Die Entwicklung von Fuchsia geht mit immer größeren Schritten voran und dürfte kurz davor stehen, einen großen Meilenstein zu nehmen - nämlich die öffentliche Präsentation der gesamten Plattform. Interessanterweise stehen dabei weniger die Neuerungen des Betriebssystems im Mittelpunkt, sondern viel mehr dessen Platzierung. Aber auch die Nachfrage nach der Notwendigkeit steht im Raum, denn mittelfristig schafft sich Google damit mehr Probleme als Vorteile.
Der Videomessenger Google Duo war anfangs als reiner Smartphone-Messenger gestartet und war so etwas wie der kleine Bruder des mittlerweile im Winterschlaf befindlichen Google Allo. Doch von diesen Fesseln hat man sich längst befreit, das Google-Konto integriert und bietet nun die Möglichkeit an, den Messenger auch außerhalb des Smartphones zu nutzen. Jetzt scheint er auch endlich für alle modernen Chromebooks freigeschaltet zu sein und bringt die Videotelefonie vollständig zu Chrome OS.
Googles Betriebssystem Chrome OS hat bereits eine lange Entwicklung hinter sich und wird zunehmend flexibler, was der Plattform sehr wahrscheinlich noch eine große Zukunft bescheren wird. Allerdings steht Chrome OS von Beginn an nur auf den Chromebooks zur Verfügung, was gerade interessierten PC-Nutzern nicht die Möglichkeit gibt, das Betriebssystem auszuprobieren. Doch mit einigen Downloads und Tipps lässt sich Chrome OS auf fast jedem Computer oder auch Windows-Tablets installieren.
Vor gut zwei Wochen wurde der Chrome-Browser für die Desktop-Betriebssysteme Windows, Mac und Linux ausgerollt, kurz darauf folgte die Android-Version und wie üblich hat die Chrome OS-Version gute zwei Wochen Verspätung. Jetzt wird sie ausgerollt und bringt die bereits vor Wochen angekündigten Tablet-Optimierungen sowie die Browser-Verbesserungen mit.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Google Assistant in Zukunft auch in Chrome OS zur Verfügung stehen und den Nutzern auf diesem Betriebssystem behilflich sein wird. Bisher gab es immer wieder Hinweise, aber nur wenig konkretes - aber das hat sich jetzt geändert. In der aktuellen Chrome OS Canary-Version lässt sich der Google Assistant nun mit wenigen Schritten aktivieren und vollständig nutzen.
Am 9. Oktober wird Google im Rahmen des großen Made by Google-Events viel neue Hardware vorstellen und die verschiedensten Geräte in einer neuen Generation zeigen. Dazu gehören in diesem Jahr auch gleich zwei Pixelbook-Chromebooks, die es mit neuen Konzepten diesmal endlich aus der Nische heraus schaffen sollen. Offenbar wird zumindest eines der beiden Pixelbooks auch Windows 10 booten und somit den Surface-Tablets Konkurrenz machen können.
Genau zwei Wochen nach dem Update auf Chrome 69 für den Desktop und Android folgt nun mit leichter Verspätung auch die Version für Chrome OS. Auf Googles eigener Plattform gibt es nicht nur das neue Browser-Design zum 10. Geburtstag, sondern auch eine Reihe weiterer Verbesserungen vom überarbeiteten Dateimanager bis hin zur Unterstützung für Linux-Apps.
Im vergangenen Jahr hat Google das Family Link-Programm vorgestellt, mit dem sich Google-Konten innerhalb der Familie zusammenführen und damit auch Kinderkonten betreuen lassen. Seit wenigen Monaten steht Family Link auch in Deutschland zur Verfügung und dürfte sich auch hierzulande bereits großer Beliebtheit erfreuen. Jetzt gibt es große Updates, mit denen sich einige Einschränkungen endlich aufheben.
Es gibt viele Möglichkeiten um Dateien zwischen zwei Geräten mit verschiedenen Betriebssystemen auszutauschen, wobei heutzutage häufig die Cloud oder ein privates Netzwerk als erstes Mittel gewählt wird. Das Microsoft-Betriebssystem Windows setzt seit Urzeiten auf SMB, das im Laufe der Zeit über Samba auch den Weg auf andere Plattformen gefunden hat. Jetzt ist es auch in der ersten Chrome OS-Version standardmäßig aktiviert.
Planmäßig wird im Laufe des heutigen Tages die Version 69 von Chrome OS erscheinen, die nun doch interessanter ausfällt, als wir es bisher gedacht hätten. Die Browser-Updates dürften enthalten sein, aber auch an der Oberfläche des Betriebssystems wird sich einiges ändern, wie ein erster Screenshot nun zeigt: Zusammengefasst lässt sich sagen, dass alles nun rund sein muss.