Googles Designer lieben es bestehende Oberflächen zu verändern und vermeintlich zu optimieren - das zeigen sie durch Hunderte Tests immer wieder. Jetzt ist wieder der Play Store an der Reihe und hat einige kleine optische Veränderungen bekommen, mit denen man praktisch gegen die eigenen Richtlinien des Material Designs verstößt und deutlich weniger auf die bekannten Karten setzt als bisher.
Der Rollout des Material Design für die zahlreichen Google-Webseiten geht weiter: Nachdem erst vor wenigen Tagen das Android Open Source Project ein neues Design bekommen hat, erstrahlt seit wenigen Tagen auch die Google Play Console in neuem Glanz. Für App-Entwickler die viel mit dem Play Store arbeiten bzw. dort ihre Statistiken beziehen ändert sich bis auf einige kleinere Umstellungen aber nicht viel.
In den letzten zwei Jahren wurden praktisch alle Google-Apps auf das Material Design umgestellt und haben die moderne und auf alle Geräte angepasste Oberfläche bekommen. Nachdem dies großteils abgeschlossen ist sind nun die weiteren Webseiten an der Reihe, die nach und nach aktualisiert werden. Erstmals seit gut vier Jahren hat nun das Android Open Source Project eine neue Webseite mit dem modernen Design bekommen.
In den letzten Jahren dreht sich bei Google alles um das Material Design, mit dessen Weiterentwicklung und Umsetzung viele Designer im Unternehmen beschäftigt sein dürften. Im schöner Regelmäßigkeit wird diese Design-Richtlinie erweitert und um neue Tools ergänzt - und so auch in diesem Fall wieder. Vor wenigen Tagen hat man ein neues Color Tool veröffentlicht, mit dem die Farbauswahl sehr einfach werden soll.
Als Google vor knapp drei Jahren das Material Design vorgestellt hat, war nicht abzusehen dass sich die Design-Empfehlung so weit und doch relativ schnell verbreiten wird und zumindest im mobilen Web zu einem kleinen Standard geworden ist. Da ein Design bekanntlich niemals fertig ist und Leben eingehaucht werden muss, hat Google nun einen eigenen Twitter-Account für das Design gestartet und möchte dort über Neuerungen informieren.
Googles Designer lieben es, Tests mit einer handvoll Nutzern durchzuführen und ihnen verschiedene Varianten vorzusetzen. Zur Zeit findet wieder ein Test im Play Store statt, der etwas mit dem Material Design aufräumt und die Strukturen der einzelnen Elementen nicht mehr ganz so stark darstellt. Das Design ist allerdings gewöhnungsbedürftig und sorgt nicht gerade für eine bessere Übersicht.
Nach und nach haben immer mehr Bereiche des Chrome-Browsers einen neuen Anstrich bekommen und wurden auf das Material Design umgestellt - und jetzt haben sich die Designer das nächste Stück vorgenommen: Auch die Verwaltung der installierten Extensions bekommt schon bald ein komplettes Redesign, das nicht nur sehr viel freundlicher aussieht sondern auch für eine bessere Übersicht sorgt.
In der Desktop-Version vieler Google-Dienste befindet sich am oberen Rand des Bildschirms die Linkbar, die neben den Informationen zum eigenen Account und dem App Launcher auch die Benachrichtigungen enthält. Diese werden von mehreren Google-Diensten zusammen gesammelt und an dieser Stelle zentral angezeigt. Jetzt hat dieser Bereich ein etwas größeres Update bekommen, und leider müssen wir uns dabei auch von einem Maskottchen verabschieden.
Nachdem die Version 56 des Chrome-Browsers bereits für alle Plattformen ausgerollt wurde, folgt nun mit einigen Tagen Verspätung auch das Betriebssysteme Chrome OS: Mit dem Update auf die Version 56 kommen nicht nur alle bereits bekannten Funktionen in den Browser des Betriebssystems, sondern es gibt auch wieder einige kleine Änderungen an der Oberfläche. Außerdem bringt das Paket eine völlig überarbeitete Version des Screen Readers ChromeVox mit.
Bei einem Unternehmen wie Google mit mehr als 72.000 Mitarbeitern ist es völlig normal dass täglich Dutzende Menschen das Unternehmen verlassen und sich neue Herausforderungen suchen. Immer wieder gibt es aber auch Abgänge die man nur schwer verschmerzen kann, und nun hat Google wieder eine wichtige Führungsperson verloren: Nicholas Jitkoff, der Kopf hinter dem Material Design hat das Unternehmen verlassen.