Mit den Play Services betreibt Google ein Framework für Android, in dem viele wichtige Grund-Funktionen ausgelagert sind und allen Apps zur Verfügung gestellt werden. Dabei spielt es normalerweise keine große Rolle unter welcher Android-Version die Play Services laufen - bis jetzt. Nun haben die Entwickler angekündigt, schon in wenigen Monaten den Support für Android Gingerbread und Android Honeycomb einzustellen.
Auf der Web 2.0 Konferenz in San Francisco hatte der Google-CEO Eric Schmidt gestern einen getarnten Smartphone-Prototypen dabei, bei dem es sich vermutlich um das bereits angekündigte Nexus S von Samsung handelte. Bezüglich dieses Geräts und der anstehenden neuen Android-Version 2.3 (Gingerbread) hatte er ein paar Ankündigungen parat.

Beide sollen innerhalb der nächsten Wochen erscheinen. Einen genauen Termin nannte Schmidt noch nicht. Dafür präsentierte er den Zuschauern einige Features der neuen Hard- und Software. Er brachte das Gerät durch Anstoßen in den Bereitschaftsmodus und ließ es nach einer exakten Ortung Infos über seinen aktuellen Standort anzeigen.

Als relativ spannende Neuerung stellte er eine Bezahlfunktion mit Hilfe von NFC-Technologie (Near Field Communication) vor, die offenbar Teil zukunftiger Android-Smartphones sein soll und irgendwann womöglich Kreditkarten ersetzen könnte. Auch andere Unternehmen (u. a. PayPal/eBay) arbeiten bereits an solchen Technologien. Im Vergleich zu Kreditkarten bieten sie einen besseren Schutz vor Missbrauch und Fälschungen.

Ein weiteres neues Feature könnte die Gesichtserkennung sein. Jetzt warten wir erst einmal gespannt auf die Pressekonferenz - bei der womöglich Samsung Google zur Seite stehen wird -, auf der endlich ein offizielles Erscheinungsdatum für Gingerbread und das Nexus S bekannt gegeben wird.
... so schreibt es zu mindestens ein Mitglied der Open Handset Alliance (OHA) auf Twitter. Angeblich sei der 11. November (also in zwei Tagen) der Termin für ein Over-the-Air-Update auf Android 2.3 Gingerbread für das Google Nexus One. 

Alvaro Fuentes Vasquez, alias kron0x auf Twitter, hat vorgestern ein Tweet abgesetzt, der derzeit für gespannte Gesichter sorgt. Ihm zufolge soll Gingerbread "in den nächsten Tagen" auf die Telefone (scheinbar nur USA oder Spanien) der Entwickler kommen: „Bereiten Sie Ihre Nexus One (Entwicklerversion) für ein Android 2.3 (Gingerbread) Over-the-Air-Update in den nächsten Tagen vor”. Fuentes Vasquez ist Mitglied der OHA und wird bereits als "The Gingerbread-Man" gefeiert.

Tweet+

Die gute Nachricht wird sein: Gingerbread soll am 11. November für die Entwickler im Software Development Kit (SDK) erscheinen. Da ist es auch wahrscheinlich, dass direkt eine Version kompiliert wird und auf die Telefoe gespielt wird.

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Auf dem Google Campus in Mountain View stehen die Codenamen von Android auch noch einmal als Skulptur. Nun wurde dort auch ein Gingerbread man aufgestellt. Gingerbread ist der Codenamen der nächsten Android-Version und wird entweder die Versionsnummer 3.0 oder auch 2.3 tragen.

Anfangen hat alles mit einem Cupcake, dem Codenamen von Android 1.5, gefolgt von einem riesigen Donut für Android 1.6, Android 2.0 und 2.1 hörten auf den Namen Eclair und das derzeit aktuelle Android 2.2 trägt den Namen Frozen Yorghurt bzw. FroYo. Für welche Versionsnummer Gingerbread stehen wird, hat Google noch nicht bekannt geben. 

Über die Features lässt sich nur spekulieren. Google hat bisher nur bestätigt, dass Gingerbread mit WebM-Videos zurecht kommen wird und man die Copy-Paste-Funktionen verbessern möchte. Außerdem sind weitere Änderungen an der Integration von social networks geplant. Zu den Spekulationen zählt neben einem Music-Store auch das Streamen von PC-Inhalten, Videotelefonie und WebP. Durch Angaben von Herstellern ist aber auch klar, dass Gingerbread besser auf Tablet-PCs laufen wird.

Google wird sehr wahrscheinlich die neue Version diese Woche vorstellen und die SDK für Entwickler freigeben. Bis dann erste Geräte auf den Markt kommen oder einige alte ein Update erhalten, wird noch einige Zeit vergeben. 



Das Video stammt aus dem offiziellen Android-Channel auf YouTube. 
Nachdem wir euch bereits in der vergangen Woche mit einem Interview des Android-Gründers Einblick in die Entwicklung vom neuen Android-OS «Gingerbread» geben konnten, gibt es jetzt weitere Details, die relativ plausibel klingen.

So hat sich das Blog „phandroid” daran gemacht und hat "exklusive" Informationen preisgegeben. Neben einem stark verpixelten Bild gibt es auch Informationen zu Gingerbread. Neben der zwei Main-Features Videochat und einer neuen Benutzeroberfläche (UI) gibt es auch neue Icons und die Notification-Bar wurde aufgefrischt. 

Grün soll ab sofort das schnöde orange ersetzen und wird damit mehr und mehr zu Android passen (das Logo ist ja ebenso grün). Weiterhin sollen die Widgets aufpoliert wurden seien, sodass eine neuer Android-Spirit zum Vorschein kommt. Sonst wurde aber (angeblich) nichts essentielles am Homescreen verändert. Design-technisch wurden ein paar Highlights eingearbeitet, die Icons wurden im leichten grau-bis-kalk-farbig gehalten, derzeit lässt sich aber nicht wirklich Rückschlüsse auf die Basis ziehen, da das nur eine Vor-vorab-Version war.

Große Arbeit hat Google auch in die Apps gesteckt. So wurde die YouTube-App etwa komplett überarbeitet, angeblich soll sie neue Elemente bekommen haben und etwa wie YouTube Leanback aussehen und eine kontinuierliche Wiedergabe ermöglichen. Leanback an sich hört sich monströs an, ist aber klar gedacht: Der Inhalt steht im Vordergrund und das Suchfeld oder weitere Aktionen werden über Gesten gesteuert. Wäre clever, wenn Google das Prinzip auf Android bekommt. Dies wird dann wohl eher aber auf Tablet-PCs und Google TVs ausgerichtet sein.

Nun zu den wichtigeren Neuerungen, neben der UI. Android 3.0 soll angeblich Videotelefonie mitbringen. Das ganze funktioniert über das bekannte Google Talk (also XMPP-Protokoll) und wird natürlich nur für Smartphones mit Front-Kamera freigeschaltet sein. Auch neu wird die SIP-Unterstützung, also dass man per Voice-over-IP Anrufe entgegen nehmen und tätigen kann. Das wird auch das letzte Aus für die Telcos sein, aber man muss abwarten, wie sich das entwickeln wird. Google Voice ist ja bereits als App verfügbar - aber wieder nur auf USA eingeschränkt. Da scheint es keine Probleme zu geben.

Der Android-Lebkuchen soll auch noch ein weiteres tolles Feature bekommen: Hardwarebeschleunigung (aka Direct2D). Das soll die Abläufe auf ein Bruchteil der Zeit reduzieren und soll natürlich der o. g. Videotelefonie und Flash bzw. Apps allgemein zugute kommen. Ob es dafür eine API für App-Entwickler gibt, wird man abwarten müssen.

Gingerbread setzt übrigens nicht mehr auf den 2.x-Stamm von Android auf. Nach den Spekulationen soll man sich bitte ein neues Gerät zum neuen Android dazu kaufen, da die Architektur grundlegend geändert wurde und viele Telefone auch bspw. keine Front-Kamera besitzen. Rauskommen soll es dann im Ersten Quartal 2011, was sich etwa mit den Gerüchten der letzten Wochen deckt, Android 3.0 sei fast fertig.
Einiges Gerüchten zufolge soll Google derzeit an einem speziell modifiziertem Android-Betriebssystem Namens "Honeycomb" arbeiten, welches genau auf die Bedürfnisse eines Tablet-PCs ausgelegt ist. Diese Gerüchte decken sich etwa mit anderen Gerüchten, dass "Gingerbread" Ende diesen Jahres kommt.Tablets ist ein wachsender Markt in der Mobilfunk-Branche - das hat Apple schnell erkannt und mit dem iPad ein speziellen Handheld herausgebracht: Es hat ein eigenes Betriebssystem bekommen, welches aber grundlegend dann doch auf dem iOS basiert, welches beim iPhone und iPod Touch Anwendung findet.So kann auch Google eigentlich sich nicht vor diesem Markt drücken. Es gab in der Vergangenheit viele Gerüchte, dass es Android-Tablets gibt, aber auch Chrome OS-Tablets. Dass bei den Android-Tablets noch etwas getan werden muss, ist eigentlich auch klar. Zwar sind die Kapazitäten etwa gleich: Multitouch, 3G/4G, Speicherkarte - aber die Display-Größe ist gegenüber dem Smartphone dann doch beträchtlicher. Umso mehr kommt der Ruf, dass "Honeycomb" kommt und für Tablets optimiert ist. Honeycomb steht für Bienenwabe und reiht sich damit in die Süßigkeiten ein, die bisher als Codenamen für Android-Betriebssysteme herhalten mussten. Welche Versionsnummer dieses System letztendlich tragen wird, ist relativ egal - viele spekulieren bei 3.1 oder 3.2 - einige sogar von 4.0. Anhand dieser Versionnummern lässt sich ablesen: Angeblich soll Honeycomb auf Gingerbread (Android 3.0) basieren! Wir tippen jetzt einfach mal 3.5.Mit dem selben Atemzug ist übrigens durchgesickert, dass Gingerbread dann Ende des Jahres kommen soll. Wir sind mal gespannt, ob Google wirklich so schnell ein neues Android veröffentlicht und zwischen Tablets und Smartphones unterscheidet. Dass sich übrigens der Zweig von Android trennen wird, ist nicht gerade unwahrscheinlich._via Mashable!auch lesenswert: __ Stereopoly | Android: Honeycomb wird Nachfolger? __ Chip | Android: Nach Gingerbread kommt Honeycomb
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Schön wäre es ja schon gewesen, wenn an der Meldung etwas dran wäre. Google versucht aber jetzt, den Schaden zu minimieren. Via Twitter meldete sich Dan Morrill vom Android Open Source-Projekt und stellte klar: So ist es nicht.  

Ganz glauben sollte man also nicht jeder Quelle. Aus einem russischen Podcast-Angebot zog u. a. Engadget und unwiredview.com Informationen über ein neues OS, Android 3.0 "Gingerbread". Dass diese Meldungen falsch sind, erklärte der Android-OSS-Verantwortliche heute morgen per Twitter. Demnach heißt es "Ich liebe es, wenn Leute sich etwas zurechtmachen und das als News markieren" # oder "Ich kann auch Sche*ße zusammensuchen! Check it out -- DAS NÄCHSTE ANDROID TELEFON: http://goo.gl/qPfd REVOLUTIONÄRER 1-KNOPF-BETRIEB" # oder eben "Zusammenfassend, bitte dran erinnern, dass Gerüchte keine offiziellen Ankündigungen sind" #. Daran bleibt uns nicht viel hinzuzufügen. Also: Kein Tablet-OS, keine HD-Auflösung und keine Hardware-Specs.

» Android 3.0 Gingerbread: Erste Details (Gerücht)
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Android soll die Tablet-Sparte in Zukunft besser abdecken, so heißt es zu mindestens in Insiderkreisen. Ein russischer Podcaster soll erfahren haben, dass das neue Android-OS mit dem Code-Namen "Gingerbread" (dt: Lebkuchen) im 4. Quartal diesen Jahres unterwegs sein soll und dann auch noch Anforderungen an seine Hardware hat.

Kann es sein, dass die Android-Versionen immer weiter Abstand nehmen? Einige unserer Kommentatoren sind der Ansicht, dass sie benachteiligt werden. Eine entsprechende Fragmentierung soll - laut Android selbst - erstmal vermieden werden, doch ist nach Froyo (welches noch nicht einmal jeder besitzt) schon wieder eine neue Version in Planung. Allerdings beginnt die nicht mit 1.x oder 2.x, sondern gleich mal mit 3.0 (so jedenfalls Engadget).

Das neue Android soll speziell für Tablet-PCs ausgelegt werden, Minimum wäre ein 3,5-Zoll-Display, welches dann aber auch eine HD-Auflösung (1280x720) bieten kann und außerdem "ein völlig überarbeitetes Benutzerinterface (UI)" verpasst bekommt. Weiterhin nötig sind 1GHz Prozessor und 512 MB Arbeitsspeicher. Also genau die Idealmaße für ein Tablet-PC. Nur ist die Frage, warum Android sich jetzt teilt? Die Frage dürfte allen klar werden, wo Google hin möchte: Mit Chrome OS vor allem auf Netbooks, Notebooks und Desktops. Mit Android vor allem auf Handys, Smartphones und Tablets. Und da fragt man sich natürlich, ob die Gerüchte wegen eines Android-Verizon-Tablets aus dieser Quelle stammen oder ob Google versucht, von hinten im Tablet-Markt mitzumischen. Immerhin gab es heute schon die Ankündigung eines Android-2.2(Froyo)-Tablets des Anbieters 1und1, welcher auch nicht unbedingt auf Chrome OS setzen möchte, da das noch längst nicht fertig ist. 

»» Engadget