Wieder neigt sich eine Woche dem Ende zu, und bei Google ist auch in den vergangenen sieben Tagen wieder sehr viel passiert. Wie auch schon in der vergangenen Woche kommt hier nun ein kleiner Rückblick auf die Kalenderwoche 23 vom 4. Juni bis zum gestrigen 10. Juni. Außerdem schauen wir auch noch einmal etwas weiter zurück in die Vergangenheit.
Google hat es innerhalb weniger Jahre geschafft den Browsermarkt aufzurollen und Chrome an die Spitze der meistgenutzten Webbrowser weltweit zu bringen. Das ist unter anderem auch durch den großen technischen Vorsprung in den ersten Jahren gelungen, und gegenüber vielen Browsern besteht dieser bis heute. Jetzt hat Apples Software-Chef damit aufhorchen lassen, dass die neueste Version des Safari um bis zu 80% schneller als Chrome sein soll.
Die Smartphones aus dem Hause Google unter den Marken Pixel und Nexus erfreuen sich schon seit Jahren bei bestimmten Zielgruppen großer Beliebtheit, was nicht zuletzt daran liegt dass Google die Geräte direkt und garantiert mit Updates versorgt. Aus einem jetzt veröffentlichtem Dokument geht nun nicht nur hervor wie lange die Geräte mit Updates versorgt werden, sondern auch wie lange Google telefonischen Support garantiert.
Es gibt wohl kaum einen global zelebrierten Feiertag der in den einzelnen Ländern an so vielen verschiedenen Daten gefeiert wird, wie der Vatertag. Am heutigen 11. Juni wird der Tag der Väter nun in Österreich gefeiert, und anlässlich dessen hat natürlich auch die österreichische Startseite von Google heute ein eigenes Doodle. Dabei handelt es sich wenig überraschend um das bereits seit Wochen bekannte Logo.
Seit einiger Zeit geht es an den Börsen steil aufwärts und die Aktien steigen auf immer neue Rekordwerte. Doch gestern haben die großen Technologie-Unternehmen in den USA einen wahrhaftigen schwarzen Freitag erlebt. Die Aktien aller fünf großen Tech-Unternehmen sind stark ins Minus gerutscht und haben innerhalb von nur einem einzigen Tag 100 Milliarden Dollar an Börsenwert verloren. Auch Google bzw. Alphabet gehört zu den großen Verlierern.
In vielen Haushalten dürften schon in naher Zukunft die Sprachassistenten einziehen, wenn sie nicht schon längst vorhanden sind. Doch trotz des immer größeren Funktionsumfangs werden die Assistenten kaum mehr als ein Smartphone genutzt und werden wohl bei weitem nicht ausgelastet. Eine Studie hat nun gezeigt dass gerade einmal jeder vierte Besitzer eines solchen Geräts überhaupt eine praktische Funktion verwendet, die nicht auch auf dem Smartphone zur Verfügung steht.
So wie viele andere Browser auch, merkt sich Chrome alle geöffneten Tabs und kann diese nach dem Beenden und erneuten Starten des Browsers wieder öffnen, so dass der Nutzer an der Stelle weiter surfen kann, an der er aufgehört hat. Allerdings gilt das jeweils nur für ein einziges Browserfenster - und zwar nur für das zuletzt geschlossene. Mit einem kleinen Trick lassen sich aber auch mehrere Fenster gleichzeitig schließen, der Browser komplett neu starten und alle Fenster wieder öffnen.
In den vergangenen Jahren hat Google die Sicherheitsmaßnahme im Play Store verstärkt und macht den meisten Malware-Apps noch vor dem ersten Download den Gar aus. Doch immer wieder gelingt es den findigen Entwicklern, diese Schutzmaßnahmen zu umgehen und dennoch schadhafte Apps in den Play Store zu schleusen und auf Tausende von Smartphones zu verbreiten. Doch jetzt hat Kaspersky wieder einen Trojaner entdeckt, der sich ohne Zutun des Nutzers den vollen Systemzugriff gesichert hat.
Video-Apps wie YouTube verfügen seit Jahren über eine Funktion, die mittlerweile zum Standard und Alltag vieler Nutzer gehört: Wird das Smartphone oder Tablet in den Landscape-Modus gedreht, wird ein gerade laufendes Video auf Vollbild größert und füllt das gesamte Display. Jetzt soll diese Funktion auch in den Chrome-Browser kommen und kann sowohl in der Beta als auch in der Developer-Version bereits getestet werden.
Captchas zur einfachen Trennung von menschlichen Nutzern und Bots gibt es schon seit vielen Jahren, und auch die bekannte Variante von Google feiert in diesen Tagen einen runden Geburtstag: Die Google-Tochter reCAPTCHA feiert ihren 10. Geburtstag und beschenkt sich, und die Nutzer, nun mit einer deutlich größeren Reichweite und dem Einzug auf jedes Android-Smartphone. Eine entsprechende API kann ab sofort von jedem App-Entwickler genutzt werden.
Schon seit Anfang des Jahres, und eigentlich auch schon davor, ist bekannt dass es einen oder mehrere Nachfolger der Pixel-Smartphones geben wird. Jetzt ist erstmals ein Gerät in einem Benchmark aufgetaucht, das sich hochoffiziell als "Google Pixel XL2" ausgibt und mögliche technische Daten der kommenden Generation des Google-Smartphones zeigt. Doch deren Echtheit darf bezweifelt werden.
In dem Project Wing bündelt Google einige Aktivitäten rund um die Entwicklung und den Betrieb von Drohnen und konnte damit schon einige kleine Erfolge erzielen. Aber man konzentriert sich nicht nur auf die reine Entwicklung der Fluggeräte, sondern auch auf die Überwachung des Luftraums, um in Zukunft Drohnen-Unfälle zu verhindern. Jetzt haben die Entwickler das System erstmals erfolgreich getestet und konnten provozierte Kollisionen verhindern.
Gestern Nachmittag hat Google überraschend mit dem Rollout der Developer Preview 3.0 von Android O begonnen, die gleichzeitig auch die endgültige Version für Entwickler mit den finalen APIs darstellt. Aus diesem Grund kann man schon sagen, das wir uns vom Funktionsumfang und der Oberfläche langsam aber sicher der finalen für den Spätsommer geplanten stabilen Version nähern. Ein kleiner Überblick über alle Neuerungen in der dritten Developer Preview.
Auf der Suche nach neuen Zukunftsfeldern hat Google Ende 2013 mehr als 1 Milliarde Dollar in die Robotik gesteckt und das Unternehmen Boston Dynamics übernommen. Doch seit dem Wandel von Google zu Alphabet stand die Tochter gewaltig unter Druck und Alphabet hatte schon im vergangenen Jahr angekündigt die Tochter am liebsten verkaufen zu wollen. Jetzt ist es soweit: Der japanische Konzern Softbank übernimmt sowohl Boston Dynamics als auch Schaft.