Googles nächster Messenger-Flop: Der YouTube Messenger wird in wenigen Wochen eingestellt

youtube 

Google hat sich im Laufe der Jahre ein immer größeres Messenger-Chaos aufgebaut, das über viele Plattformen reicht und trotz ständiger Neustarts und Einstellungen nicht besser wurde. Selbst YouTube hatte 2017 einen eigenen Messenger bekommen, der natürlich völlig unabhängig von den restlichen Plattformen agierte. Ein großer Erfolg war es wohl nicht, denn nun wurde die sehr zeitnahe Einstellung des Messengers bekannt gegeben.


YouTube Messenger

Der YouTube Messenger hätte eigentlich ein großes Potenzial gehabt, doch Google und Messenger passen einfach nicht zusammen und so hat man es auch mit diesem Anlauf wieder nicht hingekriegt. Der Messenger war grundsätzlich eine stark ausgebaute interne Teilen-Funktion, die stets auf Basis eines Videos begann und dann beliebige Unterhaltungen ermöglichte. Auch als private Kommentarfunktion konnte der Messenger betrachtet werden.

youtube messenger einstellung

Doch nun zieht Google den Stecker und wird den YouTube Messenger schon am 18. September 2019 einstellen – also in ziemlich genau vier Wochen. Aufgrund der jüngsten Entwicklung keine große Überraschung, aber das gefühlt Hundertste Eingeständnis, dass Google einfach keine Messenger etablieren kann. Stattdessen sollen nun die öffentlichen Kommunikationswege über die Communities, Stories und natürlich auch Kommentare und Chats genutzt werden.

Die Einstellung erfolgt auf allen Plattformen und ist YouTubes kompletter Rückzug vom Messenger-Markt. Die „weiteren Informationen“ sollen Hier zu finden sein, aktuell ist aber noch nichts zu sehen.

UPDATE
Kaum zu glauben, jetzt wirft Google wieder alles über den Haufen…
» Google Hangouts: Der Messenger wird nun doch nicht eingestellt – Chat & Meet werden langfristig verschoben

Siehe auch
» Vergessene Google-Produkte: Google Talk – als Google noch gute und populäre Messenger entwickeln konnte

» Große Änderungen bei den YouTube Originals: Die exklusiven Inhalte sind schon bald kostenlos verfügbar

» Wenn Google kostenpflichtig wäre: So viel würden die Nutzer für die Google-Dienste & YouTube bezahlen


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