Googles Wear OS gehört nicht unbedingt zu den beliebtesten Smartwatch-Plattformen - sowohl bei Herstellern als auch bei Nutzern. Das nächste große Update wird aber wohl noch etwas auf sich warten lassen, sodass Google nun erst einmal wieder im Kleinen nachlegt und Entwicklern von Watch Faces mehr Möglichkeiten gibt: Ab sofort können sie die Hardwarebeschleunigung verwenden und somit flüssigere Animationen anbieten.
Google ist trotz Wear OS auf dem Wearable-Markt nie richtig in Schwung gekommen und bisher erweist sich auch die im vergangenen Jahr angestoßene Milliarden-Übernahme von Fitbit nicht unbedingt als Glücksgriff. Die aktuellen Zahlen der Marktforscher von IDC nun zeigen, geht es mit den ohnehin geringen Marktanteilen von Fitbit weiter abwärts und auch das Betriebssystem Wear OS ist nirgendwo in den Statistiken zu finden.
Smartwatches mit Googles Betriebssystem Wear OS bieten dank der großen App-Auswahl zahlreiche Möglichkeiten und Zusatzfunktionen, haben aber nach wie vor nur eine klassische Hauptaufgabe: Die Anzeige der aktuellen Uhrzeit. Mit Wear OS hat jeder Nutzer dank der Watch Faces die Möglichkeit, die Darstellung der Uhrzeit anzupassen oder vollständig auszutauschen. Heute stellen wir euch einen echten Hingucker vor, der auf eine alternative Darstellung mit Zahlworten setzt.
Google hat den Wearable-Hersteller Fitbit vor einigen Monaten übernommen und möchte die beiden strauchelnden Geschäftsgebiete mit gemeinsamer Kraft endlich zum Erfolg führen. Bisher hat Fitbit noch ohne Googles Einfluss agiert, aber nun steht schon bald das erste Update an, das die Handschrift des neuen Eigentümers trägt: Die Fitbit Smartwatches werden wenig überraschend Unterstützung für den Google Assistant erhalten und sich wohl mittelfristig von Amazons Alexa verabschieden.
Googles Smartwatch-Betriebssystem Wear OS unterstützt seit Beginn an die sogenannten Watch Faces, mit denen sich die Darstellung der Uhrzeit auf dem Hauptdisplay nicht nur anpassen, sondern vollständig austauschen lässt. Die meisten Nutzer dürften auf die klassische Darstellung setzen, manche haben es aber vielleicht gerne etwas ausgefallener. Wer seine tägliche Herausforderung braucht, kann sich die Uhrzeit auch im Binärformat darstellen lassen.
Mit der Übernahme von Fitbit möchte Google eigentlich das strauchelnde Wearable-Geschäft in Schwung bringen und hätte mit dem Hersteller und dem Betriebssystem Wear OS eine sehr gute Ausgangsposition. In den Verkaufszahlen schlägt sich das allerdings nicht nieder, denn trotz eines stark wachsenden Marktes verliert Fitbit enorm Marktanteile gegenüber der großen Konkurrenz. Schon jetzt ist Fitbit der Zwerg unter den Riesen und könnte bald aus der Statistik fallen.
Während es auf dem Smartphone- und Tablet-Markt stark abwärts geht und die Verkaufszahlen einbrechen, sieht es bei den Smartwatches im ersten Quartal deutlich besser aus - wenn auch mit verlangsamten Wachstum. Die Marktforscher von Strategy Analytics haben nun neue Zahlen veröffentlicht und zeigen, dass der Smartwatch-Markt weiter fest in der Hand von Apple ist und die Google-Tochter Fitbit aktuell keine große Rolle spielt.
Google hat vor einigen Jahren eine Reihe von Android-Ablegern gestartet, die ganz eigene Ökosysteme bedienen und den Erfolg des Smartphone-Betriebssystems kopieren sollten. Dazu gehörte damals auch Android Wear, das Anfang 2018 in Wear OS umbenannt wurde und seitdem mehr oder weniger erfolgreich den Smartwatch-Markt in Angriff nimmt. Jetzt wurde die Markenbezeichnung des Betriebssystems erneut geändert und sorgt Google-typisch für Verwirrung.
Vor knapp einem halben Jahr hat Google die Übernahme von Fitbit angekündigt, die nach aktuellen Informationen zwar noch immer nicht vollständig abgeschlossen ist, aber wohl demnächst vollzogen wird. Nach der ersten Ankündigung hatte sich Google nicht mehr zu den Plänen rund um die neue Tochter geäußert, die in dieser Woche durch Fitbit Pay wieder auf sich aufmerksam gemacht hat. Mittelfristig wird es wohl zu Zusammenlegungen für Synergien kommen.
Smartwatches mit Googles Betriebssystem Wear OS bieten den Nutzern zahlreiche Funktionen, fungieren als verlängerter Arm des Smartphones (im wahrsten Sinne des Wortes) und zeigen natürlich zahlreiche Benachrichtigungen auf dem Display an. Wer sowohl dem Display als auch den eingehenden Benachrichtigungen eine temporäre Pause verordnen möchte, kann dazu den leicht erreichbaren Kinomodus verwenden.
Google nutzt die Reichweite der eigenen Produkte und Plattformen für zahlreiche Initiativen rund um das Coronavirus, die auf den verschiedensten Wegen die weitere Ausbreitung von COVID-19 verhindern sollen. Jetzt kommt auch das Smartwatch-Betriebssystem Wear OS mit der darauf installierten Uhr-App zum Einsatz, denn diese erinnert die Nutzer nun alle drei Stunden an das Händewaschen und bietet einen entsprechenden Timer an.
Wearables hatten lange Zeit Anlaufschwierigkeiten und schöpfen ihr volles Potenzial auch heute noch längst nicht komplett aus. Ob Google das mit dem vermutlich geplanten Neustart von Wear OS ändern kann, wird sich zeigen. Ein Google-Entwickler hat schon vor einiger Zeit eine interessante App entwickelt, mit der sich der Aufgabenbereich einer Smartwatch stark erweitern lässt, in dem diese als Maus bzw. Tastatur-Ersatz sowohl für das Smartphone als auch den Desktop verwendet werden kann.
Google Fit bekommt nur sehr selten Updates spendiert und noch seltener kommen in diesem Zuge neue Funktionen auf das Smartphone oder die Wear OS-Smartwatch - aber nun ist es in kleinem Rahmen endlich wieder soweit. Nachdem Google Fit vor zwei Jahren die Aktivitätsminuten und Kardiopunkte eingeführt hat, gibt es nun eine kleine Rolle Rückwärts, sodass die Schritte wieder prominenter dargestellt werden. Ein größeres Update gibt es für die Wear OS-App.
Googles kommendes Betriebssystem Android 11 befindet sich aktuell in der Preview-Phase und sollte schon in wenigen Tagen die dritte Developer Preview veröffentlichen. Auf dem Weg dorthin legt das Android-Team nun aber noch einmal einen Zwischenstopp ein und hat nun die Android 11 Developer Preview 2.1 veröffentlicht. Diese behebt eine Reihe von Bugs im Betriebssystem sowie im Zusammenspiel mit Apps.
Die Wettervorhersage wird offenbar in Zukunft auch für Google und Apple zu einem großen Thema. Erst vor wenigen Tagen konnte Google einen kleinen Durchbruch bei der Wetterprognose vermelden und jetzt legt Apple nach. Das Unternehmen aus Cupertino hat die Übernahme der populären Wetter-App Dark Sky bekannt gegeben, die natürlich umgehend von den Google-Plattformen Android und Wear OS entfernt wird.