Der Handelskrieg zwischen den USA und China wird längst nicht nur auf politischer Ebene ausgefochten, sondern hat mit dem Spielball Huawei bereits ein erstes Opfer gefunden. Da die Fronten nicht erst seit gestern verhärtet sind, hat Google nun damit begonnen, die Hardware-Produktion schrittweise abzuziehen und in andere asiatische Länder zu verlegen. Damit soll wohl verhindert werden, dass Google ebenfalls zwischen die Fronten geraten könnte.
Gestern fand das Auftaktspiel der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2019 zwischen Frankreich und China statt und heute Nachmittag ist schon die deutsche Nationalmannschaft an der Reihe. Google begleitet die gesamte Fußball-WM sowohl mit einer großen Doodle-Serie als auch mit sehr vielen Informationen in der Websuche, Assistant & Co.. Natürlich wollen wir euch das von einem Gastkünstler angefertigte Doodle nicht vorenthalten.
Das Verhältnis zwischen US-Präsident Donald Trump und Google war noch nie das Beste und stand immer unter gewissen Spannungen - doch diese scheinen sich nun zumindest für den Moment gelöst zu haben. Gestern hatte sich Trump in Anwesenheit einiger US-Militärs mit Google-CEO Sundar Pichai getroffen und über einige schwere Themen gesprochen. Über den Ausgang ist nichts bekannt, doch Trump scheint immerhin für Pichai persönlich einige Sympathien zu hegen und hat ihn gleich einmal zum Präsidenten befördert.
Smart Speaker erfreuen sich immer größerer Popularität und können dank immer neuer Funktionen ihre Verkaufszahlen wohl noch für einen langen Zeitraum jährlich steigern. Spät aber doch wurden nun Verkaufsstatistiken für das Gesamtjahr 2018 veröffentlicht, die ein starkes Wachstum zeigen und auch die eine oder andere Überraschung enthalten. Google ist mit seiner Produktlinie auf dem Sprung an die Spitze.
Bisher hat Google zu den seit einigen Wochen kursierenden Plänen für eine Rückkehr nach China geschwiegen und sich nicht dazu geäußert, ob und wann die ersten Google-Produkte wie in China zur Verfügung stehen werden - zensiert natürlich. Doch nach dem Offenen Brief der Mitarbeiter wurde es nun Zeit, irgendwann reinen Wein einzuschenken. Jetzt haben sich Sundar Pichai & Sergey Brin geäußert.
Googles Rückkehr nach China sorgt seit einigen Wochen für Wirbel, obwohl sich das Unternehmen offiziell bisher noch gar nicht zu entsprechenden Plänen geäußert hat. Doch da kein Dementi praktisch eine Bestätigung ist, sind nun auch die Mitarbeiter besorgt und haben einen offenen Brief an die Führungsetage verfasst, in dem vor dem erneuten Einstieg in diesen Markt gewarnt wird.
Im Jahr 2010 hat sich Google nahezu komplett aus China zurückgezogen und die wenigen damaligen aktiven Dienste abgeschaltet und auch die Google Websuche eingestellt. Doch mittlerweile scheint es klar zu sein, dass Google mit einer zensierten Websuche zurückkehren wird. Wie nun bekannt wurde, hat Google aber auch während der langen Abstinenz Daten über die Suchanfragen der Nutzer gesammelt, die man einfach an Baidu weitergeleitet hat.
Die gestern bekannt gewordenen Google-Pläne zur Rückkehr auf den chinesischen Markt sorgen weiter für Diskussionen: Der Widerstand scheint sowohl intern als auch extern sehr groß zu sein und könnte ein wichtiger Wendepunkt in Googles Asien-Geschäft sein. Jetzt gibt es neue Meldungen, laut denen diese Pläne einmal dementiert werden und laut einem anderen es sogar noch weitere Google-Apps für China geben soll.
Googles kommendes Betriebssystem Fuchsia birgt noch immer viele Geheimnisse und trotz aller Offenheit ist noch längst nicht klar, wo das OS in Zukunft im Markt platziert werden soll. Das größte Problem zum Start einer neuen Plattform räumt Google aber schon jetzt aus dem Weg und hat die dafür notwendigen Voraussetzungen fest in die Struktur des Betriebssystems eingeplant. Mit Machina wird es möglich sein, Linux-Apps so auszuführen, als wenn es sich um Fuchsia-Apps handeln würde - inklusive vieler Interaktionsmöglichkeiten.
Die Entwicklung von Googles neuem Betriebssystem geht mit voller Power voran und wird irgendwann an die wohl wichtigste Hürde kommen, die eine neue Plattform nehmen muss: Die Lösung des Henne-Ei-Problems. Das ist natürlich auch Google bewusst und dürfte von Anfang an ein grundlegender Teil des Konzepts gewesen sein, denn tief in den Strukturen des Betriebssystems ist bereits eine VM integriert. Das ist aber nicht die einzige Lösung, mit der ein bevorstehender Übergang möglichst reibungslos gewährleistet werden kann.