Zeit vollständig ignoriert - nicht nur in der Abteilung des mobilen Betriebssystems. Aber das wird sich ändern, denn am Freitag gab es eine Ankündigung, die sehr weitreichende Folgen haben dürfte: Man bringt den Google Play Store zu Windows und geht damit langsam auf Frontalangriff gegen Microsoft - das sich kaum wehren kann.
Google ist mit Android und dem Google Play Store auf vielen Plattformen unterwegs, doch eine sehr wichtige und große Zielgruppe hat man bisher praktisch vollständig ignoriert: Die Windows-Nutzer. Jetzt wurde überraschend angekündigt, dass schon in wenigen Monaten Google Play Games für Windows starten soll. Man will den vollständigen Games Store auf Microsofts Betriebssystem bringen - ein sehr großer Schritt.
Es kommt nicht ganz so häufig vor, dass Google eine neue Version der Play Games-App veröffentlicht. Dementsprechend sind die Änderungen, wenn es dann doch einmal eine neue Version gibt, sehr umfangreich. Mit der Version 5.10 kommen nun viele Neuerungen dazu, die von einem neuen Standard-Spiel über Einstellungen zu Autoplay-Videos bis zu einer Suchfunktion reichen. Außerdem geistert nun auch in dieser App ein möglicher Dark Mode umher.
Google steckt viel Energie in den Aufbau von starken Marken, die gemeinsam mit dem Google-Logo die Nutzer anziehen und für Vertrauen sorgen. Auf der anderen Seite hat man aber auch keine Skrupel, eine aufgebaute Marke auf das Abstellgleis zu schieben. Derzeit stehen die Zeichen darauf, dass auch die Marke "Google Play" nur noch für wenige Dienste statt für ein gesamtes Ökosystem verwendet wird. Damit ist es mit "Android" in guter Gesellschaft.
Mit Google Play Games betreibt Google nicht nur eine Plattform zum Download von Spielen, sondern speichert darin auch den Spielfortschritt, den Punktestand und weitere Daten. Bisher war dieser Speicher allerdings eine Einbahnstraße und konnte nur Daten speichern, aber nicht wieder löschen. Wie ein Teardown nun zeigt, wird sich das schon sehr bald ändern.