Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass YouTube für US-Nutzer nun auch kostenlose Spielfilme mit Werbeunterbrechung anbietet und sich somit nicht nur eine neue Finanzierungsmethode für Filme erschaffen hat, sondern gleichzeitig auch neue Werbeformen für die eigenen Kunden anbieten kann. Diese wird ab morgen von LEGO und Warner Brothers dazu genutzt, den wohl längsten Werbespot der Welt auszustrahlen: The LEGO Movie.
In der EU schweben derzeit gleich mehrere Damokles-Schwerter über Google-Diensten, die durch geplante Gesetze oder Richtlinien in der bekannten Form nicht weiter existieren können. Neben dem brandaktuellen Beispiel Google News, das sehr schnell eingestellt werden könnte, gehört auch YouTube zur Gattung bedrohter Google-Produkte. Jetzt möchte man noch mehr Aufmerksamkeit auf die Urheberrechtsreform lenken, die YouTube vor unlösbare Probleme stellt.
Googles Videoplattform YouTube finanziert sich hauptsächlich über Werbeeinnahmen, so wie viele andere Google-Angebote auch. Eigentlich ist die Plattform aber gerade auf den Weg dahin, sich etwas unabhängiger von den Werbeeinnahmen zu machen und die Nutzer stattdessen zur Kasse zu bitten - aber das gilt wohl nicht für alle Bereiche. Ausgerechnet bei den Kinofilmen soll nun die Werbung dabei helfen, mehr Zuschauer für diese Streifen zu begeistern.
YouTube besteht hauptsächlich aus mal mehr und mal weniger professionellen Videos von Einzelpersonen oder kleinen Gruppen. Aber nicht nur diese "Amateurvideos" sind dort zu finden, sondern auch eine große Auswahl an Kinofilmen, die gegen Bezahlung angesehen werden können. Jetzt hat YouTube in den USA eine neue Finanzierungsmöglichkeit eingeführt, die vollständig auf Werbung setzt.
YouTube arbeitet schon seit längerer Zeit daran, sowohl dem Video als auch dem ganzen Rundherum möglichst viel Platz einzuräumen, stößt dabei aber unweigerlich an die Grenzen des zur Verfügung stehenden Platzes auf dem Computer-Display. In den letzten Monaten wurden dafür einige Lösungen ausprobiert und jetzt gibt es eine weitere: Nach einer Testphase von mehrere Monaten lässt sich der Vollbildplayer nun Scrollen.
Nicht nur die Nutzer auf Googles Videoplattform sind seit Tagen wegen der EU-Urheberrechtsreform im Aufruhr, sondern auch YouTube selbst befeuert das Thema immer weiter und hofft auf ein Einlenken bzw. umfangreiche Anpassungen der bisher im Entwurf befindlichen Richtlinien. YouTube-CEO Susan Wojcicki legt jetzt noch einmal nach und stellt klar, dass ihr Unternehmen weder genügend Ressourcen noch Geld hat, um gesetzeskonform arbeiten zu können.
Googles Videoportal YouTube steht auf vielen Plattformen zur Verfügung und gehört für manche sogar zu den "Kiler-Applikationen", ohne die es nur halb so schön wäre - dazu gehört selbst Amazons Smart Display. Auch auf Spielekonsolen darf YouTube mittlerweile nicht mehr fehlen und findet nun auch seinen Weg zu Nintendo. Seit gestern steht die App für die Nintendo Switch zur Verfügung.
Der große Smartphone-Herbst ist vorbei und alle Hersteller haben ihre Flaggschiffe für das Weihnachtsgeschäft und den Beginn des kommenden Jahres präsentiert. Doch nicht nur Google hat noch etwas in der Pipeline, sondern auch Samsung könnte Heute Abend noch einmal nachlegen. Auf der Entwicklerkonferenz wird die Präsentation des ersten faltbaren Smartphones erwartet. Wer möchte, kann sich die Keynote der Entwicklerkonferenz Live bei YouTube ansehen.
Google kämpft seit Jahren gegen die Piraterie im Netz und setzt viele Maßnahmen um nach eigenen Angaben "das Internet zu schützen, wie wir es lieben". Jetzt wurde ein neuer Statusbericht veröffentlicht, in dem konkrete Zahlen und auch aktuelle Maßnahmen genannt werden, um die Piraterie in und mit Google-Produkten zu verhindern. Dass YouTube dabei eine wichtige Rolle spielt, ist vielleicht nicht ganz zufällig.
In den letzten Tagen sind die Nutzer von Googles Videoplattform YouTube in Aufruhr und auf vielen Kanälen wird darüber diskutiert, ob es YouTube in der aktuellen Form im Jahr 2019 noch geben kann. Ausgelöst wurde diese Panik durch einen Protest-Aufruf des YouTube CEOs unter dem Hashtag #SaveYourInternet. Das ist auch bei der EU-Kommission angekommen, die die Kritik von YouTube an der geplanten Richtlinie zurückweist.
Halloween steht wieder einmal vor der Tür und spielt vor allem bei den Amerikanern eine große Rolle - kein Wunder also, dass sich auch Google diesem Grusel-Fest nicht entziehen kann. Jetzt hat YouTube wieder den alljährlichen Einblick in die Kostüm-Trends rund um Halloween veröffentlicht, der auf Basis der Views der populären Videos gleich drei Toplisten enthält. Außerdem feiert auch ein Michael Jackson in jedem Jahr im wahrsten Sinne des Wortes eine Auferstehung.
In den letzten paar Jahren versucht die Europäische Union Ordnung in das Neuland Internet zu bringen und verabschiedet für EU-Verhältnisse Gesetze und Entwürfe im Eiltempo. Seit einigen Monaten dreht sich alles um die gefürchteten Upload-Filter, die eigentlich niemand so wirklich möchte. Da sie aber nun möglicherweise doch über eine Hintertür eingeführt werden sollen, wendet sich YouTube-Chefin Susan Wojcicki nun in einem Brandbrief an die Community.
Googles Designer sind derzeit gut damit ausgelastet, den vielen eigenen Produkten die neue Oberfläche zu verpassen, haben aber doch noch Zeit für weitere Projekte. Der YouTube Embedded Player, der im gesamten Web zum Einsatz kommt, hat seit gestern eine leicht veränderte Oberfläche, die nun noch mehr Elemente und Interaktionsmöglichkeiten für den Nutzer enthält. Dadurch soll das Engagement mit diesen Videos und den Kanälen weiter gesteigert werden.
Googles Videoplattform kann seit Jahren ein starkes Wachstum aufweisen und stellt immer wieder neue Rekorde auf, das gilt natürlich auch für den deutschsprachigen Raum: Das Wachstum der deutschen YouTube-Kanäle geht genauso weiter und hat nun für einen Wechsel an der Spitze gesorgt: Im September haben gleich zwei deutsche Kanäle die Marke von 7 Millionen Abonnenten geknackt und nur wenige Wochen später gab es eine neue deutsche Nummer #1.
Ein Blick in unser Archiv zeigt, dass großflächige Ausfälle von Google-Diensten eine Seltenheit sind und wenn sie dann doch einmal auftreten, nur lokal begrenzt sind oder schon nach wenigen Minuten behoben werden. Heute Nacht gab es allerdings einen für Google-Verhältnisse riesigen globalen Ausfall, denn die Videoplattform war für mehr als eine Stunde nicht zu erreichen.