Die Marktforscher von IDC haben sich wieder einmal den Smartphone-Markt angesehen und ziehen ein Fazit über das 3. Quartal, das insgesamt kein gutes Bild abgibt. Der Markt ist nun bereits das vierte Mal in Folge geschrumpft und hat somit nun schon ein Jahr Schrumpfungskur hinter sich. Dennoch ist der Ausblick positiv und schon im aktuellen Quartal soll wieder ein Wachstum verzeichnet werden.
Bei jeder Vorstellung eines neuen Smartphones oder den vorhergehenden Leaks steht in diesem Jahr ein Thema ganz besonders im Mittelpunkt: Die Notch - oder wie Google es bezeichnet: Der Cutout. Das Thema wird häufig sehr emotional diskutiert und spaltet die Nutzer in zwei Lager. Der Leak eines kommenden Huawei-Smartphones zeigt nun, wie man möglicherweise beide Welten wieder vereinen kann.
In dieser Woche ist es Apple als erstes privates Unternehmen gelungen, einen Firmenwert von mehr als 1 Billion Dollar zu erreichen - zumindest auf dem Papier. Doch während es finanziell rosarot aussieht, musste das Unternehmen auf dem Smartphone-Markt Federn lassen und hat erstmals den Platz als zweitgrößter Smartphone-Hersteller verloren. Jetzt peilt der Überholende Huawei auch den Marktführer Samsung an und möchte ihn im kommenden Jahr vom Thron stoßen.
Gestern Abend hat Apple glänzende Quartalszahlen vorgelegt und soviel Gewinn erwirtschaftet, wie noch nie zuvor in einem Juni-Quartal der Unternehmensgeschichte. Doch diese Zahlen werden nun von Huawei überschattet, dem es nun tatsächlich gelungen ist, Apple als zweitgrößten Smartphone-Hersteller der Welt abzulösen - und das mit doch recht deutlichem Abstand. Ob dieser Machtwechsel von Dauer ist, wird sich zeigen.
Obwohl die meisten App-Entwickler aus Gründen der Reichweite ihre Apps für alle Nutzer und Regionen freigeben, haben sie über den Play Store umfangreiche Möglichkeiten, bestimmte Geräte auszuschließen. Davon macht nun das Team des VLC Media Players Gebrauch und hat die eigene App im Play Store für viele Huawei-Smartphones gesperrt. Der Grund klingt überfürsorglich, ist aber durchaus nachvollziehbar.
Google gehört nicht nur zu den großen IT-Giganten, sondern ist auch eines der größten Unternehmen der Welt und unterhält dementsprechend Geschäftsbeziehungen mit unzähligen weiteren Unternehmen. Dass es dabei immer wieder mal umstrittene Beziehungen gibt, liegt in der Natur der Sache. In den USA werden Google nun zwei Entscheidungen der jüngeren Vergangenheit vorgehalten, die für Diskussionen sorgen und bei denen man es nie beiden Lagern recht machen kann.
Die Custom ROM-Community ist ein wichtiger Teil von Android und wird aus nachvollziehbaren Gründen auch von vielen Partnern unterstützt bzw. zumindest geduldet. Doch Huawei hat nun einen Strategiewechsel vollzogen, mit dem man sich von heute auf morgen komplett aus dieser Community verabschiedet. Die Chinesen geben ab sofort keinen Code zur Entsperrung des Bootloaders mehr heraus und machen die Installation solcher ROMs damit unmöglich.
Android und iOS sind die beiden einzigen relevanten mobilen Betriebssystem und haben derzeit weit und kein breit keine Konkurrenz in Sicht. Das wird sich so schnell auch nicht ändern, aber offenbar haben alle Hersteller auch einen Plan B im Gepäck, falls Android aus irgendeinem Grund wegbrechen sollte. Jetzt hat Huawei verraten, dass man bereits seit gut sechs Jahren an einem eigenen Betriebssystem tüftelt.
Die chinesischen Smartphone-Hersteller haben es auf dem US-Markt nicht leicht und werden gerade in jüngster Zeit immer wieder mit Sanktionen belegt, durch die ihnen große Teile des lukrativen Marktes durch die Lappen gehen. Für den weltweit drittgrößten Smartphone-Hersteller Huawei könnte es aber möglicherweise noch viel schlimmer kommen. Das Unternehmen könnte möglicherweise, genau wie ZTE, die Android-Lizenz verlieren.