Die Achterbahnfahrt rund um Huawei und Android nimmt kein Ende und bis jetzt ist noch immer nicht mit letzter Sicherheit geklärt, wie es in den nächsten Wochen und Monaten weitergehen kann. Sehr wahrscheinlich wird Huawei weiterhin Android von Google beziehen können und alles bleibt beim Alten, aber dafür müssen noch einige Stolpersteine aus dem Weg geräumt werden. Einer davon ist HongMeng OS bzw. Ark OS, das laut neueste Huawei-Aussagen gar nicht für Smartphones geeignet ist.
Die Android-Zukunft von Huawei ist noch längst nicht gesichert, denn auf handelspolitischer Ebene sind trotz Versprechen von Donald Trump noch nicht alle Weichen gestellt worden. Während sich der chinesische Smartphone-Hersteller stets unaufgeregt gezeigt und die Android-Alternative Ark OS promotet hat, rudert ein Manager des Unternehmens nun kräftig zurück: Ark OS war nie für Smartphones konzipiert - und das soll auch in Zukunft so bleiben.
Eigentlich dachten wir, dass die Geschichte rund um den Verlust der Android-Lizenz für Huawei schon sehr bald beendet ist - aber das ist noch längst nicht der Fall. Den Aussagen Donald Trumps sind bisher keine Taten gefolgt und so legt der Huawei-Gründer nun noch einmal nach und preist die Vorzüge seines neuen Betriebssystems Ark OS an. Dieses soll nicht nur sehr wahrscheinlich schneller als Android und iOS sein, sondern auch mehrere Plattformen miteinander verbinden.
Am Rande des G20-Gipfels traf sich US-Präsident Donald Trump mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping und konnte nach einem Gespräch öffentlich verkünden, dass der US-Bann gegen Huawei entschärft wird. Das bedeutet, dass US-Unternehmen bald wieder Technologien und Produkte an Huawei verkaufen dürfen - doch von offizieller Seite gibt es dazu weiterhin keine Stellungnahme. Huawei hat nun bestätigt, selbst noch keine Informationen darüber zu haben, wie es weitergeht.
Es ist noch nicht vollständig in trockenen Tüchern, aber sehr wahrscheinlich wird Huawei weiter Geschäfte mit US-Unternehmen machen dürfen und somit auch Komponenten und Software für die Smartphones beziehen. Die ganze Geschichte könnte also genauso schnell zu Ende sein, wie sie begonnen hat - aber sie wird nicht folgenlos bleiben. Vor allem Google könnte als großer Verlierer aus der Sache hervorgehen und noch lange an den Folgen zu knabbern haben.
Gestern hat US-Präsident Donald Trump die Tech-Welt damit überrascht, Huawei wieder den Handel mit US-Unternehmen zu erlauben, womit kaum noch einer gerechnet hatte. Auch Huawei-intern war man längst auf eine vollständige Eskalation eingestellt und hat entsprechende Maßnahmen für den Verlust der Android-Lizenz getroffen. Schlussendlich kann das zu einer sehr großen Chance für den Smartphone-Hersteller werden. Der chinesische Hersteller hat einige Möglichkeiten zur Verbesserung des Betriebssystems, die Google selbst nicht bieten kann.
Wird der von der US-Regierung verhängte Huawei-Bann genauso schnell wieder aufgehoben, wie er entstanden ist? Nach einem neuerlichen Treffen von US-Präsident Donald Trump mit der chinesischen Regierung stellte dieser nun Aussicht, dass US-Firmen schon sehr bald wieder Geschäfte mit Huawei machen könnten. Diese Deeskalation könnte aber bereits zu spät sein, denn hinter den Kulissen sind die Vorbereitungen für eine Zukunft ohne Google & Co. längst angelaufen.
Die Situation auf dem Smartphone-Markt rund um Huawei und Android ist noch immer nicht geklärt und sorgt bei den Nutzern weiter für Beunruhigung und Spekulationen. Nachdem Huawei bereits die Antworten auf die wichtigsten Fragen gegeben hat, meldet sich nun auch die Tochter Honor zu Wort und räumt mit Gerüchten auf. Zugleich äußert man sich auch erstmals mit einigen Worten dazu, wie es mit dem Update auf Android Q aussieht.
Huawei wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach schon sehr bald von Googles Android-Version verabschieden müssen und das eigene Betriebssystem Ark OS an den Start bringen. Viel ist über die neue Plattform noch nicht bekannt, obwohl sie mutmaßlich schon in wenigen Wochen einsatzbereit sein muss. Eine der wenigen bekannten Informationen besagte, dass Android-Apps bis zu 60 Prozent schneller ausgeführt werden sollen - und das scheint sich nun zu bestätigen. Offizielle Informationen rund um den Huawei Ark Compiler zeigen, wie das erreicht werden kann.
Der immer wahrscheinlichere Verlust der Android-Lizenz kommt Huawei sehr teuer zu stehen, aber hinter den Kulissen zeichnet sich ab, dass die Angelegenheit auch an Google nicht spurlos vorübergehen und noch große Folgen haben wird. Glaubt man Medienberichten, dann arbeitet nicht nur Huawei an einer Alternative, sondern auch alle anderen großen chinesischen Hersteller können sich mit einer Google-freien Zukunft anfreunden.