Als Suchmaschinen-Konzern sollte Google sehr genau wissen, wie man Struktur und Ordnung herstellt - doch diese Gabe wurde den Strategen des Unternehmens offenbar nicht mit auf den Weg gegeben: Vor wenigen Tagen hat das Unternehmen so ganz nebenbei bekannt gegeben, dass Google Hangouts nun doch nicht eingestellt wird und damit erneut die großen Pläne über den Haufen geworfen. Google liefert hier ein Lehrstück ab, wie man erfolgreich auch noch den letzten Messenger-Kunden vergrault.
Googles lustiges Messenger-Karussell dreht sich schon wieder weiter: Gerade erst schien, dass alle Pläne final und auf dem Weg sind und nun gibt es schon wieder die nächsten Änderungen in der Roadmap: Nachdem heute früh die Einstellung des YouTube Messengers verkündet wurde, gibt es nun auch von Hangouts wieder etwas Neues zu vermelden: Der Messenger wird nun offenbar doch nicht eingestellt und der Release der beiden Nachfolger ist für G Suite-Nutzer auf die lange Bank geschoben worden.
Netflix erfreut sich weltweit seit Jahren sehr großer Beliebtheit und gefühlt ist die Popularität vieler Serien in den vergangenen Monaten immer weiter angestiegen - allen voran aktuell natürlich "Stranger Things". Allerdings haben viele Nutzer mittlerweile ein Zeitproblem und wissen gar nicht mehr, wann sie den ganzen medialen Content konsumieren sollen. Eine nicht ganz erst gemeinte, aber dennoch funktionelle, Chrome-Extension kann dieses Problem nun sehr einfach lösen.
In den letzten Monaten ist es verdächtig ruhig um Googles Messenger-Zukunft geworden, denn von den großen Ankündigungen des Vorjahres ist noch immer nicht viel zu sehen. Gleichzeitig entwickeln sich die drei aktuell am Markt befindlichen Plattformen nur sehr langsam weiter und sehen wie üblich einer ungewissen Zukunft entgegen. Nach den zuletzt veröffentlichten Informationen und Neuerungen wird es nun mal wieder Zeit für eine aktuelle Bestandsaufnahme inklusive Zukunftsaussicht.
Googles Messenger-Karussell ist kräftig am rotieren und wird schon bald dafür sorgen, dass Hangouts eingestellt wird, um es durch Hangouts zu ersetzen ;-) Aber auch an Hangouts on Air wird dieser Übergang nicht spurlos vorbeigehen bzw. die aus vielen Gründen beliebte Plattform wird es nicht überleben. In den kommenden Monaten wird das Tool eingestellt, das auch unter YouTubern sehr populär ist.
In den nächsten Wochen wird sich Google vieler Altlasten entledigen und Angebote einstellen, die zwar viele Fans und ein großes Potenzial hatten, aber nicht mehr in die Strategie passen. Der Messenger Hangouts wird zwar in naher Zukunft verschont werden, ist aber auch schon längst angezählt und wird in kleinen Schritten immer weiter zurückgefahren. Jetzt hat es die Wear OS-App erwischt, die ab sofort nicht mehr verfügbar ist.
Googles Messenger-Strategie würde in Schriftform mittlerweile ganze Bücher füllen und sorgt sowohl rückblickend als auch mit dem Blick in die Zukunft immer wieder für Kopfschütteln. Schon bald wird ein neues Kapitel geöffnet, das von Google in dieser Woche noch einmal konkretisiert wurde: Hangouts wird eingestellt und die Nutzer sollen zu den zwei Nachfolgern mit dem gleichen Namen wechseln. ? Vielleicht sollte Google in die Facebook-Schule gehen und die dortigen großen Messenger-Pläne analyieren.
Im Laufe des Jahres 2019 wird Google mal wieder einen neuen Anlauf auf dem Messenger-Markt starten und im Zuge dessen zwei mehr oder weniger etablierte Produkte einstellen und durch Nachfolger ersetzen. Details dazu gibt es noch nicht, doch heute hat sich Google erstmals etwas ausführlicher zu den G Suite-Plänen geäußert und dabei zwischen den Zeilen ein interessantes Detail verraten: Es könnte einen kostenpflichtigen Messenger für Privatnutzer geben.
Wenn man Google eines nicht vorwerfen kann, dann ist es mangelndes Engagement im Messenger-Markt. Doch leider geht das Engagement so weit, dass die Entwickler und Produktmanager immer wieder neue Ideen haben, die in komplett neuen Produkten umgesetzt werden, statt bestehende zu verbessern. In dieser Woche gab es nach einer längeren Ruhepause wieder einige interessante Entwicklungen aus der Messenger-Abteilung zu berichten. Damit wird es wieder einmal Zeit, Googles Messenger-Strategie zu beleuchten.
Gestern hat Google nach einigen Tagen der Verwirrung angekündigt, wie es mit den hauseigenen Messengern weitergehen wird. In Kurzform: Zwei mehr oder weniger populäre Produkte werden eingestellt und dafür kommen zwei neue dazu. Doch die Reaktion der Nutzer bzw. Google-Interessierten zeigt, dass diese schon jetzt wieder zum Scheitern verurteilt sind - denn wenn es eines gibt, das Google nicht kann, dann sind es Messenger. Und man fragt sich schon, warum?