Vor wenigen Tagen hat die Webversion von Google Duo ein großes Update erhalten und darf sich spätestens jetzt ebenfalls als Videokonferenzlösung bezeichnen, in der knapp drei Dutzend Teilnehmer ein Videogespräch führen können. Um den Aufruf von Google Duo noch komfortabler zu gestalten, steht die Plattform nun endlich auch als Progressive Web App zur Verfügung, die einfach in die Oberfläche des Betriebssystems integriert werden kann.
Google bietet mit Duo und Meet derzeit zwei ähnliche Produkte für Videokonferenzen an, die sich aber sowohl in puncto Funktionsumfang als auch Zielgruppe unterscheiden. Nachdem in den letzten Monaten vor allem Google Meet neue Features erhalten hat, ist nun wieder Google Duo an der Reihe. Die Plattform kann ab sofort auch im Web mit Gruppen-Konferenzen aufwarten und erlaubt direkt 32 Teilnehmer in einem Gespräch.
Der Videomessenger Google Duo wurde in den letzten Monaten in einige Apps integriert, sodass die visuelle Kontaktaufnahme stets nur wenige Schritte entfernt ist. Die Google Telefon-App dürfte eine der wichtigsten Apps sein, in der der Videomessenger integriert ist und nun wird es noch einen Schritt weitergeführt. Mit dem letzten Update der Telefon-App kommt nun ein ständig sichtbarer Duo-Button in die Oberfläche.
Googles Messenger-Strategie ist legendär. Das Unternehmen hat in den letzten 20 Jahren alles in allem mehrere Dutzend Messenger gestartet, umgebaut, wieder eingestellt oder fusioniert. Das aktuelle Lineup kann man mittlerweile als recht stabil bezeichnen, auch wenn es immer wieder Randerscheinungen und neue Messenger gibt. Jetzt hat sich Google-CEO Sundar Pichai recht grob aber direkt zu den Messengerplänen geäußert.
Spätestens mit der kostenlosen Freigabe von Google Meet für alle Nutzer ist Google ganz groß in den Markt der Videokonferenzen eingestiegen, der aus bekannten Gründen derzeit ein explosionsartiges Wachstum erlebt. Nun wird am Funktionsumfang der noch recht jungen App gearbeitet und schon sehr bald ein Feature integriert, das die Konkurrenz längst anbietet: Die Möglichkeit zum Ausblenden des Hintergrunds.
Google hat gerade erst die Zusammenlegung aller Messenger-Teams angekündigt und nun gibt es schon die nächste Neuerung für den Videomessenger Google Duo. Mit dem jüngsten Update sollen die Nutzer noch mehr zusammengebracht werden, denn ein neuer Familienmodus erlaubt weitere Interaktionsmöglichkeiten, der Umfang der möglichen Teilnehmer wird wachsen und natürlich dürfen auch weitere Videoeffekte nicht fehlen.
In den letzten Wochen ist richtig Bewegung in Googles Messenger-Abteilung gekommen, und das nicht nur wegen der Coronakrise. Wie Google nun mitgeteilt hat, gibt es eine interne Umstrukturierung des gesamten Bereichs, die zukünftig noch eine sehr große Rolle spielen könnte. Alle Kommunikationsdienste mit Ausnahme von GMail wandern in nur noch eine Abteilung. Zusammenlegungen soll es in absehbarer Zukunft aber noch nicht geben.
In Zeiten des Home Office sind Videokonferenzen für viele Menschen zum Alltag geworden, die bisher nur selten oder gar nicht auf dieses moderne Kommunikationsmittel angewiesen waren. Die meisten Menschen dürften das Gefühl bestätigen können, dass sich Videokonferenzen "komisch" und vielleicht auch unangenehm anfühlen. Google hat nun die fünf wichtigsten Gründe für dieses Unbehagen analysiert und gibt Tipps zur Vermeidung.
Googles Messenger-Pläne sind für Außenstehende seit vielen Jahren kaum nachvollziehbar und sehr undurchsichtig, was sich auch im (Miss-)Erfolg der zahlreichen Produkte niederschlägt. Vor wenigen Tagen wurde durch die Öffnung von Google Meet gewissermaßen ein neuer Messenger für Privatnutzer gestartet, der sich zwar aktuell sehr großer Popularität erfreut, aber mittelfristig Google Duo kannibalisieren wird. Oder umgekehrt.
Der seit einigen Jahren verfügbare Videomessenger Google Duo wird immer weiter ausgebaut und erfreut sich gerade in der aktuellen Zeit immer größerer Beliebtheit. Nachdem Google bereits einige Schritte in Richtung Videokonferenzen mit vergrößerter Teilnehmerzahl gemacht, gibt es nun Hinweise auf eine noch breitere Öffnung: Eine neue Option wird es ermöglichen, Nutzer per E-Mail-Adresse statt Telefonnummer zu erreichen.