Google Messages kopiert WhatsApp: Neue Oberfläche zur Sprachnachrichten-Aufnahme wird getestet

android 

In Googles Messenger-Abteilung ist mal wieder Hochbetrieb: Gerade erst wurde nebenbei verkündet, dass Hangouts nicht eingestellt wird, dann wird man sich endgültig vom erfolglosen YouTube Messenger verabschieden und nun muss das Messages-Team auch mal wieder positive Entwicklungen vermelden: Bei einigen Nutzern wird nun eine neue Methode zur Aufnahme von Sprachnachrichten versendet, die sehr viel intuitiver als zuvor sein soll. Weil sie WhatsApp vollständig kopiert.


android messages effect

Viele Nutzer versenden offenbar sehr viel lieber Sprachnachrichten als reinen Text – eine Entwicklung, die vielleicht nicht jeder nachvollziehen kann. Die Messenger-Entwicklung müssen das aber natürlich beachten und dementsprechend die Aufnahme dieser Nachrichten so leicht wie möglich machen. Google Messages versucht das nun durch eine veränderte Umsetzung, die vielen Nutzern sehr bekannt vorkommen dürfte:

google messages audio

Wenn das Textfeld leer ist, wird der Senden-Button zum Mikrofon. Dieser muss während der Aufnahme gedrückt gehalten werden und zeigt in der daneben liegenden Statusanzeige die Dauer der Aufnahme an. Lässt man den Button los, wird die Nachricht verschickt. Zieht man den Button nach links, wird die Aufnahme gelöscht. Die exakt gleiche Umsetzung wie bei WhatsApp. Aber das muss keine Kritik sein, denn wenn es sehr gut funktioniert, muss man das Rad nicht neu erfinden.

Die Funktion wird aktuell mit einigen wenigen Nutzern getestet, ist aber nicht Teil des neuen Beta-Programms.

Siehe auch
» Waze: Die Google Maps-Alternative integriert den YouTube Premium Music-Player in die Navigation

[9to5Google]


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comment 3 Kommentare zum Thema "Google Messages kopiert WhatsApp: Neue Oberfläche zur Sprachnachrichten-Aufnahme wird getestet"

  • Google sollte Telegram kaufen & fertig. Telegram ist einfach 100 mal besser als Whatsapp (auf dem Desktop sowieso) und ist 1000 mal besser (und etablierter) als alle jämmerlichen versuche, die Google selber je in diese Richtung unternommen hat.

  • Vor allem sollten sie wenn schon Hangouts ausbauen, und nicht die jüngere totgeburt „Messenger“. Die Zukunft von Messengern die über spezial-Protokolle und -Kanäle ihre Daten tauschen, sehe ich als eher düster.

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