Schon seit langer Zeit hatte die EU-Kommission gegen Googles Android ermittelt und es hatte sich schon seit längerer Zeit abgezeichnet, dass die App-Bündelung nicht mehr länger in der EU geduldet wird. Heute hat die Kommission nun geurteilt, dass die Bündelung der Apps mit dem Play Store nicht mehr länger zulässig ist und hat gleichzeitig eine Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro gegen den Konzern verhängt.
Vor wenigen Jahren hat Microsoft große Angriffe auf den Smartphone-Markt gefahren und versucht, das Duopol aus Android und iOS aufzubrechen - allerdings mit sehr begrenztem Erfolg. Mittlerweile hat Microsoft diesen Angriff bekanntlich aufgegeben, kann aber den wichtigen mobilen Markt nicht außer Acht lassen. Schon bald könnte es eine Neuauflage geben - dann allerdings mit veränderten Vorzeichen, denn Microsoft soll an eigenen Android-Smartphones arbeiten.
In den nächsten Tagen oder Wochen könnte es ein neues Urteil der EU-Kommission geben, dass Google sowohl finanziell teuer zu stehen kommen als auch einen wichtigen Teil des Geschäftsmodells bedrohen könnte: Es geht um die Bündelung bzw. Vorinstallation von Google-Apps auf den Android-Smartphones. Das könnte Google möglicherweise untersagt werden und dafür sorgen, dass der Nutzer vor die Wahl gestellt werden muss, welche Software er nutzen möchte.
Der Rauswurf der Öffi-App aus dem Play Store sorgt derzeit für einen kleinen medialen Wirbel, bei dem sich praktisch alle Betroffenen auf die Seite des Entwicklers stellen und diesen Schritt nicht nachvollziehen können. Bis vor wenigen Stunden war von Google nur ein einziges Wörtchen als Begründung geliefert worden, aber jetzt wurde eine tiefergehende Begründung sowie eine neue Beschuldigung nachgeschoben. Beides wirft Fragen auf.
Dank des Smartphones muss man sich heute nicht mehr damit aufhalten, die Papier-Aushänge an der Haltestelle zu entziffern um herauszufinden, wann der nächste Bus kommt und wohin er fährt. Leider hat jeder Verkehrsverbund eigene Angebote und Apps, die untereinander zu einem großen Teil nicht kompatibel ist. Eine populäre deutsche App hat dieses Problem für viele Regionen gelöst, ist nun aber ohne nachvollziehbaren Grund von Google aus dem Play Store geworfen worden.
Es gibt drei Dinge, von denen Smartphone-Besitzer niemals genug haben können: Akku, Speicherplatz und ein großes Traffic-Kontingent. Alle drei Dinge lassen sich durch diverse Methoden in Form von Einsparungen oder Dritt-Apps etwas schonen, aber nur die wenigsten erreichen wirklich gute Ergebnisse. Auch Google hat einige Lösungen im Sortiment, mit denen sich Traffic einsparen und so das Datenkontingent etwas entlasten lässt. Die drei womöglich wichtigsten Beispiele stellen wir an dieser Stelle kurz vor.
Mit dem Release der vierten Developer Preview von Android P steht langsam aber sicher die finale Version des Betriebssystems auf dem Plan, von der uns nur noch eine kurz eingeschobene Zwischen-Preview trennt. Googles Entwickler haben nun einen kleinen Einblick darin gegeben, was sich in einer vermeintlich sehr simplen Komponente des Betriebssystems ändern bzw. für Entwickler verbesser wird: Der Darstellung Text.
Android-Apps können sich sehr umfangreiche Berechtigungen vom Nutzer gewähren lassen, um auf viele Daten und Funktionen des Smartphones zuzugreifen. Doch es gibt auch viele Funktionen, für die eine App aus gutem Grund keine Berechtigungen benötigt, aber dennoch zu Datenschutzproblemen führen können. Jetzt ist wieder ein Fall geworden, bei dem eine App sensible Daten des Nutzers abfilmt, ohne dass dieser es autorisieren müsste.
Das dritte Quartal 2018 hat begonnen und die Redaktion des Google Play Stores hat nun wieder die "Android Excellence" festgelegt - die besten Apps und Spiele auf der eigenen Plattform. Wie schon in den Quartalen zuvor, haben sie wieder eine eigene Kategorie im Play Store bekommen. Dabei handelt es sich diesmal um nur 21 Titel, die aus 14 Apps und 7 Spielen bestehen. Ausgewählt wurden sie sowohl von der Redaktion als auch auf Basis der aktuellen Bewertungen und Beliebtheit.
Im vergangenen Jahr hat Google Android Go offiziell vorgestellt und möchte damit erreichen, dass das eigene Betriebssystem auch auf Smartphones der unteren Klassen wie gewohnt verwendet werden kann. Dazu wurden sowohl das Betriebssystem als auch viele Apps entschlackt und in schlankeren Versionen vorgestellt. Schon bald dürfte das erste Samsung-Smartphone mit Android Go auf den Markt kommen - und dabei ein altes Problem wieder einführen.
Moderne Apps und Betriebssystem bieten viele smarte Funktionen, auf die man nach kurzer Zeit schon nicht mehr verzichten möchte und sie wie selbstverständlich voraussetzt. Für einige Nutzer dürften mittlerweile auch die Smart Replys dazugehören, mit denen man sich die Eingabe von kurzen Antworten im besten Falle vollständig ersparen kann. Googles Tastatur-App Gboard bekommt nun bei den ersten Nutzern eine neue Funktion, die solche smarten Antworten in weitere Apps bringt.
Es ist wieder Anfang des Monats und somit wieder Zeit für ein bzw. mehrere Sicherheitsupdates für Googles Betriebssystem Android. Vor wenigen Minuten hat der Rollout des Juli-Sicherheitsupdates begonnen und ist wie üblich in zwei Teile geteilt: Den einen Teil bekommen die Pixel- und Nexus-Smartphones, die von Google direkt "beliefert" werden. Der andere Teile ist für die Smartphones aller anderen Hersteller konzipiert, die das Update umsetzen und in Eigenregie ausliefern müssen.
Jeder Smartphone-Nutzer hat unzählige Bilder auf dem Gerät gespeichert, die vermutlich zu großen Teilen in den diversen Social Networks landen oder über Messenger mit den Kontakten geteilt werden. Dabei ist es natürlich essenziell, dass der Nutzer selbst auswählt, welche Bilder an welche Kontakte gehen. Seit einigen Tagen gibt es einen schwerwiegenden Bug in einem Samsung-Messenger, der im Extremfall die gesamte Fotogalerie an zufällige Kontakte versendet.
Anfang des Jahres sorgte die von Google entdeckte Meltdown & Spectre-Sicherheitslücke für großes Aufsehen in der IT-Branche und hat gezeigt, dass Angriffe und Sicherheitslücken nicht immer über die Software-Ebene ausgeführt werden müssen. Jetzt wurde eine verwandte Sicherheitslücke in Hardware gefunden, die vor allem in Android-Smartphones verbaut wurde und alle bisherigen Sicherheitsmaßnahmen aushebelt: RAMpage.
Sehr viele Unternehmen und Menschen die ihr Geld im Internet bzw. über digitale Angebote verdienen, sind zu einem großen Teil von Google abhängig - sei es nun durch die Websuche, die Google News, AdSense oder über den Play Store. Derzeit sorgt der Marktplatz für Android-Apps für große Diskussionen, da einige Entwickler seit der vergangenen Woche einen starken Rückgang der Downloads zu verzeichnen haben und von einer existenzbedrohenden Situation sprechen.