Wer seine Vides bei Googles Videoplattform YouTube hochlädt, tut das vermutlich aus zwei Gründen: Kostenloser Speicherplatz und natürlich die Reichweite durch die riesige Nutzerbasis. Dennoch wollen die Links zum Video natürlich auch an anderer Stelle verteilt werden, um noch mehr Nutzer zu erreichen und auf das neueste Werk hinzuweisen. Doch jetzt hat YouTube angekündigt, das automatische Teilen in den kommenden Tagen zu deaktivieren.
In etwa vier Monaten wird Google+ zu Grabe getragen und als Social Network für Privatnutzer endgültig eingestellt. Doch obwohl dieser Zeitpunkt immer näher kommt, hat Google bis heute keinen konkreten Termin verraten - und könnte ihn deshalb vielleicht erneut nach vorne rücken. Jetzt haben die Entwickler eine kleine Roadmap veröffentlicht, in der die Daten für die Einstellung der diversen Google+ APIs verkündet werden.
Die Einstellung von Google+ rückt immer näher und spätestens im April 2019 müssen wir uns von dem Netzwerk verabschieden, das möglicherweise nicht Googles letzter Anlauf bei den Social Networks ist. Offenbar beginnen die Umstrukturierungen für die Einstellung aber schon jetzt, denn seit etwa 8:25 ist Google+ weltweit nicht erreichbar und liefert im Web lediglich eine Fehlermeldung.
Google hat sich schon in der Frühphase auf die Fahnen geschrieben, alle Informationen auf der Welt zu digitalisieren, organisieren und den Menschen zugänglich zu machen. Diesem Credo folgt man bis heute - und das seit Beginn an mit riesigem Erfolg. Doch in anderen Bereichen beweist man einfach kein glückliches Händchen und scheint seit vielen Jahren auf der Stelle zu treten. Allen voran in den Bereichen Messenger und Social Network.
Google wird die Einstellung von Google+ beschleunigen und das Netzwerk schon im April 2019 komplett herunterfahren. Spätestens seit dieser Ankündigung muss jedem bewusst sein, dass Google+ für das Unternehmen einen Stellenwert weit unter Null hat und man es kaum noch erwarten kann, das ungeliebte Produkt loszuwerden. Doch nun steht die Frage im Raum, was danach kommt. Sollte Google ein neues Social Network starten?
Seit zwei Monaten müssen die Google+ Fans damit leben, dass sie im Herbst 2019 ihr Lieblings-Netzwerk verlieren und sich eine neue digitale Heimat suchen müssen. Jetzt geht Google den seltenen Schritt, dass das Datum der Einstellung vorgezogen wird - angeblich aufgrund von Sicherheitsbedenken. Und man muss sich schon fragen, ob in einem so großen Konzern tatsächlich niemand in der Lage ist, das Netzwerk für die letzten Monate abzusichern.
Vor genau zwei Monaten hat Google gleich zwei große Bomben platzen lassen: Es gab ein großes Datenleck bei Google+ und (angeblich) in der Folge wurde entschieden, dass das Netzwerk eingestellt wird. Jetzt musste Google erneut beides verkünden und wird die Einstellung des Netzwerks beschleunigen. Als Grund wird ein weiteres Datenleck genannt, das über 50 Millionen Nutzer betroffen hat.
Nun ist es schon einen Monat her, dass Google die Einstellung von Google+ verkündet hat, die zwar erst mit einer langen Gnadenfrist von über 10 Monaten durchgeführt wird, aber dennoch jeden Tag näherrückt. Es stellt sich die Frage, wie diese Lücke im Google-Universum langfristig gestopft werden soll. Ein erneuter Anlauf scheint fast ausgeschlossen, bleibt also nur der Umbau bestehender Produkte - wobei es einige aussichtsreiche Kandidaten gibt. Diese decken allerdings nur Teilbereiche ab und müssten teils stark umgebaut werden.
Google hat sich zum Bedauern vieler Nutzer dazu entschieden, Google+ einzustellen und das Netzwerk bis August 2019 sterben zu lassen. Auch GoogleWatchBlog war (und ist!) natürlich auf Google+ vertreten und erreicht dort eine große und aktive Community. Doch da die Entscheidung zur Einstellung wohl kaum revidiert wird, muss man sich auch Alternativen ansehen. GoogleWatchBlog ist seit kurzer Zeit nun bei MeWe zu finden.
Auch knapp drei Wochen nach der Verkündung der Einstellung von Google+ lässt das Thema die Google-Fans nicht los und sorgt für Diskussionen, Wut und einigen anderen Emotionen. Die große Frage nach dem Warum hat Google bereits selbst beantwortet, aber dass es überhaupt soweit kommen konnte, wurde vom Unternehmen gezielt gelenkt, bis man am heutigen Punkt angekommen ist. Und an dieser Stelle darf man sich die Frage stellen: Warum?