Nach einer sehr langen Betaphase hat Google am Dienstag Android 10 veröffentlicht und den Rollout für die hauseigenen Pixel-Smartphones begonnen. Leider veröffentlicht Google schon seit langer Zeit keine Zahlen zur Verteilung der Android-Versionen, sodass sich weder der aktuelle Stand noch die Geschwindigkeit der Verbreitung nachvollziehen lässt. Also werden wir Mal wieder einspringen und die Verteilung von Android 10 hier im Blog beobachten.
Bis zum Release von Android 10 war jede Android-Version nach einer amerikanischen Süßspeise benannt und hat ein entsprechendes Maskottchen bekommen. All diese Maskottchen wurden von Google stets als überdimensionale Plastik-Figur umgesetzt und im Vorgarten des Googleplex aufgestellt. Weil Google diese süße Tradition nun beendet und stattdessen hässliche Zahlen aufstellt, blicken wir noch einmal abschließend auf alle Figuren zurück, die vor Googles Hauptquartier stehen.
Bisher hat sich Huawei vom US-Bann öffentlich zumeist unbeeindruckt gezeigt und konnte die Probleme trotz massiven Verkaufsrückgängen gut verkraften - aber das wird nicht ewig funktionieren. Eigentlich hat das Unternehmen derzeit keine Möglichkeit, ein neues Smartphone mit vorinstallierten Google-Diensten vorzustellen. Eigentlich. Dennoch konnte jetzt im Vorfeld der IFA das "neue" Huawei P30 mit Android 10 präsentiert werden.
Android 10 ist endlich da und so wie in jedem Jahr bringt Google eine ganze Reihe von Neuerungen in das Betriebssystem, die wir in den vergangenen Monaten nach jeder neuen Beta-Version ausführlich vorgestellt haben. Doch wo hat Google in diesem Jahr die Schwerpunkte gesetzt und was sind die langfristig wichtigsten Neuerungen in Android 10? Die 10 wichtigsten Änderungen wurden im Google-Blog nun noch einmal besonders hervorgehoben.
Der neue Monat hat begonnen, Android 10 ist da und Google versorgt gleichzeitig alle Pixel-Smartphones mit dem Android-Sicherheitsupdate. Das Update für September beinhaltet auch dieses Mal wieder unzählige Bugfixes für das Betriebssystem sowie zahlreiche gestopfte Sicherheitslücken in einigen wichtigen Komponenten. Außerdem gibt es wieder ein separates Pixel-Update, das zusätzliche Lücken stopft.
Android und iOS sind nicht nur die populärsten Smartphone-Betriebssysteme weltweit, sondern kommen gemeinsam auf einen gerundeten Marktanteil von 100 Prozent und haben somit faktisch keine Konkurrenz. Das bekommt derzeit vor allem Huawei zu spüren, dass aufgrund abstruser Anweisungen von Donald Trump Googles Betriebssystem nicht mehr problemlos nutzen kann. Jetzt regt Huawei ein europäisches Smartphone-Ökosystem an, an dem man sich sehr gerne beteiligen würde.
Der ganz große Smartphone-Boom ist vorerst vorüber, denn seit einigen Tagen kennen die globalen Verkaufszahlen nur noch eine Richtung: Nach unten. In Deutschland zeigt sich ein sehr ähnliches Bild, aber interessanterweise sind die Deutschen immer stärker dazu bereit, mehr Geld für ein Smartphone auszugeben. Eine neue Statistik zeigt, dass es Premium-Herstellern in Deutschland wohl besonders gut geht und sie nach wie vor viele Geräte verkaufen können.
Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Huawei keine Google-Dienste auf dem Mate 30 vorinstallieren darf, weil Google das Gerät nicht zertifiziert hat. Der Grund dafür sind die offenbar sehr komplizierten Rahmenbedingungen nach dem US-Bann, denn die erteilte Ausnahmegenehmigung weist einige Hürden auf. Nun berichten Insider, dass das Chaos noch länger anhalten könnte, denn die Behörden haben "Angst" vor Donald Trump und wissen nicht, was sie tun sollen.
In wenigen Tagen steht der Release von Android 10 Queens Cake auf dem Plan und einige Hersteller haben bereits verkündet, welche Smartphones das Update erhalten werden. Weil Smartphones mittlerweile länger verwendet werden als noch vor einigen Jahren, ist die Update-Thematik zu einem immer wichtigeren Kaufgrund geworden. Eine neue Studie zeigt nun, welche Hersteller dabei am besten abscheiden und wie viel Zeit sie sich für die Updates lassen.
Das kommende Huawei Mate 30 könnte das erste Huawei-Smartphone ohne Google-Dienste sein, das außerhalb von China verkauft wird. Weil Google es aufgrund des noch immer bestehenden US-Banns und der nahezu wertlosen Ausnahmegenehmigung nicht lizenzieren kann, wird das seit langer Zeit erwartete Flaggschiff eine Feuerprobe bestehen müssen. Vorerst soll die Markteinführung aber wohl verschoben werden.
Google betreibt eine Reihe von Bug Bounty-Programmen, in deren Rahmen das Unternehmen Entwicklern und Hackern eine Prämie für das Entdecken und Melden von Sicherheitslücken in Google-Produkten auszahlt. Diese Programme haben in jeder Hinsicht einen sehr großen Erfolg und werden regelmäßig erweitert - jetzt gibt es den nächsten großen Schritt. Ab sofort zahlt Google auch für entdeckte Sicherheitslücken in populären Android-Apps anderer Hersteller.
Eigentlich dachte wir, dass der US-Bann gegen Huawei so gut wie aufgehoben ist und durch die erneut vergebene 90-Tages-Frist alle Stolpersteine erst einmal wieder aus dem Weg geschafft wurden. Das ist aber offenbar nicht der Fall, denn nun meldet die Nachrichtenagentur Reuters, dass das anstehende Huawei Mate 30 nicht mit den Google-Diensten ausgeliefert werden darf. Das könnte die nächste Eskalationsstufe bedeuten.
Nintendo fährt seit Jahrzehnten die Strategie, die eigenen Spiele mit den populären Figuren wie Super Mario nur auf den eigenen Konsolen anzubieten. Der enormen Bedeutung der Smartphones kann sich das japanische Unternehmen allerdings nicht entziehen und bringt nun nach und nach einige Titel für Android und iOS auf den Markt. Nun wurde der Starttermin für Mario Kart Tour verkündet, das von interessierten Spielern ab sofort vorbestellt werden kann.
Einigermaßen überraschend hat Google vor wenigen Stunden bekannt gegeben, dass Android-Versionen nicht mehr nach Süßspeisen benannt werden und stattdessen normale Versionsnummern erhalten wird. Android Q wird also in wenigen Tagen oder Wochen als Android 10 vermarktet - das hatte sich schon vor einigen Tagen abgezeichnet. Nun hat Google verraten, wie Android Q hätte heißen können, wenn man beim alten Schema geblieben wäre.