Vom einstigen IT-Giganten und Internet-Pionier Yahoo! ist längst nicht mehr viel übrig, und spätestens seit dem Verkauf an Verizon kann man das Unternehmen eigentlich vollständig abschreiben. Mit ein Grund für das endgültige Ende war der gigantische Hack aus dem Jahr 2013, der den Wert des Unternehmens extrem gedrückt hat. Jetzt musste man Kleinlaut gestehen, dass damals ALLE - wirklich ALLE - Nutzer betroffen waren und alle Daten entwendet worden sind.
Fragt man die Menschen in den westlichen Ländern nach einer Suchmaschine oder überhaupt nach dem Suchen im Internet, dann wird wohl zu 99 Prozent die Antwort "Google" kommen, und das ist aufgrund des Marktanteils auch kein großes Wunder. Aber natürlich gibt es auch noch andere Suchmaschinen, und selbst den jüngsten dürfte wohl "Yahoo" noch ein Begriff sein. Eine neue Liste zeigt jetzt, dass Google zumindest in punkto Oberflächen-Design noch einiges vom Web-Dinosaurier lernen kann.
Die Übernahme von Yahoo! durch Verizon ist gerade erst unter Dach und Fach gebracht worden, als der letzte CEO des Unternehmens, Marissa Mayer ihren Rücktritt von allen Posten offiziell verkündet hat. Über einen eventuellen neuen Job ist derzeit noch nichts bekannt, aber in einem ihrer ersten Statements nach dem Rücktritt lobt sie ausgerechnet ihren ehemaligen Arbeitgeber Google und freut sich darauf, endlich wieder GMail verwenden zu dürfen.
Wenn man an große Internet-Unternehmen denkt, fallen einem zuerst große Name wie Google, Facebook oder auch Amazon ein, aber der immer-noch-Gigant Yahoo! dürfte wohl erst sehr spät mit aufgezählt werden. Der neue Eigentümer Verizon hat nun offiziell angekündigt, dass man den verbrannten Namen "Yahoo!" daher schon bald fallen lassen und das gesamte Angebot unter einem neuen Namen neu aufstellen wird: Oath.
Es gab mal eine Zeit, in der Yahoo! zu den IT-Giganten gezählt wurde und praktisch jeder Internet-Nutzer hatte einen Account bei dem Gemischtwarenladen. Wohl der Großteil der Accounts dürfte mittlerweile inaktiv sein, aber die Zugangsdaten schlummern noch immer auf den Servern in den Rechenzentren - aber leider nicht nur da. Wie Yahoo! nun bekannt gegeben hat, sind dem Unternehmen Zugangsdaten von mehr als 1 Milliarde Nutzer gestohlen worden.
Nach Jahren des Strauchelns scheint für Yahoo! endlich die Rettung in Form eines finanzkräftigen neuen Besitzers gekommen zu sein: Laut Medienberichten sollen sich Verizon und Yahoo! darüber einig sein, dass der Telekommunikationskonzern den Internetpionier für 4,8 Milliarden Dollar übernehmen wird. Gemeinsam mit der Tochter AOL soll daraus ein neuer Internetgigant entstehen, der auch Google und Facebook wieder etwas entgegenzusetzen hat.
Es kommt nicht oft vor, dass Google Änderungen und Verbesserungen an Produkten ankündigt die nicht aus dem eigenen Hause stammen - doch gestern war es wieder einmal soweit. Wie im offiziellen Google Drive-Blog angekündigt worden ist, wird WhatsApp in den nächsten Wochen ein Update erhalten, dass dem Messenger einen tieferen Zugriff auf das Drive erlaubt und das Anhängen von Dateien vereinfachen soll. Auch Yahoo! Mail wird diese Möglichkeit bekommen.
Seit Jahren ist Yahoo! immer stärker am wanken und scheint kaum noch zu retten zu sein, was auch die Geschäftsführung des Unternehmens wohl mittlerweile eingesehen hat. Nach langem Abwehrkampf gegen die eigenen Investoren hatte man vor einiger Zeit beschlossen, das Kerngeschäft des Unternehmens zu verkaufen. Während sich das Interesse daran anfangs noch in Grenzen hielt, könnte nun doch noch ein kleiner Bieterwettkampf beginnen. Auch Google soll heftiges Interesse an Yahoos Kerngeschäft haben.