Googles Messenger-Karussell wird durch die Einstellung von Google Hangouts erstmals seit längerer Zeit zum Stillstand kommen und sich auf die dann bestehenden Kommunikationslösungen konzentrieren. Doch welche sind das überhaupt? Wer nicht in der Materie der Google-Messenger drinsteckt, hat längst den Überblick verloren. Vielleicht auch als kleine Bestandsaufnahme findet ihr in diesem Artikel alle aktuellen Google-Messenger im Überblick.
Der Messenger Google Messages ist auf sehr vielen Smartphones vorinstalliert und scheint sich in einigen Regionen auch abseits der SMS-Nutzung großer Popularität zu erfreuen - unter anderem in Indien. Nun ist dort ein neues Feature aufgetaucht, das die Übersicht der eingegangen Nachrichten und Konversationen verbessern soll: Ein Filtersystem, das ein wenig an GMail erinnert.
Es gibt neue Features für treue Nutzer des Android-Messengers Google Messages, der natürlich trotz der neuen Messenger-Pläne bestehen bleibt und nun an vielen Stellen nachrüstet: Ab sofort beginnt Google damit, die versendeten Chat-Nachrichten für alle Nutzer Ende-zu-Ende zu verschlüsseln. Außerdem gibt es eine neue Möglichkeit zum favorisieren einzelner Nachrichten, ändern der Textgröße sowie zum Anpinnen von Konversationen.
Google hat mit dem Material Design vor einigen Jahren eine ganz eigene Designsprache gefunden, die publiziert und von sehr vielen Entwicklern sowohl im Web als auch auf dem Smartphone übernommen wurde. Aber es geht auch in die andere Richtung und ausgerechnet bei der Messenger-Hoffnung Messages orientiert man sich nun extrem stark an Samsungs OneUI. Wer möchte, kann dieses Design auch auf Pixel-Smartphones nutzen.
Gefühlt hat in den letzten Wochen eine große Messenger-Wanderung begonnen, denn zahlreiche Nutzer haben aufgrund der neuen WhatsApp-Richtlinien ihren Wechsel verkündet und diesen vielleicht auch vollzogen. Die größeren alternativen Messenger sind so präsent wie nie zuvor, doch was ist mit Google? Die Google-Messenger spielen weder in den Medien noch bei den Nutzern eine Rolle, obwohl sich das Unternehmen im vergangenen Jahr mal wieder neu aufgestellt hat.
In Googles Messenger-Karussell spielt der Google Messages seit einiger Zeit eine große Rolle und hat mit der globalen RCS-Einführung gerade erst einen sehr großen Schritt getan. Dieser wird es aber auch bald mit sich bringen, dass Nutzer von nicht zertifizierten Android-Smartphones ausgeschlossen werden. Ein Teardown der App belegt, dass Google schon bald den Stecker ziehen wird.
Google hat im Laufe der Jahre viele Messenger verschlissen, doch mit der ursprünglich "langweiligen" SMS-App Google Messages soll es anders werden - und dafür hat man nun einen sehr großen Schritt gemacht. Vor wenigen Minuten wurde verkündet, dass RCS nun weltweit für sehr viele Nutzer zur Verfügung steht und somit die nativen Chatfunktionen aktiviert und plattformübergreifend verwendet werden können.
Während auf Googles Messenger-Karussell gerade die nächste Runde gedreht wird, gibt es beim vermeintlich "kleinsten" Produkt schon bald ein neues Feature, das mit einer Reihe von Nutzern getestet wird: Der Messenger Google Messages bietet einigen Nutzern die Möglichkeit, Nachrichten zu planen und somit automatisiert zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt zu senden. Auf Screenshots ist das bereits zu sehen.
Der aus der SMS-App hervorgegangene Messenger Google Messages soll eigentlich die Richtung einer Konversationsplattform einschlagen, dürfte von den meisten Nutzern aber nach wie vor hauptsächlich zum Abruf von SMS verwendet werden. Nun wird eine neue Funktion getestet, die genau diesen Einsatzbereich unterstreicht, vielleicht aber auch für eine Trennung der beiden Inhaltstypen verwendet werden könnten: Eine automatische Kategorisierung der Nachrichten.
Messenger spielen in der digitalen Kommunikation schon seit vielen Jahren eine sehr große Rolle und gewinnen gerade in der aktuellen Situation noch weiter an Bedeutung. Jetzt hat sich die Bundesnetzagentur einmal ganz genau angesehen, wie die Deutschen die Messenger nutzen und in einer repräsentativen Umfrage erhoben, welche Produkte sie verwenden. Der Sieger dürfte nicht ganz überraschend sein, genauso wie Googles Platzierung in den unteren Rängen.
Schon seit längerer Zeit ist Google Messages der Messenger der Wahl und soll endlich wieder Schwung in Googles Messenger-Ambitionen bringt, bisher allerdings mit überschaubarem Erfolg. Nun gibt es recht eindeutige Hinweise darauf, dass die über RCS abgewickelte Kommunikation demnächst eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bieten und damit einen der größten Kritikpunkte beseitigen soll.
Der Messenger Android Messages wurde in den vergangenen Jahren stark ausgebaut und erlaubt natürlich auch den Versand von Fotos und weiteren Medien über die Plattform. Jetzt haben Googles Entwickler an diesem Feature geschraubt und ermöglichen es, sehr schnell auf die kürzlich geschossenen Fotos zuzugreifen und diese in der Konversation zu versenden. Das kann in vielen Fällen sehr praktisch sein.
Bei Google tut sich derzeit wieder einiges in Richtung Messenger, denn nicht nur dass man plötzlich zwei Videokonferenz-Lösungen hat, sondern es wird auch eine neue Nachrichtenfunktion in Stadia geben. Erst einmal kann man aber die Korken knallen lassen, denn der aktuelle Haupt-Messenger Google Messages hat vor wenigen Tagen die Marke von einer Milliarde Downloads im Google Play Store geknackt.
Benachrichtigungen jeglicher Art werden unter Android innerhalb der Benachrichtigungsleiste gesammelt, die im Laufe der Jahre stark weiterentwickelt und mit vielen zusätzlichen Funktionen ausgestattet wurde. Schon mit Android 10 wurden die alternativen Bubbles getestet, die aber wohl erst mit Android 11 Einzug in das Betriebssystem halten werden. Jetzt ist es Bastlern bereits gelungen, dieses Feature für Googles Messenger Messages zu aktivieren.
Googles Messenger Messages hat schon einen weiten Weg hinter sich und hat ursprünglich als SMS-App begonnen, die nicht sehr viel mehr konnte als die Textnachrichten zu empfangen und neue Nachrichten zu versenden. Das hat sich längst grundlegend geändert und Stück für Stück kommen weitere neue Funktionen dazu, mit denen um die Gunst der Nutzer gekämpft wird. Jetzt wird eine interessante Neuerung ausgerollt, die für viele Nutzer sehr praktisch sein dürfte.