Browser-Marktanteile: Chrome nimmt dem Internet Explorer in einem Jahr 20 Prozentpunkte ab

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In regelmäßigen Abständen werfen wir einen Blick auf die aktuellen Marktanteile der Webbrowser, und in den meisten Fällen gibt es dabei keine großen Überraschungen und die bisherigen Tendenzen setzen sich weiterhin fort. NetMarketShare hat nun wieder neue Zahlen veröffentlicht, die vor allem bei Google für Jubel sorgen dürften und bei Microsoft in Redmond tiefe Sorgenfalten auf die Stirn der Verantwortlichen werfen dürfte.


Je nachdem welchem Institut für Marktforschung glauben schenkt, befindet sich der Chrome-Browser aus dem Hause Google schon seit längerer oder kürzerer Zeit an der Spitze der Charts. Im Mai des vergangenen Jahres hat dann auch NetMarketShare Chrome an die Spitze gehievt und hat sich seitdem stark in der oberen Reihe etabliert. Zumindest laut der neuen Statistik macht es die Konkurrenz Google auch nicht wirklich schwer.

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Laut den Erhebungen von NetMarketShare kommt Chrome mittlerweile auf einen Marktanteil von 56,43 Prozent und ist damit mittlerweile ziemlich einsam an der Spitze. Der noch Zweitplatzierte Internet Explorer befindet sich seit dem vergangen Jahr im freien Fall und kommt auf nur noch 20,84 Prozent. Aber auch der andere Microsoft-Browser, der eigentlich den IE nur ersetzen sollte, tut sich schwer und dümpelt bei etwas mehr als 5 Prozent Anteil herum. Firefox konnte sich mit 12,22 Prozent mittlerweile ebenfalls wieder etwas fangen.

Die Zahlen im Detail:
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Während Google den eigenen Anteil damit innerhalb von nur einem Jahr um mehr als 22 Prozentpunkte steigern konnte, gehen diese praktisch komplett auf Kosten von Microsoft, das mehr als 23 Prozentpunkte mit seinen beiden Browsern verloren hat. Firefox ist dagegen das Kunststück gelungen, innerhalb von einem Jahr mehr als 1/3 des Anteils zu verlieren und diesen dann gleich auch wieder aufzuholen. Erklärbar ist diese schnelle Entwicklung zwar nicht, aber auch bei anderen Marktforschern sehen die Ergebnisse ähnlich aus.

Nun ist es nur noch eine Frage der Zeit bis sich der Firefox wieder mit dem Titel des zweitgrößten Browsers der Welt rühmen kann. Bei der derzeitigen Geschwindigkeit könnte es noch Mitte dieses Jahres soweit sein.

[WinFuture]



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