Wer Anfang der 2000er mit dem Web "groß geworden" ist, hat mit ziemlicher Sicherheit einen der großen Messenger dieser Zeit zur Kommunikation verwendet. Doch während sie jahrelang die Kommunikation beherrscht haben, sind sie heute nur noch ein Schatten ihrer selbst oder gar nicht mehr existent. Jetzt hat Yahoo! (ja, die gibt es noch) bekannt gegeben, dass der Yahoo! Messenger schon im kommenden Monat endgültig eingestellt wird.
Google arbeitet schon seit längerer Zeit am SMS-Nachfolger RCS und hat die App Android Messages zu dessen Nutzung auserkoren - das ist schon seit längerer Zeit bekannt. Jetzt wurden Pläne geleakt, dass ganze unter dem nutzerfreundlicheren Namen Chat zu vermarkten, der der schon bald angekündigt werden soll. Außerdem wurde nun angekündigt, dass der Messenger Allo wohl schon bald eingestellt wird.
Google betreibt mit seinen verschiedenen Angeboten mittlerweile schon mindestens schon vier Messenger, die sich allesamt in eine andere Richtung entwickeln. Ausgerechnet der Unscheinbarste dieser Gruppe könnte durch eine heutige Änderung und Bekanntgabe aber nun zum großen Hoffnungsträger für Google werden und das Unternehmen tatsächlich endlich einen Schritt nach vorne bringen: Der Google Messenger.
Mit dem Messenger betreibt Google eine eigene App zum Senden und Empfangen von SMS, aber dabei wird es nun schon bald nicht mehr bleiben: Seit wenigen Tagen können einige Nutzer den Messenger auch für das Nachfolge-Protokoll RCS, das in Deutschland auch unter der Bezeichnung "Joyn" bekannt ist, verwenden und diese verbesserten Nachrichten mit diesem Senden und Empfangen. Mit RCS soll es endlich wieder möglich sein, auch zeitgemäße und plattformübergreifende Nachrichten zu versenden.
Insgesamt betreibt Google derzeit vier verschiedene Messenger-Plattformen, die alle einen eigenen abgesteckten Bereich haben und untereinander nicht kompatibel sind. Eine App aus diesem Sammelsurium ist der Google Messenger, der zum Versenden und Empfangen von SMS und MMS auf vielen Android-Smartphones vorinstalliert ist. Dieser wurde jetzt aktualisiert und hat eine leicht modernisierte Oberfläche bekommen.
Nach der Ankündigung von Allo & Duo war vollkommen unklar, wie es mit Googles bisher bestehenden Messengern weiter geht und ob Hangouts noch eine große Zukunft vor sich hat. Zwar hieß es schon bei der Präsentation dass Hangouts NICHT eingestellt wird, aber das könnte eben auch nur für die Übergangsphase gelten. In einem Interview hat Googles Messaging-Produktchef nun verraten, wie die Pläne für Hangouts aussehen.
Google hat schon mehrmals versucht, Ordnung in das eigene Chat- und Messenger-Chaos zu bringen und hat mit dem Start von Hangouts vor genau drei Jahren viele einzelne Angebote zusammengefasst. Doch auch Hangouts war und ist kein Heilsbringer und hat Google eher noch weiter ins Hintertreffen geraten lassen. Mit der gestrigen Ankündigung von Allo und Duo als neue Messenger ist das Ende von Hangouts allerdings noch längst nicht besiegelt. Aber das Chaos bleibt.
In den vergangenen Monaten wurde viel über einen neuen Messenger von Google spekuliert, der vor allem durch die Integration von ChatBots und anderen modernen Features punkten und gegenüber der Konkurrenz aufholen soll. Auf der Keynote der Google I/O wurden nun gleich zwei neue Messenger vorgestellt, die aber jeweils ein völlig anderes Einsatzgebiet haben: Allo als Messenger und Duo als Video-Messenger.
Messenger in verschiedenen Formen gibt es schon seit sehr vielen Jahren, und sie erfüllen seit Urzeiten den gleichen Zweck. Doch seit einigen Monaten gibt es plötzlich das Thema "Chatbots", die den Messengern völlig neue Möglichkeiten beibringen sollen. Auch Google soll schon seit einiger Zeit an einem Messenger mit Chatbots arbeiten, doch laut einem neuen Bericht könnte das noch längst nicht alles sein.
In den letzten Monaten hat Google intern eine ganze Reihe von neuen Produkten im Bereich Messaging und Sharing ausprobiert - die beiden großen Sorgenkinder des Unternehmens. Heute hat man nun relativ überraschend eine neue Plattform gestartet, die beide Bereiche zusammenführt und in keine der üblichen Schubladen gepackt werden kann: Spaces nimmt beliebige Inhalte auf und teilt diese mit beliebigen Personen, die wiederum damit interagieren können.