Vor einigen Jahren hatte sich Google mehr als zwei Dutzend Top-Level-Domains gesichert und verfolgt mit diesen ganz unterschiedliche Ziele. Erst jetzt, gut sechs Jahre nach dem Gebot für diese TLDs, kommen sie auch tatsächlich zum Einsatz - dieses mal wieder für eigene Zwecke. Ab sofort lassen sich Dokumente aus Googles Online-Büropaket ganz einfach mit einer simplen URL erstellen.
Google bietet mit den drei in die Drive-Plattform integrierten Office-Apps Docs, Sheets und Slides jede Menge Funktionen, die für den Durchschnittsnutzer längst ausreichend sind. Von Anfang an sind diese Apps aber dafür konzipiert worden, die Daten und Dokumente mit mehreren Nutzern zu teilen und bei Bedarf auch gleichzeitig zu bearbeiten. Jetzt gibt es zwei große Neuerungen für diese geteilten und gemeinsam bearbeiteten Dokumente.
Google hat die Tabellenkalkulation Sheets in den vergangenen Jahre sukzessive ausgebaut und immer mehr Funktionen aus der Desktop-Konkurrenz in den Browser gebracht. Jetzt wurde ein weitere sehr großer Schritt angekündigt, der für einige Nutzer vielleicht ein entscheidender Grund zum Wechsel sein könnte: Ab sofort unterstützt die Tabellenkalkulation auch die Aufzeichnung bzw. Anwendung von Makros.
Gute Nachrichten für alle Nutzer von Googles Cloud-Lösung G Suite: Erst gestern wurde der Start des neuen Messengers Hangouts Chat angekündigt und heute folgt schon die nächste Erweiterung des Angebots. Im Laufe der nächsten Monate wird sich auch Dropbox nahtlos in das Angebot integrieren und die Vorteile der beiden Welten miteinander verbinden.
Nach einigen Monaten Pause hat Google nun wieder ein Update für die Tabellenkalkulation Sheets angekündigt, das eine Reihe von neuen Features mit sich bringt. Als erstes wird die automatische Vervollständigung von Formeln nun noch umfangreicher und schlägt auch gleich Daten statt nur Formeln vor. Außerdem gab es ein großes Update an den Pivot-Tabellen, die nun intelligenter erstellt und analysiert werden können. Zu guter letzt gibt es auch noch einen neuen Diagramm-Typen.
Der Automatisierungs-Dienst If This Then That oder auch besser bekannt unter dem Kürzel IFTTT, ist seit vielen Jahren online und erfreut sich bei vielen Nutzergruppen großer Beliebtheit. In dieser Woche gab es ein größeres Update bei der Plattform, bei der es auch eine Änderung bei einigen Google-Diensten gegeben hat. Der Drive-Kanal ist nun in mehrere kleine aufgespalten und wird so flexibler als bisher.
Googles Online-Office zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass alle Dokumente gleichzeitig mit anderen Nutzern bearbeitet werden können und dabei auch mit größeren Teams keine Probleme hat. Jetzt werden gleich eine ganze Reihe von Verbesserungen für diesen Bereich ausgerollt, mit denen die Änderungen an den Dokumenten schneller und komfortabler nachvollzogen werden können. Außerdem gibt es eine kleine Verbesserung an den Templates.
Wenn das Team von Googles Office-Apps neue Funktionen ausrollt, dann gibt es diese immer im Paket und in Verbindung mit einer ganzen Reihe von weiteren Verbesserungen. Heute steht die Tabellenkalkulation Google Sheets im Mittelpunkt, die nun noch weiter mit natürlicher Sprache und auch mit Tastenkombinationen gesteuert werden kann. Außerdem ist die Integration von Tabelleninhalten aus Sheets in anderen Google-Apps nun deutlich komfortabler und interaktiver geworden.
Normalerweise benutzen auch Web-Apps die Copy-and-Paste-Funktion des Browsers bzw. des Betriebssystems und haben so die Möglichkeit, Inhalte hin- und herzukopieren. Vor einigen Jahren hatte Google für das eigene Office-Paket die Server-Zwischenablage eingefügt und wollte somit mehr Möglichkeiten in diese simple Aufgabe bringen. In wenigen Monaten wird dieses Hintergrund-Feature nun eingestellt und durch eine neue Möglichkeit ersetzt.
Mit dem Google Drive und den angeschlossenen Apps Docs, Sheets und Slides unterstützt Google nicht nur die eigenen Formate, sondern kann auch Dokumente von einer Reihe anderer Anbieter Öffnen und Speichern. Die Dateien aus Microsoft Office gehören schon seit langer Zeit zur Liste der unterstützen Dateitypen - allerdings galt das bislang nicht für Dokumente, die mit einem Passwort verschlüsselt waren. Diese Lücke hat man nun auch geschlossen.