Mit dem Galaxy S8 hatte Samsung Anfang 2017 erstmals den Sprachassistenten Bixby auf das Smartphone gebracht und hat ihm dort gleich eine eigene Hardware-Taste an prominenter Stelle spendiert. Dass das keine gute Idee war, hat sich in den folgenden Monaten gezeigt, aber natürlich geben die Koreaner diesen Button nicht so einfach auf - haben aber dennoch gelernt. Beim Galaxy S9 lässt sich der Button nun wieder umbelegen, wenn auch nicht nativ.
Bei großen Unternehmen mit mehreren Zehntausend Mitarbeitern kommt es häufig vor, dass Mitarbeiter zwischen zwei konkurrierenden Unternehmen wechseln und in einigen Fällen auch abgeworben werden. Wenn dieser Wechsel aber in der Chefetage passiert, wird es schon etwas interessanter. Und wenn dann auch noch große Produkte im Mittelpunkt stehen, ist die Aufmerksamkeit gewiss: Jetzt wechselt ein langjähriger Samsung-Mitarbeiter zu Google.
Wenn alles gut geht, dürfte Samsung in den nächsten Tagen den Rollout von Android Oreo für das Galaxy S8 sowie für das Galaxy S8 Plus starten. Ein genaues Datum steht noch nicht fest und auch die regionalen Verzögerungen bei einem globalen Rollout können bekanntlich für einigen Wochen Verspätung sorgen. Dafür hat das Unternehmen aber nun noch einmal zusammengefasst, worauf sich S8-Nutzer schon bald freuen dürfen.
Der smarte Assistent Bixby war wochenlang in aller Munde und hat für reichlich Diskussionen gesorgt - allerdings nicht in der Richtung, in der es Samsung es gerne gehabt hätte. Statt sich über Bixby zu freuen, waren die Nutzer nur damit beschäftigt, den koreanischen Assistenten möglichst schnell loszuwerden. Mit dem letzten Update der App bietet Samsung nun endlich eine Möglichkeit an, den Button nahezu vollständig zu deaktivieren.
Samsungs Sprachassistent Bixby beschäftigt die Nutzer schon das ganze Jahr lang, allerdings nicht aus den Gründen die der Hersteller gerne hätte. Stattdessen waren die Nutzer nur damit beschäftigt, den lästigen Assistenten loszuwerden oder zumindest dem Button auf ihrem neuen Smartphone den Garaus zu machen. Aber das hält Samsung nicht von der Weiterentwicklung ab, und so hat man heute Bixby 2.0 vorgestellt.
Während die meisten populären Sprachassistenten immer wieder mit neuen Features von sich reden machen, sorgte Bixby von Samsung nur durch seine Aufdringlichkeit für Aufmerksamkeit. Jetzt reagiert Samsung darauf und nimmt den hauseigenen Assistenten durch eine neue Funktion aus der Schusslinie: Der Sprachassistent kann nun offiziell und vollständig über die Einstellungen deaktiviert werden.
Samsung hatte mit seinem Sprachassistenten Bixby einen mehr als holprigen Start hingelegt und hat somit nicht nur die eigenen Nutzer verärgert, sondern sie auch gleich zur Konkurrenz getrieben. Langsam aber sicher macht der Assistent nun Fortschritte, wenn auch mit kleinen Schritten: Ab sofort steht der Sprachassistent weltweit in allen Ländern in der englischen Sprache zur Verfügung.
Auf dem Smartphone beherrscht Google mit dem Assistant den Markt der smarten Sprach-Assistenten, doch es drängen immer neue Anbieter in diesen umkämpften Markt, die ein gehöriges Wörtchen mitreden möchten. Einer der bisher eher unterschätzten Teilnehmer ist Samsung mit seinem Bixby-Assistenten, der schon vor dem Start ein massives Image-Problem hat. Jetzt hat Samsung ihn offiziell in englischer Sprache gestartet und legt sich mit Werbespots und Partner-Apps ins Zeug.
Glaubt man aktuellen Berichten, oder besser gesagt Spekulationen, dann verkauft sich das Samsung Galaxy S8 um etwa 20 Prozent schlechter als der Vorgänger Galaxy S7 zur gleichen Zeit im Vorjahr. Ein Grund für diese Entwicklung könnte ausgerechnet auch Bixby sein, denn Samsung möchte diesen auf Biegen und Brechen in die Hände der Nutzer bringen. Jetzt ist es zwei Apps wieder gelungen, die erneute Sperre von Samsung zu umgehen und ihre Funktionsfähigkeit wiederherzustellen.
Mit dem Galaxy S8 wollte Samsung eigentlich groß in den Markt der smarten Assistenten einsteigen und mit dem ersten Flaggschiff des Jahres eine entsprechende Verbreitung der eigenen Lösung erreichen. Doch dabei hatte man die Rechnung ohne die Nutzer gemacht, die sich nur sehr ungerne etwas aufzwingen lassen. Dennoch hat Samsung jetzt noch einmal nachgelegt und sperrt alle Apps, die die Neubelegung des eigens dafür platzierten Buttons ermöglicht haben. Sehr zum Frust der Nutzer.