Viele Nutzer legen ihre digitalen Daten heute nicht nur, oder teilweise gar nicht mehr, lokal auf der Festplatte, Speicherkarten oder USB-Sticks ab, sondern speichern, sammeln, verwalten und generieren sie vor allem in der Cloud. Doch so viele Möglichkeiten die digitalen Ökosysteme auch bieten, so sehr sind sie untereinander inkompatibel. Das soll sich nun mit dem Data Transfer Project von Google, Facebook, Microsoft und Twitter ändern.
Die Google History gehört mittlerweile zu einem der ältesten Angebote von Google und hat sich eigentlich grundlegend seit etwa 10 Jahren nicht mehr verändert. In der Zwischenzeit wurden einige Such-Angebote hinzugefügt, so dass auch deren Nutzung genauestens nachvollzogen werden kann. In den vergangenen Tagen hat sich allerdings einiges getan, und das verheißt nichts gutes: Die History wurde ordentlich im Funktionsumfang kastriert und alle gespeicherten Daten können jetzt heruntergeladen werden.
Es ist sehr einfach, massenhaft Daten in die Cloud zu verlegen und diese als Backup-Speicher oder gar als einzigen Speicherort für Fotos, Videos und Dokumente aller Art zu nutzen - doch umgekehrt sieht es in den meisten Fällen nicht mehr ganz so rosig aus. Google hat zu diesem Zweck seit längerer Zeit das Tool Google Takeout, das nun ein komplettes Redesign bekommen hat und das Cloud-Backup wieder in der Cloud speichern kann.
Langsam aber stetig kommen immer neue Dienste zu Google Takeout hinzu und ermöglichen den Export ihrer Daten. Ab heute gesellen sich zwei weitere wichtige Angebote dazu: Der Export aller Termine aus dem Google Calendar ist ab sofort möglich, das Herunterladen aller Mails aus dem GMail-Konto hingegen wird erst im Laufe der nächsten Wochen und Tage für alle Nutzer ausgerollt.