Das Jahr 2020 geht zu Ende und war aus Sicht der Google-Nutzer wieder sehr verlustreich, denn auch in den vergangenen zwölf Monaten wurden zahlreiche Produkte eingestellt, die ihre Fans hatten und nun schmerzlich vermisst werden. Der schmerzlichste Abgang war sicherlich die Einstellung von Google Play Music, aber auch in vielen anderen Bereichen hat Google einige interessante Projekte aufgegeben. Wir zeigen euch, welche Dienste 2020 auf den Google-Friedhof kamen.
In den letzten zwölf Monaten hat Google zahlreiche Produkte eingestellt und sehr viel Hardware auslaufen lassen, aber die vielleicht wichtigste Einstellung folgt erst in wenigen Tagen: Am 1. Januar wird Google Cloud Print eingestellt, das über ein Jahrzehnt lang treue Dienste geleistet hat. Heute zeigen wir euch ein kostenloses Produkt, das Googles Drucker-Plattform bestmöglich ersetzen will.
Das Jahr 2020 ist in den letzten Zügen und wird sich schon in wenigen Tagen verabschieden - genauso wie in den letzten zwölf Monaten zahlreiche Google-Produkte. Heute blicken wir noch einmal auf die Google-Geräte zurück, denen im Jahr 2020 der Stecker gezogen worden ist - in einigen Fällen sogar sehr überraschend. Nicht immer können die Nachfolger überzeugen und einige Geräte sind hierzulande bis heute erhältlich.
Google hat im Laufe der Jahre viele Android-Ableger gestartet, die das Grundkonzept des Betriebssystems auf viele weitere Plattformen bringen sollen - mit überschaubarem Erfolg. Nun zieht man einem Projekt den Stecker, das einstmals mit großen Ambitionen gestartet ist und DIE Plattform für das Internet of Things und somit auch des Smart Homes hätte werden sollen: Android Things wird eingestellt und das Support-Ende für bestehende Projekte angekündigt.
Google ist seit 2016 im Markt der Smart Speaker aktiv und hat bereits eine Reihe von Produkten auf den Markt gebracht, die jeweils ganz eigene Zielgruppen ansprechen sollten. Dazu gehört auch der Google Home Max, der eher als "Lautsprecher mit Google Assistant" als echter Smart Speaker bezeichnet wurde. Jetzt hat Google dem Produkt allerdings den Stecker gezogen, sodass sich Interessenten beeilen sollten.
Der große Google-Friedhof füllt sich weiter: Diesmal zieht man einem sehr interessanten Projekt den Stecker, von dem die meisten Nutzer vermutlich noch nie gehört haben, das aber ein großes Potenzial gehabt hätte: Poly. Auf der Plattform kann jeder Nutzer 3D-Objekte hochladen, präsentieren, mit anderen Nutzern teilen und auch per API abrufen. Doch auch damit ist es nun vorbei und in wenigen Monaten wird der Stecker gezogen.
Google befindet sich derzeit mal wieder in einer Phase des großen Messenger-Aufbruchs, an deren Ende das Aus für Google Hangouts und mutmaßlich mindestens einen weiteren Messenger stehen wird. Mit dem letzten Update von Hangouts wurde nun die Videochat-Funktion für Gruppen aus der App entfernt und durch Google Meet ersetzt. Allerdings funktioniert das nicht so, wie man es sich wünschen würde.
Vor wenigen Tagen wurde das neue Google Pay vorgestellt und für die ersten Nutzer ausgerollt, das viele neue Funktionen im Gepäck hat und für Google den großen Einstieg in die Banking-Welt bedeutet. Doch es wäre nicht Google, wenn die Nutzer nur Vorteile von der Neuerung hätten - und so gibt es nun die negative Seite der Ankündigungen: Die Web-App wird eingestellt und es werden neue Gebühren eingeführt.
Letzte Woche hat Google die große Google Fotos-Bombe platzen lassen und verkündet, dass der kostenlose unbegrenzte Speicherplatz eingestellt wird. Aber diese Ankündigung gilt nicht nur für die Fotoplattform, sondern auch bei Google Drive gibt es eine sehr relevante Änderung: Schon bald werden auch die Dateien in den Google-Formaten vom verfügbaren Kontingent abgezogen.
Die Fotoplattform Google Fotos bietet allen Nutzern seit Beginn an standardmäßig kostenlosen unbegrenzten Speicherplatz für alle Bilder und Videos - was wohl auch eines der Geheimrezepte der Fotoplattform ist. Doch nun zieht Google recht überraschend den Stecker und wird dieses Angebot einstellen. Die Nutzer sollen nun vermehrt dazu gedrängt werden, zusätzlichen Speicher bei Google One zu kaufen. Das gilt aber nicht nur für Google Fotos, sondern auch bei Google Drive wird der Speicherplatz beschränkt und das kostenlose Kontingent eingestellt.