Google hat sehr viele Apps im Portfolio, wobei längst nicht alle bei Millionen von Nutzern zum Einsatz kommen - auch, weil sie kaum bekannt sind. In diese Kategorie dürfte auch Google Lookout fallen, das man als kleinen Bruder von Google Lens bezeichnen könnte und es sehbehinderten Menschen ermöglichen soll, viele Dinge zu erkennen. Mit dem jüngsten Update wird die App noch viel stärker.
Manchmal dauert es etwas, bis eine von Google angekündigte App oder Plattform nach der Ankündigung auch tatsächlich zur Verfügung steht: Vor fast einem Jahr wurde die App Lookout angekündigt, die sehbehinderten und blinden Menschen dabei helfen soll, ihren Alltag ohne Hilfe zu meistern. Nach einer langen Testphase steht die App nun für die ersten Nutzer zur Verfügung, allerdings nur in den USA. Dennoch möchte ich sie hier noch einmal vorstellen.
Googles Algorithmen sind seit Jahren sehr gut darin, Objekte zu erkennen und auch zu beschreiben, was immer wieder mit Photos, Assistant und Lens bewiesen wird. Jetzt wurde eine neue App für Blinde und sehbehinderte Menschen angekündigt, die die Umwelt beschreiben und so eine sehr große Hilfe sein kann. Lookout wertet ständig das Kamerabild aus und sucht nach wichtigen Objekten.