Gastbeitrag von Harold Kilpatrick
Du willst mit deinem Fernseher webbasierte Streaming-Dienste nutzen, hast aber leider keinen Smart TV? Der Chromecast macht´s trotzdem möglich. Dieses kleine Gerät von Google, das einfach in den HDMI-Anschluss deines Fernsehers eingesteckt wird, ermöglicht es, Inhalte von fast jedem Gerät direkt auf deinen Fernseher zu übertragen. Allerdings funktioniert das längst nicht mit allen Streamingdiensten, sodass ein VPN Abhilfe schaffen kann. Wir zeigen dir, wie das funktioniert.
Es gibt immer wieder Situationen, in denen ein Virtual Private Network (VPN) nicht nur ganz praktisch sondern manchmal auch notwendig ist. Viele Dienste bieten den Zugang über solche VPNs an, kosten aber meist sehr viel Geld, sind ständig überlastet oder machen andere Probleme. Die Google-Schwester Jigsaw hat nun ein neues Angebot, mit dem sich jeder Nutzer selbst ein VPN auf dem eigenen Server aufbauen kann.
Seit einigen Wochen verstärken sich die Gerüchte und Berichte rund um Googles geplantes Mobilfunknetz mit dem man die gesamte Branche wieder einmal unter Druck setzen und vor sich herscheuchen möchte. Google wird als virtueller Mobilfunkanbieter auftreten und sich in die Netze der bestehenden Provider einmieten, und das möglicherweise auch außerhalb der USA. Jetzt wurde die zu dem zukünftigen Angebot gehörende App geleakt und gibt einige weitere Details bekannt.
Schon seit vielen Jahren gibt es Gerüchte darüber, dass Google in den Mobilfunkmarkt einsteigen möchte, aber erst im vergangenen Monat wurden nun konkrete Pläne über die Umsetzung bekannt: Anfang März bestätigte Sundar Pichai, dass man noch in diesem Jahr zum virtuellen Netzbetreiber werden möchte und kurz darauf tauchte in der neuesten Android-Version ein Google VPN auf dass das ganze untermauerte. Aktuell soll Google nun unter anderem mit Hutchison Whampoa in Verhandlungen stehen, um ein weltweites kostenloses Romaing anzubieten.
Es ist bekannt, dass Daten in einem offenen WLAN-Netzwerk nicht unbedingt sicher sind und sehr leicht abgefangen und von einer unbefugten Person aufgezeichnet werden. Gerade bei der Eingabe von sensiblen Daten wie Passwörtern oder Kreditkartendaten sollte man aufpassen, in welches Netzwerk man aktuell eingewählt ist. In der neuesten Android-Version 5.1 findet sich nun ein eindeutiger Hinweis darauf, dass sich Google diesem Problem annehmen wird. Es enthält ein integriertes Google VPN.