Vor wenigen Monaten hat Google mit Android Go das Smartphone-Betriebssystem für die "Next Billion User" vorgestellt, das zwar grundlegend auf dem aktuellen Betriebssystem Android Oreo basiert, aber für schwächere Geräte optimiert ist. Diese Version könnte aber nicht nur Entwicklungsländer voranbringen, sondern auch hierzulande vielen älteren Smartphones ein neues Leben einhauchen.
Wenn das Smartphone den Zenit überschritten hat und immer älter wird, wagen sich einige Nutzer an ein Custom ROM, um noch einige Zeit lang aktuell zu bleiben und von neuen Features zu profitieren. Eines der bekanntesten Custom ROMs ist Lineage OS, das vor genau einem Jahr die Nachfolge von CyanogenMod angetreten hat und mittlerweile auf knapp 2 Millionen Smartphones installiert ist. Wie eine Infografik nun zeigt, hat man zum ersten Geburtstag schon viel erreicht.
Gestern Vormittag wurde aus heiterem Himmel eine schwere Lücke im WLAN-Standard, genauer gesagt in der Verschlüsselung WPA2 publik gemacht. Diese Lücke hört auf die Bezeichnung KRACK Attack und betrifft in der bekannten Form alle Betriebssysteme, und damit natürlich auch praktisch alle Android-Smartphones. Google hat bereits einen Patch angekündigt, hat ihn aber noch nicht ausgeliefert. Ganz im Gegensatz zum Custom ROM Lineage.
Der Startschuss für Android Oreo liegt nun schon wieder einige Tage zurück, doch bis auf die Nutzer von Googles aktuellen Smartphones aus der Pixel- und Nexus-Serie dürfte wohl noch kaum jemand das Betriebssystem bereits auf seinem Gerät installiert haben. Natürlich sind aber die Bastler der großen Custom ROMs ständig damit beschäftigt, die Version für immer mehr Smartphone auszurollen. Die Liste der unterstützten Geräte wird immer länger, und vielleicht findet der eine oder andere sein Smartphone schon darunter.
Der Android-Aufsatz Lineage OS ist erst Anfang des Jahres an den Start gegangen, erfreut sich aber auch in dieser kurzen Zeit schon sehr großer Beliebtheit und ist aus dem Stehgreif zum Quasi-Standard für Custom ROMS geworden. Jetzt ist Lineage OS in einer neuen Version erschienen und bringt alle unterstützen Geräte auf den neuesten Stand mit Android 7.1.2 und den neuesten Sicherheitsupdates von Google.
Besitzer eines Nexus 6-Smartphones haben es in den letzten Monaten nicht wirklich leicht gehabt. Google hat schon vor einiger Zeit angekündigt dass das leicht betagte Smartphone keine Updates mehr erhalten wird, und nun hat das Gerät Anfang dieser Woche auch offiziell das Ende seines Lebens erreicht. Aber glücklicherweise kann man sich durch die Android-Architektur auch ohne Googles Unterstützung weiterhelfen und eigene ROMs installieren.
Das explosive Wachstum des CyanogenMod-Nachfolgers LineageOS geht weiter und hat am gestrigen Abend eine neue Rekordmarke erreicht: Mittlerweile hat das CustomROM schon mehr als 1 Million Nutzer gewinnen können und setzt die schnelle Verbreitung weiter fort. In den Statistiken lässt sich ablesen, in welchem Land der Android-Aufsatz am populärsten ist und auf welchen Geräten er am häufigsten zum Einsatz kommt.
Über viele Jahre war CyanogenMod das mit Abstand beliebteste Custom ROM für Android und wurde von mehreren Millionen Nutzern installiert und verwendet. Nach dem schnellen Ende des Projekts hat sich innerhalb weniger Tage das Lineage OS-Team geformt, das offiziell die Nachfolge des populären Aufsatzes angetreten hat. Nach wenigen Wochen auf dem Markt konnte das Projekt nun verkünden, dass man schon mehr als eine halbe Million Nutzer gewonnen hat.
Wer sich am heutigen Tag ein Smartphone kauft, kann mit viel Glück darauf hoffen auch im kommenden Jahr noch ein Android-Update vom Hersteller zu bekommen, und spätestens Mitte 2018 ist dann schon wieder das Ende des Lebenszyklus erreicht. Dass das aber nicht an der "veralteten" Hardware liegt, zeigt nun ein Bastler in einem YouTube-Video: Ihm ist das Kunststück gelungen Android Nougat auf einem sieben Jahre alten Smartphone zu installieren.
Erst vor drei Tagen ist mit der ersten Version von Lineage OS der Nachfolger des eingestellten CyanogenMod erschienen. Nach einer so kurzen Wartezeit basiert das ROM natürlich bis auf einige kleinere Änderungen komplett auf dem Vorgänger. Eine dieser Änderungen ist es, dass das Smartphone nicht mehr automatisch gerootet ist. Jetzt bietet man auch die versprochene ZIP-Datei zum Download an, mit der dieser Umstand wieder geändert werden kann.