Und die nächste Statistik um die Verbreitung von Android: Laut den Marktforschern von IDC ist der gesamte Tablet-Markt im vergangenen Jahr um 49,5% gewachsen, wobei Android in seinen diversen Versionen der stärkste Motor hinter dem Wachstum ist. Apples iPad hingegen hat im Jahresvergleich fast 10% Marktanteil verloren.
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Vor einem Jahr haben wir 25 Vorhersagen für 2011 veröffentlicht, die mehr oder weniger ernst gemeint waren. Heute - ein Jahr später - wollen wir auswerten, wie richtig wir gelegen waren. Das System für die Bewertungen behalten wir bei: Sollte eine Behauptung komplett erfüllt worden sein, gibt es einen Punkt, teilweise zwischen 0,5 oder 0,75 Punkte und gar nicht erfüllt, ergibt 0 Punkte. Das gleiche System setzten wird auch im letzten Jahr ein.
Auf dem Mobile World Congress war auch dieses Jahr wieder Eric Schmidt zugange und hat ein wenig über die Zukunft - speziell bei Android - gesprochen. Neben einigen Fakten, wurde auch bekannt, dass der Android Market mittlerweile 150.000 Apps vorrätig hat und hat auch ein ganz besonderes Stück Software für Honeycomb vorgestellt: Das Google Movie Studio. Dieses macht es möglich, dass man über die Google-Wolke Videos editieren kann.
Einiges Gerüchten zufolge soll Google derzeit an einem speziell modifiziertem Android-Betriebssystem Namens "Honeycomb" arbeiten, welches genau auf die Bedürfnisse eines Tablet-PCs ausgelegt ist. Diese Gerüchte decken sich etwa mit anderen Gerüchten, dass "Gingerbread" Ende diesen Jahres kommt. Tablets ist ein wachsender Markt in der Mobilfunk-Branche - das hat Apple schnell erkannt und mit dem iPad ein speziellen Handheld herausgebracht: Es hat ein eigenes Betriebssystem bekommen, welches aber grundlegend dann doch auf dem iOS basiert, welches beim iPhone und iPod Touch Anwendung findet. So kann auch Google eigentlich sich nicht vor diesem Markt drücken. Es gab in der Vergangenheit viele Gerüchte, dass es Android-Tablets gibt, aber auch Chrome OS-Tablets. Dass bei den Android-Tablets noch etwas getan werden muss, ist eigentlich auch klar. Zwar sind die Kapazitäten etwa gleich: Multitouch, 3G/4G, Speicherkarte - aber die Display-Größe ist gegenüber dem Smartphone dann doch beträchtlicher. Umso mehr kommt der Ruf, dass "Honeycomb" kommt und für Tablets optimiert ist. Honeycomb steht für Bienenwabe und reiht sich damit in die Süßigkeiten ein, die bisher als Codenamen für Android-Betriebssysteme herhalten mussten. Welche Versionsnummer dieses System letztendlich tragen wird, ist relativ egal - viele spekulieren bei 3.1 oder 3.2 - einige sogar von 4.0. Anhand dieser Versionnummern lässt sich ablesen: Angeblich soll Honeycomb auf Gingerbread (Android 3.0) basieren! Wir tippen jetzt einfach mal 3.5. Mit dem selben Atemzug ist übrigens durchgesickert, dass Gingerbread dann Ende des Jahres kommen soll. Wir sind mal gespannt, ob Google wirklich so schnell ein neues Android veröffentlicht und zwischen Tablets und Smartphones unterscheidet. Dass sich übrigens der Zweig von Android trennen wird, ist nicht gerade unwahrscheinlich. _via Mashable! auch lesenswert: __ Stereopoly | Android: Honeycomb wird Nachfolger? __ Chip | Android: Nach Gingerbread kommt Honeycomb
Translate

Wieder einmal bohrt Google Translate auf: So berichtet die Seite google.org.cn, dass Google wieder an einem neuen Design testet - welches mehr Möglichkeiten bietet. So werden etwa zufällige Seiten zum Übersetzen vorgeschlagen - oder Anwendungen für Handys, Videos, Chats usw.. 

Im ersten Screenshot sieht man deutlich, dass die Sprach-Auswahl-Boxen jetzt horizontal über der Eingabebox platziert sind. Das hat den Vorteil, dass man mehr Platz hat - etwa für Werbeanzeigen für die integrierte Übersetzung in Chrome - oder Googles Toolbar.

Das neue Benutzerinterface: Beispiele, mehr Übersicht und Werbung

Klickt man nun auf einer der Sprach-Auswahl-Boxen, so erhält man diese Ansicht. Das ist mal etwas anders als bisher - und deutlich übersichtlicher. Was auch auffällt, aber erst im dritten Screenshot: Das Übersetzungsergebnis ist nach rechts gewandert, dort befindet sich auch der Button zum Vorlesen und für die lateinische Ausgabe von Text.

Neues Interface: Statt vertikal jetzt horizontal - volle Ausnutzung des Bildschirms 

Was sonst noch auffällt, sind die neuen Buttons in der Fußzeile. Was vorher der Menüpunkt "Tools" war, muss jetzt nicht großartig erklärt werden: "Google Übersetzung für... Suche, Videos, E-Mail, Telefone, Chats und Business".

Google Translate hatte Ende letzten Jahres eine komplette Renovierung bekommen. So wurde die Live-Ausgabe eingeführt, Translate hatte einen Text-zu-Sprache-Generator bekommen und eine Anzeige für nicht-lateinische Sprachen.

» Google Translate 
_via Google OS
Google

Barrierefreiheit ist für Google ein großes Thema, was mit zunehmender Benutzerzahl immer wichtiger wird. Viele Leute finden den Zugang ins - für uns alltägliche - Netz und da muss auch Software her, die es Behinderten Menschen leichter macht, sich im Netz fortzubewegen. Aber nicht nur da. Auch auf Android-Phones. T. V. Raman vom Google-Team für Barrierefreiheit hat mit dem Team von 20min.ch gesprochen - "Smartphones sind das Fenster zur Welt".

Bereits 2007 gab Raman dem "Focus" ein Interview (wir berichteten). Damals ging es noch etwas mehr um die Webdienste allgemein. Seit dem aber in diesem und vergangen Jahr Android so richtig den Markt aufmischt, muss auch da immer wieder für neue Funktionen für behinderte Menschen geschaffen werden. 

Gegenüber 20min.ch sprach T.V. Raman auch von der Sprachsteuerung bei Android:
Als ich vor zwei Jahren begann, Android das Sprechen beizubringen, gab es schon kommerzielle Lösungen für geschlossene Systeme, die allerdings sehr teuer waren. Wir haben zunächst eine Open-Source-Engine namens eSpeak verwendet. Sie unterstützt zwar 40 Sprachen, die mitgelieferte Stimme klingt aber wie ein Roboter. Später haben wir die Stimme einer Zürcher Firma (Svox, Anmerkung der Redaktion) integriert, die viel besser klingt. Weil wir eine offene Schnittstelle angelegt haben, kann sie jede App auf dem Smartphone verwenden. So wurde sie beispielsweise in unsere Navigation integriert.
Er war der, der also die Sprachsteuerung in Android Serienreif gemacht hatte. Kein Wunder, denn der Mann kennt sich einfach mit Barrierefreiheit aus - als Blinder. So hatte er mitgeholfen, als Youtube seine automatischen Untertitel bekommen haben, die übrigens auch ein Zeichen dafür waren, der Barrierefreiheit mitzuhelfen, die er 2007 bereits beklagte:
Seit dem Frühjahr werden automatischen Untertitel in Clips von YouTube integriert. Sie basieren auf von uns entwickelter Spracherkennungstechnologie. Angenehmer Nebeneffekt: Videos mit Untertiteln sind viel besser von unserer Suche zu finden, weil mehr Text in den Index aufgenommen werden kann. Man kann also beispielsweise nach Zitaten suchen.
Im Interview klärt er auch noch auf, warum er Netbooks nicht mag und Smartphones gut findet. Auch äußert er wieder mal etwas Kritik an seiner selbst, denn er würde gerne noch ein Feature haben:
Mein Hund weiss, dass ich um meistens um 17:00 Uhr das Büro verlasse und zur Haltestelle gehe, mein Smartphone nicht. Mein Smartphone kann das nicht. In der Zukunft wird Personalisierung immer wichtiger: Das Gerät kann mir sagen, ob ein Bus in drei Minuten kommt oder ob ich noch zehn Minuten Zeit für einen Kaffee habe.
Und davon würden - wie immer - nicht nur Blinde Benutzer profitieren, sondern auch wir, die ja eine eher Zeit-orientierte Gesellschaft sind. Allgemein profitieren sowohl Behinderte als auch Menschen wie du und ich von den Neuerungen, so etwa diese Tweaks in Googles Suche, dass man nur noch die UPS-Auftragsnummer eingeben muss oder die Flugnummer oder die Zugstrecke, um ein One-Box-Ergebnis zu erhalten.

T. V. Raman ist schon seit 2005 bei Google im Team. Vorher hat er für Größen wie IBM oder Adobe gearbeitet. Raman erblindete im Alter von 14 Jahren am grünen Star. Seine letzten Google-Entwicklungen waren etwa das Visual Keyboard oder ChromeVis.

» 20min.ch