Apple und Google begegnen sich in immer mehr Bereichen als direkte Konkurrenten, die jeweils - man kann es nicht anders sagen - vielleicht auch ein bisschen neidisch auf den Erfolg des Konkurrenten sind. Eines dieser Geschäftsfelder mit starken Überschneidungen ist der Notebook-Markt, in dem beide Unternehmen mit vollständig unterschiedlichen Strategien auftreten. Das hat Apples Marketing-Chef nun zu einer Aussage gegen Chromebooks bewogen, über die derzeit viel diskutiert wird.
Google veröffentlicht regelmäßig, etwa alle sechs Wochen, eine neue Chrome OS-Version und rollt diese sehr zeitnah auf die Chromebooks der Nutzer aus. Diese Updates sind sehr zuverlässig und sorgen normalerweise für keine gröberen Probleme - aber auch diese Aktualisierungen gibt es nicht auf ewig. Irgendwann wird auch bei Chromebooks der Stecker gezogen und die Updates bleiben aus. Um das Ganze etwas transparenter zu machen, kann Chrome OS in der neuesten Version das exakte Datum bis zum Support-Ende anzeigen.
Google Chrome 78 ist nun schon wieder seit gut zwei Wochen auf dem Markt und dürfte längst bei allen Nutzern angekommen sein - und nun dürfen sich endlich auch alle Chrome OS-Nutzer freuen. Sie erhalten wie üblich die bekannten Neuerungen des Browsers und einige weitere Funktionen für das Betriebssystem, wobei es diesmal zwei wirklich interessante Neuzugänge gibt: Virtuelle Desktops und eine verbesserte Drucker-Unterstützung.
Auf fast allen hierzulande verkauften Android-Smartphones sind eine ganze Reihe von Apps vorinstalliert, die von Google vorgeschrieben werden, zum Teil von den Herstellern stammen oder durch Partnerschaften auf die Geräte kommen. Im Gegensatz dazu ist das Android-Betriebssystem unter Chrome OS jungfräulich und enthält von Haus aus keine vorinstallierten Apps - aber das wird sich schon bald ändern, wie nun aus Hinweisen aus dem Quellcode hervorgeht.
Der Chrome-Browser wurde bereits auf allen großen Plattformen vom Desktop bis zum Smartphone auf die Version 77 aktualisiert und nun folgt mit einigen Wochen Abstand auch Chrome OS. Mit Google Chrome OS 77 wird der Google Assistant für viele weitere Chromebooks freigeschaltet, die schon seit längerer Zeit getesteten virtuellen Desktops werden offiziell eingeführt und auch die weiteren Browser-Verbesserungen finden ihren Weg in das Betriebssystem.
Google wird in wenigen Wochen das neue Pixelbook Pro vorstellen und damit in den Markt der Mittelklasse-Chromebooks einsteigen, wenn auch vermutlich zu einem stolzen Preis. Aber auch alle anderen Chromebook-Nutzer dürfen sich nun wieder freuen, denn der lange Zeit nur Pixelbook-exklusive Google Assistant wird nun für sehr viel mehr Chromebooks ausgerollt und soll sich somit auch auf dem Desktop etablieren.
Wenn Googles Marketing ein entsprechendes Budget zur Verfügung hat, kommen immer wieder ansehnliche Werke heraus, die man einfach unterhaltsam finden muss und ihren Zweck nicht verfehlen. Jetzt bekommt das Chrome OS-Team seinen ganz großen Auftritt und darf den Menschen in einem gut dreiminütigen Werbeclip unter dem Tiel "Switch to Chromebook" den Wechsel zu Chrome OS nahelegen. Dafür konnte Bill Nye, "The Science Guy", gewonnen werden, der mit Spott über den direkten Konkurrenten Microsoft Windows nicht spart. Sehr sehenwert!
Googles Betriebssystem Chrome OS wird regelmäßig aktualisiert und ist gerade erst in der mit vielen Funktionen vollgepackten neuen Version 76 erschienen. Als Nutzer fragt man sich nach einem Update vielleicht, welche Neuerungen eingeführt wurden und muss dafür entweder den GoogleWatchBlog lesen oder sich anderweitige Informationen besorgen. In Zukunft stellt Google für diesen Zweck eine Web-App zur Verfügung.
Vor zwei Wochen wurde Chrome 76 für alle Betriebssysteme ausgerollt und jetzt ist das Chrome-Betriebssystem selbst wieder an der Reihe: Die neue Version von Chrome OS 76 hat viele Änderungen im Gepäck, die zusätzlich zu den Verbesserungen im Browser ausgerollt werden. Unter anderem gibt es nun eine neue Übersicht über die Google-Logins in Android und Chrome sowie neue Medienkontrollen.
Die Oberfläche von Googles Betriebssystem Chrome OS wurde in der Vergangenheit immer wieder verändert und umgebaut, um sowohl den Anforderungen des Desktops als auch der mobilen Welt zu genügen. Manches Mal müssen dabei Kompromisse gemacht werden, was vor allem an der App-Ablage bzw. dem gesamten App-Drawer immer wieder ersichtlich wird. Nachdem die Icons am unteren Rand immer weiter gewachsen sind, sollen sie mit einem neuen Test nun wieder kleiner werden.