Die Spielewoche beginnt: Google lädt zum großen Stadia-Event und in Köln beginnt die weltgrößte Spielemesse gamescom. Google will aber nicht nur mit Stadia eine wichtige Rolle spielen, sondern ist schon jetzt mit YouTube und den Spiele-Livestreams stark in der Gamingwelt verankert. Anlässlich der Gamescom hat YouTube nun Interviews mit populären Spielern veröffentlicht und zeigt die fünf größten deutschen Spielekanäle.
In der vergangenen Woche hat Google endlich alle Details rund um die umstrittene Preisgestaltung von Stadia bekannt gegeben und damit das Wettrennen um die nächste erfolgreiche Spieleplattform offiziell eröffnet. Im Vorfeld der Spielemesse E3 hat sich Googles Stadia-Chef Phil Harrison in einem Interview nun einigen Fragen gestellt, verteidigt das Preismodell, bewertet die Konkurrenz und nimmt auch zu der Angst Stellung, dass die Plattform schon bald wieder eingestellt werden könnte.
Googles CEO ist nicht unbedingt für seine häufigen Interviews bekannt und meldet sich nur relativ selten öffentlich zu Wort - aber jetzt hat er es zum Anfang des Jahres wieder einmal getan. In dem kurzen Auszug bekräftigt er erneut den neuen Schwerpunkt bei Google, der nun nicht mehr "mobile first" sondern bei "AI first" (Künstliche Intelligenz) liegt und in den Mittelpunkt aller Strategien und Produkte gestellt wird.
Auf der Technik-Konferenz D11 hat Apple-Chef Tim Cook zwar nicht viel neues zum Thema Apple-Hardware zu verkünden gehabt, hat sich aber über viele Themen geäußert und dabei auch einige Punkte bezüglich Google angesprochen. So glaubt er nicht an den Erfolg von Google Glass und kann sich sogar vorstellen, in Zukunft Software für Android zu entwickeln.
Am Rande der gestrigen Morgan Stanley Media-Konferenz hat sich Googles Finanz-Chef Patrick Pichette zu einigen Hardware-Themen seines Unternehmens geäußert: Er dämpft einerseits die Erwartungen in Richtung Motorola und legt auf der anderen Seite die Messlatte für das Chrome OS sehr hoch.
Im Laufe der Jahre hat Google sein Online-Office-Paket Google Docs mit immer mehr Funktionen, die großteils aus dem Office-Paket von Microsoft abgeschaut sind, ausgestattet und kann mittlerweile ernsthaft mit diesem konkurrieren. Ein Google-Produktmanager gibt sich nun kämpferisch und setzt für das Produkt das Ziel, 90% der MS Office-Nutzer für sich zu gewinnen.