In den vergangenen Tagen haben viele große Tech-Unternehmen ihre Quartalszahlen veröffentlicht, Alphabet folgt Anfang nächster Woche, und dabei auch teil Rückgänge verzeichnen müssen. Das wird auch auf dem Smartphone-Markt sichtbar, der im gesamten vergangenen Jahr und vor allem im wichtigen Weihnachtsgeschäft rückläufig war. An der Spitze wird es in diesem Jahr sehr spannend.
Android ist das mit Abstand am weitesten verbreitete Betriebssystem und dominiert bekanntlich auch den Smartphone-Markt - doch das gilt nur für Privatnutzer. Im Unternehmensumfeld erfreut sich vor allem Apples iPhone großer Popularität und hat dort einen deutlich höheren Anteil als im Consumer-Markt. Dem tritt Google nun mit der neuen Initiative Android Enterprise Recommended entgegen, der auch schon eine Reihe bekannter Smartphones angehören.
Die Auswahl an Smartphones auf dem Markt ist enorm groß, da nahezu alle Hersteller alle Segmente bedienen und auch noch jedes Jahr neue, leicht verbesserte Versionen auf den Markt schmeißen. Doch trotz der Auswahl entwickeln sich die Geräte in einigen Punkten immer weiter in die gleiche Richtung - einer dieser Punkt ist der Akku. Bei immer mehr Smartphones ist dieser fest verbaut. Aber das könnte sich schon sehr bald ändern.
Wenn Google dem bisherigen Zeitplan treu bleibt, und dafür spricht sehr vieles, wird es auch in diesem Herbst wieder ein #madebygoogle-Event mit neuer Hardware geben - darunter dann auch die Pixel 3-Smartphones. Bis dahin sind zwar noch mindestens 8 Monate Zeit, aber schon jetzt haben sich Designer auf Grundlage bisher bekannter Informationen Gedanken über die Optik der Smartphones gemacht. In einem zweieinhalb-minütigen Video sind die Geräte nun in voller Pracht zu sehen.
Über das Wochenende hatten wir wieder eine kleine Umfrage unter unseren Lesern gestartet, in der wir gefragt hatten, wie oft ihr euch ein neues Smartphone kauft. Dabei ist eine sehr eindeutige Antwort herausgekommen, die vermutlich vor einigen Jahren noch etwas anders ausgesehen hätte. Viele sind mittlerweile ausgestiegen und machen die Hardware-Schlacht der großen Hersteller nicht mehr mit. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich.
Mehrmals pro Jahr stellen die großen Hersteller ihre neuen Smartphones vor, und hoffen trotz relativ geringer Innovationen immer wieder auf Rekordverkäufe. Bis auf kleinere Einbrüche hat das in der Vergangenheit auch stets sehr gut funktioniert - aber das kann natürlich auch andere Gründe haben. Aus diesem Grund hier nun unsere Umfrage zum Wochenende: Kaufst du dir regelmäßig ein neues Smartphone? Und wenn ja, in welchem Zyklus?
Der Smartphone-Markt ist vollständig durchgetaktet und vorhersehbar: Jedes Jahr zur gleichen Zeit stellen die gleichen Hersteller das Nachfolgeprodukt des gerade erst vorgestellten Smartphones vor. Dass mag eine gewisse Ordnung in den Markt bringen, hat in der Vergangenheit aber auch zu Problemen geführt. LG will nun als erster größerer Hersteller aus diesem Kreislauf ausbrechen, und Smartphones erst dann vorstellen, wenn sie fertig sind und gebraucht werden.
Das vergangene Jahr war unbestritten das Jahr der Smart Speaker: Der Markt ist regelrecht explodiert und wird von riesigen Werbekampagnen von Google und Amazon immer weiter angeheizt, so dass gerade im Weihnachtsgeschäft die Speaker eine enormen Schub bekommen haben. Eine neue Studie zeigt nun, warum diese Speaker gerade für Google so enorm wichtig sind und nicht nur ein Nebengeschäft darstellen. Sie könnten in Zukunft dem Smartphone den Rang ablaufen.
Grundsätzlich gibt es zwei Gattungen von Android: Zum einen die Variante aus dem Hause Google mit dem Play Store und vielen vorinstallierten Google-Produkten und zum anderen die vielen freien Versionen der Open Source-Community oder der diversen Hersteller. Dennoch plant der Erfinder von Mandrake-Linux nun noch einen weiteren Fork des Betriebssystems und sammelt dafür derzeit Spenden bei Kickstarter. Das neue Produkt soll sich "eelo" nennen, sich zwischen den populärsten Versionen ansiedeln und vor allem frei von Google sein.
Die beiden Welten Desktop und Mobil sind in den letzten Jahren immer weiter miteinander verschmolzen, allerdings schlägst sich das bisher nur wenig in den Apps und Plattformen nieder. Es gab zwar immer wieder Anläufe um die beiden Welten vollständig miteinander zu verbinden, aber durch die völlig unterschiedlichen Konzepte gibt es bis heute keine Patentlösung. Laut einem Bericht wird nun Apple im kommenden Jahr sein Glück versuchen.