Im Laufe des Jahres 2019 wird Google mal wieder einen neuen Anlauf auf dem Messenger-Markt starten und im Zuge dessen zwei mehr oder weniger etablierte Produkte einstellen und durch Nachfolger ersetzen. Details dazu gibt es noch nicht, doch heute hat sich Google erstmals etwas ausführlicher zu den G Suite-Plänen geäußert und dabei zwischen den Zeilen ein interessantes Detail verraten: Es könnte einen kostenpflichtigen Messenger für Privatnutzer geben.
Im vergangenen Jahr hat Google an einigen Preisschrauben gedreht und die Gebühren für die eigenen kostenpflichtigen Abo-Dienste erhöht oder in einigen Fällen auch gesenkt. Jetzt wurde erstmals auch eine Preiserhöhung für die G Suite angekündigt, die mittlerweile von mehr als 100 Millionen Nutzern verwendet und in mehrere Millionen Unternehmen und Organisationen zum Einsatz kommt. Die Erhöhungen halten sich im Rahmen, sind aber prozentual gesehen nicht gerade gering.
Am Montag hat Google verkündet, dass es ein Datenleck in Google+ gegeben hat und das Netzwerk in einigen Monaten für Privatnutzer vollständig eingestellt wird. Von Anfang an wurde betont, dass die Business-Version von Google+ bestehen bleibt und sich nun möglicherweise in eine andere Richtung entwickeln kann. Jetzt wurden die ersten Updates für diese Version angekündigt.
Google Drive wird von über 1 Milliarde Nutzern dazu verwendet, Dokumente und Dateien abzulegen, um sie in der Cloud zu sichern und ständig von überall aus Zugriff zu haben. Je nach eigener Ordnung kann schnell ein Chaos und Unübersichtlichkeit herrschen, das sich mit den vorhandenen Mitteln nicht so leicht in den Griff bekommen lässt. Für G Suite-Nutzer führt Google nun die Workspaces sowie die Priority-Dokumente ein.
Google ist seit Jahren im Cloud-Geschäft tätig und bietet unzähligen Kunden die eigenen Dienste sowie die Rechenleistung und die Server-Infrastruktur an. Dennoch ist es noch immer ein vergleichsweise kleines Geschäft, das kaum gegen die übermächtig wirkende Konkurrenz ankommt. Schon bald könnte Google aber einen neuen prominenten Kunden gewinnen, der die Dienste des Unternehmens in Anspruch nehmen möchte: Facebook.
Hunderttausende Unternehmen haben im Laufe der Jahre zu Googles G Suite-Angebot gewechselt und lagern ihre IT-Infrastruktur somit auf die Server des Unternehmens aus. Ein Großteil dieser Unternehmen dürfte aus kleinen Firmen bestehen, die nur wenige Mitarbeiter beschäftigen, doch wenn große Unternehmen wechseln, dann sorgt das manchmal für Aufsehen. Jetzt wurde bekannt, dass auch die New York Times das gesamte E-Mail-System zu Google ausgelagert hat.
Ende April hat Google relativ überraschend das neue GMail vorgestellt, das sowohl mit einer neuen Oberfläche als auch mit vielen neuen Funktionen überzeugen möchte. Seitdem steht die neue Version als Preview zur Verfügung, die von jedem Nutzer mit nur zwei Klicks dauerhaft verwendet werden kann. Jetzt hat Google angekündigt, dass der Testzeitraum schon im kommenden Monaten enden wird, denn dann werden alle Nutzer automatisch zwangsbeglückt.
Gute Nachrichten für alle Nutzer von Googles Cloud-Lösung G Suite: Erst gestern wurde der Start des neuen Messengers Hangouts Chat angekündigt und heute folgt schon die nächste Erweiterung des Angebots. Im Laufe der nächsten Monate wird sich auch Dropbox nahtlos in das Angebot integrieren und die Vorteile der beiden Welten miteinander verbinden.
Googles Messenger-Strategie war in den letzten Jahren nicht ganz so leicht zu durchschauen und hat durch die vielen verschiedenen Angebote nicht gerade zur Klarheit und Popularität beigetragen. Doch im vergangenen Jahr hat man sich dann ganz neu aufgestellt und eine klare Strategie für die Messenger offen gelegt. Dazu zählen auch die beiden Business-Messenger Hangouts Chat und Hangouts Meet, mit denen die Kommunikation in Unternehmen erleichtert werden soll. Für Hangouts Chat fällt heute offiziell der Startschuss.
Vor einiger Zeit hat Google mit einer weiteren Umbenennung die G Suite geschaffen, in der alle Angebote für Unternehmen in der Google-Cloud gebündelt sind. Ein Großteil der bekannten Apps für Privatanwender steht mit einem teilweise erweiterten Funktionsumfang und einer Administrationsoberfläche zur Verfügung. Laut einem Bericht wird das Angebot schon bald um zwei weitere praktische Produkte erweitert.