Die Update-Situation rund um Android hat sich in den letzten Jahren merklich gebessert, denn viele Smartphone-Hersteller bringen die Updates nicht nur etwas schneller, sondern auch zuverlässiger. Samsung macht nun einen großen Schritt, den man bisher nur von Google mit den Pixel-Smartphones gesehen hat: Alle Flaggschiff-Smartphones seit dem Galaxy S10 sollten nun bis zu drei Betriebssystem-Updates erhalten.
Googles neues Betriebssystem Android 11 befindet sich auf der Zielgeraden und sollte schon im kommenden Monat in der finalen Version erscheinen. Kurz zuvor werden nun noch einige Weichen gestellt, die längst nicht allen Nutzern gefallen: Android 11 wird sich von der seit vielen Jahren gewohnten Umsetzung verabschieden, dass Album-Cover aus den Medienplayern auf dem Sperrbildschirm als Hintergrundbild zu sehen sind.
Bis zum vergangenen Jahr hat Google jeder neuen Android-Version einen Beinamen verpasst, der vielen Nutzern geläufiger als die eigentliche Versionsbezeichnung gewesen ist. Ab Android 10 hat sich Google allerdings dazu entschlossen, diese sympathischen Bezeichnungen aufzugeben und durch die Versionsnummer zu ersetzen. Weil nun die internen Codenamen von Android 10 und Android 11 bekannt geworden sind, blicken wir noch einmal auf die süße Android-Geschichte zurück.
Android ist das weltweit meistgenutzte Betriebssystem und hat schon vor langer Zeit die Milliardengrenze überschritten. Mittlerweile scheint sich die Plattform aber in einer völlig anderen Dimension als bisher gedacht zu bewegen, denn eine in dieser Woche gesetzte neue Rekordmarke lässt aufhorchen und stellt erneut die Frage in den Raum: Wie groß ist Android wirklich? Wie viele Nutzer hat Googles Betriebssystem?
Seit wenigen Stunden wird eine neue Version der Google Kamera App für Android ausgerollt und bringt unter der Haube wieder eine ganze Reihe interessanter Neuerungen mit: Weil das Update, wie üblich, nur wenige Tage vor dem Release eines neuen Pixel-Smartphones - konkret dem Pixel 4a - kommt, könnten das Hinweise auf neue Kamerafunktionen sein. Aber auch Android 11 steht vor der Tür und könnte eine Grundlage für einige Hardware-Anforderungen sein
Mit Android 11 bringt Google eine ganze Reihe von Neuerungen in das Betriebssystem, zu denen unter anderem auch die Benachrichtigungen in Form der Chat Heads gehören. Diese sollen vor allem von Messaging-Apps verwendet werden, dürften aber auch im Google Assistant Einzug halten. In der aktuellen Beta der Google-App ist ein Assistant Chat Head bereits integriert und konnte nun aktiviert werden.
Google hat allen Android-Versionen viele Jahre eine zusätzliche Bezeichnung verpasst, die vor allem im Marketing verwendet wurde und vielen Nutzern geläufiger als die Versionsnummer gewesen ist. Im vergangenen Jahr hatte man sich sehr zum Unmut vieler Beobachter von diesem Modell verabschiedet, allerdings nur in der Öffentlichkeit. Intern besitzen sowohl Android 10 als auch Android 11 die gewohnte Süßspeisen-Bezeichnung, wie Google nun verraten hat.
Google hat mit Android 10 endlich den nativen Dark Mode eingeführt, der nicht nur das Betriebssystem in dunkler Oberfläche präsentiert, sondern auch einen wichtigen Teil zur Verbreitung unter allen Android-Apps beiträgt. Weil noch längst nicht alle App-Entwickler einen solchen Dark Mode anbieten und Googles Vorgaben zu dunklen Oberflächen sehr lückenhaft ist, ist das Gesamterlebnis für die meisten Nutzer unter Android 10 aber nicht wirklich positiv. Eine praktische Android-App sorgt nun dafür, dass ALLE Apps eine dunkle Oberfläche erhalten.
Google verfolgte mit Android 11 seit langer Zeit das Ziel, wichtige Dokumente vom Ausweis bis zum Führerschein auf das Smartphone zu bringen, musste sich dabei nun aber überrunden lassen. Vor wenigen Tagen hat Samsung angekündigt, auch in Deutschland den Personalausweis auf einige Smartphones aus dem eigenen Portfolio bringen zu wollen. Doch wie steht es mit Googles Bemühungen?
Das Smartphone hat im Laufe der Jahre einige Geräte und Alltagsgegenstände ersetzt und ist nun auch in Deutschland auf dem Sprung, den Personalausweis zu digitalisieren. In Kooperation mit den deutschen Behörden und der Deutschen Telekom hat Samsung nun angekündigt, noch in diesem Jahr den Personalausweis auf ausgewählte Smartphones zu bringen. Die dafür notwendige mobile eID-Lösung soll schon sehr bald starten.