Die Entwicklerkonferenz Google I/O findet eigentlich erst morgen statt, doch schon heute haben die Entwickler einigermaßen überraschend ein seit langer Zeit erwartetes Produkt vorgestellt: Das IoT-Betriebssystem Android Things ist nun endlich in der Version 1.0 vorgestellt worden. Damit ist ein weiterer Android-Ableger nun Wirklickeit geworden und soll vor allem die vielen Smart Home-Geräte um uns herum antreiben.
Googles Smartphone-Betriebssystem Android hat viele Ableger, die ihre ganz eigenen Bereiche abdecken und schon mehrere Jahre am Markt sind. Der vielleicht in Zukunft wichtigste Ableger steht nun bald vor der Tür und dürfte auf der anstehenden Google I/O angekündigt werden: Android Things. Heute ist die letzte Developer Preview vor dem endgültigen Release erschienen und soll schon der fertigen Version entsprechen.
Bei großen Unternehmen mit mehreren Zehntausend Mitarbeitern kommt es häufig vor, dass Mitarbeiter zwischen zwei konkurrierenden Unternehmen wechseln und in einigen Fällen auch abgeworben werden. Wenn dieser Wechsel aber in der Chefetage passiert, wird es schon etwas interessanter. Und wenn dann auch noch große Produkte im Mittelpunkt stehen, ist die Aufmerksamkeit gewiss: Jetzt wechselt ein langjähriger Samsung-Mitarbeiter zu Google.
Die ersten Gerüchte rund um Googles potenziellen Android-Nachfolger Fuchsia sind bereits im Sommer 2016 aufgetaucht, aber erst in den letzten Wochen gibt es immer mehr Informationen über das kommende Betriebssystem. Jetzt gibt es wieder neue Informationen über die interne Struktur des Betriebssystems, das sich nahezu vollständig dem Leben in der Cloud verschrieben hat und als geräteübergreifendes System ausgelegt ist.
Nach einer längere Pause gab es in den vergangenen Wochen immer wieder neue Informationen rund um Fuchsia - Googles kommendem Betriebssystem für viele Plattformen. Offizielle Details zu Fuchsia sind derzeit noch mehr als rar, so dass sich alle Beobachter an jeden kleinen Strohhalm klammern - und nun gibt es wieder einen neuen. Ein Nutzer will nun Informationen direkt von einem Googler erhalten haben, die eine erste Richtung des Betriebssystem vorgeben könnten.
Das Thema Heim-Automatisierung kommt gerade erst so richtig ins rollen und mit der zunehmenden Verbreitung der smarten Sprachassistenten im Wohnzimmer der Menschen nimmt die noch junge Branche immer mehr an Fahrt auf. Schon jetzt ist aber auch klar dass es auch in dieser Branche unterschiedliche Ökosysteme und Plattformen geben wird, für die man sich am Ende entscheiden muss. Die Google-Schwester nest könnte nun aber schon bald einen Schritt auf Apple zugehen.
Mitte Dezember vergangenen Jahres hat Google die diversen Aktivitäten für das Internet of Things neu gebündelt und unter dem neuen Namen Android Things in einer ersten Developer Preview vorgestellt. Jetzt wurde die zweite Developer Preview veröffentlicht, mit der bereits einige Schwachstellen der Vorversion ausgemerzt werden und den Geräten mehr Möglichkeiten verschaffen.
Android ist mittlerweile auf vielen Plattformen zu finden und steht auch in speziellen Versionen für andere Geräte als nur Smartphones oder Tablets zur Verfügung: Ab heute kommt nun ein weiterer Ableger von Googles erfolgreichem Betriebssystem dazu, der einen großen Zukunftsmarkt beackern soll: Android Things. Mit Android Things möchte man eine gesamte Infrastruktur rund um das Internet of Things aufbauen.
Mit dem Erfolg der beiden Betriebssystem Android und Chrome OS kann Google mehr als zufrieden sein: Android dominiert den Smartphone-Markt und die Verkaufszahlen der Chromebooks haben mittlerweile Apples Mac überholt - und die Zukunftsaussichten sind ebenfalls zur Zeit sehr rosig. Dennoch arbeitet Google derzeit laut vielen Quellen an einem neuen Betriebssystem mit der Bezeichnung Fuchsia, das wohl das Beste aus beiden Welten zusammen bringen soll.
Mit Google Now und der sehr guten Spracherkennung hat Google in den letzten Jahren eine starke und smarte Plattform aufgebaut, die das Smartphone der Nutzer zum ständig einsatzbereiten Assistenten gemacht hat. Diese Lösung soll laut einem Bericht der New York Times nun aus der Hosentasche der Nutzer heraus in die Wohnzimmer gebracht werden. Dazu soll schon heute Abend das neue Produkt Google Home vorgestellt werden - ein direkter Konkurrenz zu Amazons Echo.