Über das Wochenende hatten wir wieder eine kleine Umfrage unter unseren Lesern gestartet, in der wir gefragt hatten, wie oft ihr euch ein neues Smartphone kauft. Dabei ist eine sehr eindeutige Antwort herausgekommen, die vermutlich vor einigen Jahren noch etwas anders ausgesehen hätte. Viele sind mittlerweile ausgestiegen und machen die Hardware-Schlacht der großen Hersteller nicht mehr mit. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich.
Mehrmals pro Jahr stellen die großen Hersteller ihre neuen Smartphones vor, und hoffen trotz relativ geringer Innovationen immer wieder auf Rekordverkäufe. Bis auf kleinere Einbrüche hat das in der Vergangenheit auch stets sehr gut funktioniert - aber das kann natürlich auch andere Gründe haben. Aus diesem Grund hier nun unsere Umfrage zum Wochenende: Kaufst du dir regelmäßig ein neues Smartphone? Und wenn ja, in welchem Zyklus?
Der Smartphone-Markt ist vollständig durchgetaktet und vorhersehbar: Jedes Jahr zur gleichen Zeit stellen die gleichen Hersteller das Nachfolgeprodukt des gerade erst vorgestellten Smartphones vor. Dass mag eine gewisse Ordnung in den Markt bringen, hat in der Vergangenheit aber auch zu Problemen geführt. LG will nun als erster größerer Hersteller aus diesem Kreislauf ausbrechen, und Smartphones erst dann vorstellen, wenn sie fertig sind und gebraucht werden.
Das vergangene Jahr war unbestritten das Jahr der Smart Speaker: Der Markt ist regelrecht explodiert und wird von riesigen Werbekampagnen von Google und Amazon immer weiter angeheizt, so dass gerade im Weihnachtsgeschäft die Speaker eine enormen Schub bekommen haben. Eine neue Studie zeigt nun, warum diese Speaker gerade für Google so enorm wichtig sind und nicht nur ein Nebengeschäft darstellen. Sie könnten in Zukunft dem Smartphone den Rang ablaufen.
Grundsätzlich gibt es zwei Gattungen von Android: Zum einen die Variante aus dem Hause Google mit dem Play Store und vielen vorinstallierten Google-Produkten und zum anderen die vielen freien Versionen der Open Source-Community oder der diversen Hersteller. Dennoch plant der Erfinder von Mandrake-Linux nun noch einen weiteren Fork des Betriebssystems und sammelt dafür derzeit Spenden bei Kickstarter. Das neue Produkt soll sich "eelo" nennen, sich zwischen den populärsten Versionen ansiedeln und vor allem frei von Google sein.
Die beiden Welten Desktop und Mobil sind in den letzten Jahren immer weiter miteinander verschmolzen, allerdings schlägst sich das bisher nur wenig in den Apps und Plattformen nieder. Es gab zwar immer wieder Anläufe um die beiden Welten vollständig miteinander zu verbinden, aber durch die völlig unterschiedlichen Konzepte gibt es bis heute keine Patentlösung. Laut einem Bericht wird nun Apple im kommenden Jahr sein Glück versuchen.
Aufgrund der enormen Verbreitung von Android ist Googles Betriebssystem ein populäres Angriffsziel für schädliche Apps aus allen Bereichen, von der Malware bis zum Trojaner. Derzeit kursiert ein sehr gefährlicher Trojaner im Web, der das Smartphone des Nutzers praktisch unbenutzbar macht, nahezu vollständig entführt und am Ende sogar für dessen Zerstörung sorgen kann. Die Rede ist vom Loapi-Trojaner.