Google Patent Search Endlich gibt es mal wieder ein neues Produkt von Google! Es handelt sich dabei um eine Suchmaschine die den kompletten Datenbestand des amerikanischen Patentamts besucht, genannt: Google Patent Search. Hierbei handelt es sich aber wieder einmal mehr um ein Portal als um eine Suchmaschine, denn die Suchergebnisse leiten allesamt zu Google-Seiten weiter die mit allen Informationen und Fotos rund um das Patent aufwarten können. Google Patent Search Startseite
Erst gestern hatte ich mir beim schreiben dieses Artikels gedacht, dass Google doch einmal eine Patentsuche erstellen könnte, und voila... :-D Auf dieser Spielwiese für Rechtsanwälte und gelangweilten Rechtsabteilungs-Mitarbeitern können Patente nach jedem nur erdenklichen Kriterium durchsucht werden, wie die erweiterte Suche zeigt: Dabei kann nach dem Titel, den Investoren, der Patentbeschreibung, der Gültigkeit des Patents und der Einordnung durchsucht werden. Dabei wird auch ersichtlich dass die Einträge bis in das Jahr 1776 zurückgehen. Google Patent Search Eintrag
Klickt man dann auf eines der Suchergebnisse, z.B. das PageRank-Patent, so bekommt man eine Übersichtsseite mit allen verfügbaren Informationen rund um das Patent geboten. Diese erinnert sehr an das neue Book Search-Design. Auch die Ansicht der Original-Patente wird mithilfe der neuen Book Search-Engine bewerkstelligt - eine sehr gute Kombination. Google Patent Search Dokument
Neben dem Original-Patent stehen teilweise auch noch jede Menge Beschreibungen, ähnliche Patente und mehr zur Verfügung. Außerdem kann das einzelne Patent, falls es zu groß ist, auch noch einmal extra durchsucht werden. Aber mir gefällt vorallem die Ansicht des Original-Dokuments, das sagt schon meistens sehr viel mehr aus als ein langer langweiliger Text. Eine schöne Spezialsuche die eigentlich auch schon längst überfällig gewesen ist, schließlich wird in letzter Zeit so gut wie alles patentiert und täglich fleißig verklagt. Jetzt kann sich jeder sofort über Patente informieren und die Newsmeldungen können statt auf die offiziellen Seiten jetzt auf die sehr viel schöneren Google-Seiten linken. Solche Spezialsuchen gefallen mir, bitte mehr davon Google! » Google Patent Search » Beispiel: PageRank Patent » Liste der Google-Dienste » Ankündigung im Google-Blog
Google Spreadsheets + Google Code
Google Tabellenkalkulation Spreadsheets hat jetzt auch endlich seine eigene API bekommen. Wie schon die APIs des Calendars, Base, Blogger und Code Search basiert auch diese wieder auf GData. Leider hat die API in ihrer ersten Version nur sehr begrenzte Funktionsmöglichkeiten. Konkret ist die API nur dafür gedacht, die eingebetteten Informationen aus einer Tabelle herauszuholen und diese ggf. zu ändern. Die Erstellung von neuen Tabellen oder das löschen einer bestehenden ist bisher noch nicht möglich. Außerdem kann eine Liste aller bestehenden Tabellen abgerufen werden. Die API kann jetz dafür genutzt werden große Datenmengen bei Spreadsheets abzulegen, wenn sie in diesem Programm mehr Sinn machen würden. Große Tabellen lassen sich mit Spreadsheets natürlich sehr viel besser darstellen als in der klassischen HTML-Tabelle und bieten dem Benutzer gleich noch die Möglichkeit die Daten direkt in die eigenen Dateien zu übernehmen. Gemeinsam mit der gestrigen Google Finance-Integration lässt sich Spreadsheets über Umwege jetzt auch als Finance-API verwenden. Beliebige Börsendaten können so über den Umweg Spreadsheets abgerufen und weiter verarbeitet werden, ist zwar nicht so schön gelöst aber für den Anfang ganz nett :-D Ich glaube aus dieser API kann in Zukunft noch etwas richtig schönes und wertvolles werden, wenn der Funktionsumfang in den nächsten Monaten wachsen wird. Vorallem die Basis GData macht das interagieren mit Spreadsheets zum Kinderspiel und Googles Tabellenkalulation zu einem unverzichtbarem Online-Tool. Vielleicht entwickeln die Googler auf Grundlage der API jetzt auch das Offline-Office. » Spreadsheets API » Spreadsheets API-Demo » Ankündigung im GData-Blog » Liste der Google APIs
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Google CheckOut
Wem die Google CheckOut API bisher zu kompliziert war, dem wird mit einer stark vereinfachten Version jetzt Abhilfe geschaffen. Der neue Spross nennt sich Google CheckOut HTML API und ist, wie der Name schon sagt, auch für "einfache" Webmaster leicht integrierbar. Natürlich müssen dann aber auch Einbußen bei der Funktionsvielfalt gemacht werden. Das ganze funktioniert direkt über das CheckOut Merchant Center, welches via einfachen Links mit Daten gefüttert wird. Die Daten werden größtenteils per POST-Varibalen übertragen, teilweise aber auch direkt via URL, also mit GET-Variablen. Viel mehr als das hinzufügen eines Produkts ist dann natürlich nicht drin, aber das reicht für das einfache shoppen ja auch vollkommen aus. Mit der neuen API, sofern man sie denn so nennen möchte, soll CheckOut wohl so stark vereinfacht werden, dass die Buttons in fast jede Webseite integriert werden und so natürlich die Verbreitung stark gesteigert wird. Ich denke, das könnte ein neuer Finanzierungsansatz für viele Webseiten werden, da ein Online-Shop so nun sehr viel einfacher aufgebaut werden kann. Aber bis die Europäer in den Genuss kommen werden, kann es wohl noch etwas dauern... » Google CheckOut HTML API » Ankündigung im CheckOut-Blog
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Google Maps + Google AdWords
Jetzt werden die Maps kommerzialisiert: Seit einigen Tagen kann man bei AdWords Anzeigenplätze auf der mittlerweile sehr beliebten Weltkarte buchen. Es besteht zwar auch weiterhin die Möglichkeit, das eigene Unternehmen im Branchenverzeichnis einzutragen und so auf der Karte zu erscheinen - aber die zahlenden Kunden werden natürlich prominenter platziert. Der größte Unterschied zwischen dem normalen Listing und den gesponsorten Einträgen liegt in der Darstellungsweise. Bezahlte Einträge können mit einem Symbol versehen werden, welche natürlich die Aufmerksamkeit der Benutzer sehr viel mehr auf sich zieht. Die Links zu den Anzeigen werden links neben der Karte in den Suchergebnissen angezeigt. Auch in den normalen Suchergebnissen werden die lokalen Anzeigen erscheinen. Somit haben die Anzeigen eine sehr viel höhere Reichweite, und zeigen dem User gleich noch die Position des Unternehmens auf der Karte, was vor allem bei Filialgeschäften einen erheblichen Mehrwert bringen kann. Kleines lustiges Detail beim kostenlosen Eintragungsservice:
Es kostet Sie keinen Pfennig.
Da lebt wohl jemand in der Vergangenheit ;-) » Google Local Business Ads » Unternehmen kostenlos bei Google Maps listen » Artikel bei Computerworld [thx to: vectrex]
Google Mail
Seit Dezember letzten Jahres gibt es nun schon Google Mail fürs Handy, seit Ende Juni das ganze auf deutsch und jetzt kommt ein eigener Google Mail-Browser. Das surfen durch die Mails per Handy-Browser war nicht ganz optimal, da die vielen Features mobil nicht genutzt werden konnten und die Geschwindigkeit auch zu wünschen übrig ließ. Damit soll Google Mail for mobile Client nun aufräumen. Unter der Adresse GoogleMail.com/app kann man sich ein kleines Java-Applet für das Handy herunterladen, welches dann den direkten Zugang zu Google Mail darstellt. Die eMails werden hier wesentlich schneller abgerufen, und der Benutzer bekommt - dank Zwischenspeicherung - wieder das Gefühl ein lokales Programm zu nutzen, die Geschwindigkeit soll der PC-Version angeblich in nichts nachstehen. Das lesen und öffnen von eMails wird nun ebenfalls sehr stark vereinfacht - genauso wie das antworten, alles soll ohne ein neu laden der Seite funktionieren - das spart wichtige Bandbreite und damit bares Geld. Dateianhänge werden ebenfalls angezeigt, sofern dass auf dem Handydisplay möglich ist. Einzige Voraussetzung für die Benutzung des Programms ist eine J2ME-kompatibles Handy, aber diese Anforderung erfüllt so gut wie jedes heute gängiges Modell - so dass 95% der Benutzer sofort loslegen können. Eine Liste der unterstützten Handys stellt Google aber dennoch zur Verfügung. Interessant ist jetzt natürlich wie dieser Google Mail-Browser mit externen Links in eMails umgeht. Kann er diese ebenfalls darstellen oder wird dazu wieder der standardmäßige Handybrowser geöffnet? Ich habe darüber leider keine Informationen gefunden, aber wenn ihr es ausprobiert dann könnt ihr eure Erfahrung gerne hier in die Comments posten. Ich selbst werde das Programm nicht testen, da ich mich bisher immer geweigert habe dass Handy für etwas anderes als telefonieren und SMSen zu verwenden - dafür ist mir das Geld einfach zu schade. In ersten Testberichten der User gab es aber durchaus Begeisterung - außer bei Philipp Lenssen, bei dem das ganze garnicht funktioniert hat. Ob das nun daran liegt dass er in Deutschland wohnt weiß ich nicht, aber möglich wäre es. » Google Mail for mobile Client » Screenshot des Programms » Ankündigung im GoogleBlog
Google Custom Search Engine
Wie üblich - bei meinem Glück - ging Google Custom Search Engine nur wenige Minuten nach dem Artikel online. Leider hält dieses neue Angebot aber nicht das was Marissa uns versprochen hat. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung von Google Co-op bei der man seine eigene Websuche durch Begrenzung auf bestimmte URLs begrenzen kann - nicht mehr und nicht weniger. Einrichten einer neuen Suchmaschine Das einrichten eines neuen Filters bezeichnet Google als das einrichten einer neuen Suchmaschine. Hier können beliebig viele neue Suchmaschinen erstellt werden die man dann der großen weiten Welt zur Verfügung stellen kann. Als Angabe reicht hier ein Name, eine Beschreibung und ein paar Tags für die neue eigene Suchmaschine. Wahlweise können dann auch gleich einige URLs in die Liste der zu durchsuchenden Seiten aufgenommen werden. Fertig ist die eigene Suchmaschine. Die Suchmaschine einrichten An Funktionen zum anpassen und einrichten der eigenen Suchmaschine hat Google mal wieder nicht gespart und so lässt sich so ziemlich alles was man sich nur denken kann verändern - hier einmal das Menü und seine Funktionen: Basics - Name der Suchmaschine - Beschreibung der Suchmaschine - Tags der Suchmaschine - Sucheigenschaften (Soll nur auf den angegeben Seiten gesucht werden, oder im gesamten Web mit Schwerpunkt auf die angegebenen Seiten) - Zugangsberechtigung (Jeder kann die Suchmaschine benutzen, oder nur Personen die ich eingeladen habe) Sites - Included Sites (Seiten die durchsucht werden, dabei kann die gesamte Domain als Filter angegeben werden oder nur die spezifische Seite) - Excludes Sites (Genau das gleiche, auch hier kann wieder auf die Domain oder auf die Webseite beschränkt werden) Refinements - Refinements (Hier kommt wieder Co-op ins Spiel. Die webseiten können getaggt und in Topics untergebracht werden. Dadurch entsteht eine OneBox für die personalisierte Suchmaschine) Look and Feel - Logo (Hier kann ein 50-Pixel-Logo für die eigene Suchmaschine angegeben werden welches neben den Suchergebnissen angezeigt wird) - Logo-Link (Der Link auf den man weitergeleitet werden soll wenn man auf das Logo klickt) - Farbanpassung (Hier kann die Farbe von jedem Element der Suchergebnisse angepasst werden, etwa die Farbe des Links, der Beschreibung und des Titels) Code - Search Engine on your Website (Die Suche kann auf 3 verschiende Arten gehostet werden. Entweder komplett auf dem Google-Server, oder auf der eigenen Webseite mit den Ergebnissen auf dem Google-Server, oder komplett auf der eigenen Webseite inklusive der Suchergebnisse [siehe auch: AdSense-Suchergebnisse auf der eigenen Website]) Collaboration - Collaborators & Invites (Hier können bis zu 100 Personen eingeladen werden die an der Suchmaschine und deren Quellen mitarbeiten können) Make Money - AdSense-Code hinzufügen (Der wichtigste Punkt :-D, durch Angabe von einigen AdSense-Daten können AdSense-Banner in den Suchergebnissen eingeblendet werden) Advanced - Annotation File Upload (Hier kann eine Datei mit Beschreibungen zu einzelnen Webseiten und eine Art Inhaltsverzeichnis für die enthaltenen URLs hochgeladen werden - ähnlich wie bei Co-op kann der Suchende so noch besser das gesuchte finden) Preview - Preview (Hier gibt es eine Vorschau auf die fertige Suchmaschine mit ihren Funktionen und ihrem Aussehen. Leider besteht die Preview nur aus einem einzigen Suchfeld ohne Formatierungen, was die Vorschau-Funktion wertlos macht) Die fertige Suchmaschine Ich habe einmal eine Testsuchmaschine für den GWB gebastelt, die ich auf dem eigenen Server hoste. Die Suchmaschine durchsucht Schwerpunktmäßig den GWB, Google Blogoscoped und Googlified - enthält aber auch fremde Webseiten. Damit habt ihr die geballte Power Google-Wissen in einer Suchmaschine ;-) » GWB-Testsuchmaschine P.S. Es funktioniert nicht wirklich, ich weiß... Weiteres Außerdem gibt es auch für dieses Angebot mal wieder einen Browser-Button, genannt Google Marker. Ein Klick auf den Button, und die aktuelle Website (oder wahlweise die ganze Domain) wird zur Include- oder Exclude-Liste hinzugefügt. Das macht die ganze Sache gleich noch ein bißchen einfacher ;-) Fazit Man sieht also, Google wirft mit Features um sich - aber leider ohne etwas wirklich neues zu bieten. Das ganze ist nur ein Mix aus AdSense für Suchergebnisseiten (genauso sieht die fertige Suchmaschine ja dann auch aus) und Google Co-op. Das einzige neue ist die Einschränkung auf bestimmte URLs, aber das hätte man auch innerhalb der anderen beiden Angebote einführen können ohne einen neuen Dienst anzukündigen. Einen wirklichen Sinn sehe ich hinter dieser Suchmaschine als noch nicht, aber was nicht ist kann ja noch werden ;-) Werdet ihr es nutzen? P.S. Da Marissa es als wichtigste Produkteinführung des letzten Quartals angekündigt hat dürfte in den nächsten 2 Monaten wohl nichts tolles mehr kommen... :-( » Google Custom Search Engine » GWB-Testsuchmaschine Nachtrag: » Listen von Custom Search Engines
GWB-Dossier Neue Dienste
Google AdWords
Eigentlich könnte es Google egal sein wie die sogenannten Landingpages seiner AdWords-Kunden aussehen und wieviel Erfolg sie mit dem Kundenfang haben - denn Google bekommt sein Geld so oder so. Ausgewählten Testern wird jetzt aber die Möglichkeit angeboten den Erfolg der eigenen Landingpage zu testen und ausführlich zu messen, und das alles kostenlos. Das Programm dass den Erfolg messen kann nennt sich Google Website Optimizer und lässt sich mit einem kleinen Script in die eigene Webseite integrieren. Dabei können verschiedene Design-Versionen der eigenen Webseite erstellt werden und dann mit Hilfe des Programms gemessen werden welches Design bei den Besuchern besser ankommt. Die Auswertung des Programms sieht dann so aus: Combinations Auswertung #1
Page Sections Auswertung #2
Was man aus diesen Daten nun herauslesen kann und wo der Vorteil gegenüber der eigenen internen Auswertung liegt weiß ich bisher noch nicht - oder zumindest habe ich im Support-Center keine Killer-Funktion gesehen. Um einen kleinen Einblick in die Funktionsweise zu bekommen kann man sich eine Demo anschauen, das Support-Center durchlesen oder sich eine Beispiel-Auswertung ansehen. Jeder AdWords-Kunde kann sich bei dem Programm anmelden und auf eine Aufnahme in den Testerkreis hoffen. Ich habe mich auch einmal registriert, glaube aber nicht dass ich genommen werde - schließlich habe ich bisher genau 0,00 ? in die Werbung gesteckt ;-) Auf lange Sicht wird dieses Programm sicherlich auch in die Webmaster Tools integriert und für alle Welt zugänglich gemacht werden. Nur im ersten Schritt wird das ganze auf AdWords-Kunden begrenzt sein, da diese das Kapital von Google sind und natürlich mit solchen Ködern gelockt und bei der Stange gehalten werden können. » Google Website Optimizer » Google Website Optimizer Registrierung
GWB-Dossier Neue Dienste
DA IST ES! Das Google Office ist endlich da, zumindest teilweise. Die Tabellenkalkulation Spreadsheets und die Textverarbeitung Writely sind jetzt unter einem Dach zusammengefasst - zu Google Docs & Spreadsheets. In diesem Zuge hat Writely auch ein neues Design bekommen - welches nun komplett im Google-Stil gehalten ist. Docs & Spreadsheets Startseite
Jeder der heute morgen sein Spreadsheets oder Writely öffnet wird die Änderung sofort bemerken und auf das neue Angebot weitergeleitet. Öffnet man eines der beiden Angebote so wird eine Liste mit den Dokumenten der letzten 30 Tage angezeigt. Diese können getaggt, in die Favoriten gepackt und natürlich umbenannt, geöffnet und gelöscht werden. Mit einem kleinen Symbol vor dem Namen des Dokuments wird dargestellt ob es sich um einen Text oder eine Tabelle handelt. Writely Writely
Öffnet man dann eine Textdatei wird das neue Writely-Design sofort ersichtlich, welches sich schön in das Google Office einschmiegt - ansonsten aber keine neuen erwähnenswerten Features bekommen hat. Ich finde das neue Design jetzt sehr viel besser als vorher und werde das ganze dann sicherlich auch öfter nutzen - sofern es mehr Funktionen bekommt die mich davon überzeugen online zu arbeiten. P.S. Der Name Writely ist komplett verschwunden - Byebye Writely... Spreadsheets Spreadsheets
Spreadsheets sieht aus wie eh und je, hat sich bis auf paar kleine Verschiebungen der Buttons garnicht geändert - was auch sehr gut so ist, denn dieses Design ist meiner Meinung nach wirklich ausgereift. Leider gab es auch keine neuen Features, vorallem immer noch keine Diagramm-Funktion - aber die wird jetzt hoffentlich bald nachgerüstet, darf in einem Office-Paket natürlich nicht fehlen. Das Paket Ich finde die Verbindung der beiden Angebote war wirklich mehr als nötig, und ist ein sehr großer Schritt in Richtung Web-Office, auch wenn sich in den einzelnen Diensten nichts getan hat. Durch diese zentrale Stelle bekommt der Benutzer jetzt das Gefühl einer Arbeitsfläche und wird die Angebote intensiver nutzen. Außerdem lassen sich in diese Oberfläche jetzt leichter neue Dienste einbinden (PowerPoint, ick hör dir trapsen) - auch wenn der Name "Docs & Spreadsheets" erstmal nicht auf die Integration neuer Angebote hoffen lässt. Dass Google das ganze nicht "Google Office" genannt hat zeigt mir, dass das Angebot bei weitem noch nicht fertig ist und Google kein halbfertiges Office präsentieren möchte. Erst wenn noch weitere Angebote mit dazu kommen wird es wohl umbenannt werden, das dürfte Anfang nächsten Jahres passieren - rechtzeitig zum Office Vista-Start ;-) Einer Integration in die Google Apps for your Domain dürfte nun auch nichts mehr im Wege stehen. Alles in allem: Ein sehr interessantes Paket, das hoffentlich noch weiter geschnürt wird! P.S. Vorerst lasse ich Spreadsheets und Writely noch in der Liste der Google-Dienste mit drin, ein bißchen Nostalgie muss sein :-) » Google Docs & Spreadsheets
GWB-Dossier Neue Dienste
Spezialsuche Apple Der Mac-Fan unter den Googlern, Rose Yao, verleiht seiner Liebe zum Apfel jetzt weiter Nachdruck. Dafür hat er eine Google-Mac-Seite erstellt, die alle Angebote auflistet die Google derzeit für den Mac anbietet. Außerdem wurde mal wieder ein weiterer Blog gestartet, der Official Google Mac Blog. Auf der Mac-Website sind derzeit folgende Angebote verfügbar: » Google Notifier (Artikel) » Google Toolbar » Google SketchUp (Artikel) » Picasa Web Albums Uploader (Artikel) » Google Earth (Artikel) » Google Widgets (Artikel) Im ersten Beitrag des Mac-Blogs werden all diese Dienste noch einmal kurz vorgestellt und die enge Beziehung zwischen Apple und Google betont. Das weist natürlich darauf hin dass es demnächst eine neue Produktoffensive für den Mac geben wird - vielleicht auch im Zusammenhang mit dem neuen Player. Mac-Fans sollten sich diesen Blog also in den Feedreader packen ;-) » Google Software Download for Mac » Official Google Mac Blog » Liste der Google-Blogs » Artikel rund um Mac und Apple
Google Code Search
Seit dem Start von Googles Code Project Hosting wurde eine Suchmaschine erwartet die die öffentlich zugänglichen Sourcecodes im Internet durchsuchbar macht. Dies hat Google nun mit seinem, vor ca. 2 Stunden gestartetem, neuen Angebot Google Code Search nachgeholt. Dieses neue Angebot stellt mit seinem Funktionsumfang wahrlich einen Traum für jeden Entwickler da. Die Startseite ist wie üblich aufgeräumt und komplett leer gehalten, es handelt sich also um eine reine Suchmaschine und nicht um ein Portal. Unter dem Suchfeld sind einige Beispielsuchen vorgegeben die dem Benutzer einen Eindruck davon verschaffen sollen was mit dieser Suchmaschine alles gefunden werden kann. Ganz neu bei dieser Suchmaschine ist die Möglichkeit nicht nur nach einfachen Strings zu suchen sondern auch nach Regular Expressions. Dadurch wird es dem Entwickler teilweise stark vereinfacht das zu finden was er sucht. Hat man sich dann für einen Suchbegriff entschieden - suchen wir einfach mal nach allen Hello World-Projekten in PHP - wird in den Suchergebnissen ein Auszug mit Zeilennummer des Quellcodes gezeigt und ein Link zum kompletten Projekt angeboten. Ein Klick auf den Projeknamen über diesem Auszug zeigt den komplette Quellcode - teilweise mit Syntax-Highlighting(!) - und die weiteren Dateien dieses Projekts. Diese neue Suche eröffnet allen Programmierern jetzt völlig neue Dimensionen ihres Jobs. Wenn etwas einfach nicht funktionieren will kann hier in wenigen Sekunden eine Lösung für das Problem gefunden werden - irgendjeman stand bestimmt schon einmal vor der selben Aufgabe. Andererseits wird hier aber auch der Code-Klau stark vereinfacht und sicherlich weiterhin unterstützt. Auf jeden Fall ist Google seinem Ziel, alle Informationen zu digitalisieren, organisieren und durchsuchbar zu machen, wieder einen großen Schritt näher gekommen. P.S. Das "/* Code Search */" in dem Logo bedeutet, dass es sich um einen Kommentar handelt - auch nett ;-) » Google Code Search
GWB-Dossier Neue Dienste
Literacy Project
Gemeinsam mit der UNESCO und der Alphabetisierungsinitiative LitCam hat Google ein Projekt gestartet dass zur Alphabetisierung und Leseförderung beitragen soll. Unter dem Namen Literacy Project bietet das auf deutsch und englisch verfügbare Portal Zugang zu allen literarischen Themen die bereits von Google organisiert worden sind. Wie schon am Logo leicht zu erkennen ist vereint Google unter diesem Portal folgende Angebote: » Book Search (Bücher über Alphabetismus) » Scholar (Wissenschaftliche Arbeiten rund um das Thema Alphabetisierung) » Video (Einblick in die aktuellen Bemühungen zur Alpahbetisierung) » Maps (Übersicht aller angeschlossenen Vereine) » Blogger (Themenspezifische Blogs und Artikel) » Groups (Themenspezifische Diskussionen) Zu jedem dieser Angebot bietet Google auch gleich noch Beispielsuchen an um dem User zu zeigen wonach er suchen kann und welche Informationen er sich hier erwarten kann. Geplant ist das ganze Portal übrigens für Länder wie z.B. Indien in denen die Alphabetisierung noch nicht weit vorangeschritten ist. Aber warum ist das Portal dann nur auf deutsch und englisch verfügbar...? » Google Literacy Project (englisch) » Google Literacy Project (deutsch) » Ankündigung im Google Blog
searchmash Still und heimlich und ohne große Ankündigung hat Google ein neue Suchmaschine gestartet. Das neueste Produkt nennt sich SearchMash und stellt so eine Art Versuchswiese und Zukunftseinblick für die Websuche da. Auf den ersten Blick gibt es keine großen Veränderungen zu der klassischen Suche, aber auf den zweiten werden einige interessante Features sichtbar. Die Startseite von SearchMash ist genauso aufgeräumt wie die von Google selbst, gleiches gilt auch für die Suchergebnisse. Bisher hat diese neue Suchmaschine nur die Möglichkeit im Text-Web und in Bildern zu suchen - weitere Suchen dürften demnächst folgen. SearchMash soll eine Spielwiese für die Entwickler werden auf der sie ihre neuen Ideen präsentieren und an der Öffentlichkeit ausprobieren möchten. Folgende Dinge stehen auf der Feature-Liste: Der Cursor ist beim Start in der Suchbox Nun gut, das ist nichts weltbewegendes und ist bei Google selbst seit Jahren der Fall URL-Menü Klickt man auf die URL eines Suchergebnisses so öffnet sich ein PopUp mit weiteren Möglichkeiten. Der Link kann im aktuellen oder in einem neuen Fenster geöffnet werden, die Kopie im Cache angesehen werden, weitere Seiten auf diesem Server können gesucht werden und ähnliche Webseiten gefunden werden. Auch hier nichts neues, aber besser angeordnet und wieder platzsparend untergebracht. Könnte auch bei Google Einzug halten Bildersuche in der Websuche Zu jeder Websuche werden am rechten Rand (wo bei Google die Werbung ist) die Ergebnisse der Bildersuche angezeigt. Dies ist in so fern nichts neues, dass Google dies bei einigen Suchen heute schon tut. Der einzige Unterschied ist, dass SearchMash dies immer tut und die Fotos rechts von den Ergebnisse anzeigt, statt darüber. Bei Google unmachbar, da so der Platz für die Banner verloren gehen würde. Suchergebnisse verschieben Das ist jetzt mal eine richtige Revolution: Die Suchergebnisse können, analog zum Google Notebook, angefasst und verschoben werden. Noch hat das ganze keinen Sinn und ist nur zum Spaß freigeschaltet, aber für den späteren Einsatz dürfte es der Suchmaschine helfen den Nutzer noch besser kennenzulernen. Durch die Anordnung lernt die Suchmaschine welche Ergebnisse der Nutzer möchte. Bei Google selbst wird dies wohl aber erst in einigen Jahren Einzug halten, wenn überhaupt - ich denke der gemeine User möchte einfach nur finden - und nicht vorher sortieren. Suchergebnisse ohne Ende Woher kommt mir das nur bekannt vor? Nach den ersten 10 Ergebnisse steht unten auf der Seite nur noch ein Link um zu den nächsten 10 Suchergebnisse zu gelangen. Diese werden dann direkt an die Seite angehangen und zum 1. Ergebnis auf der neuen Seite gescrollt. Dies hat den Vorteil dass nicht mehr nachgeladen werden muss und die Suche schneller wird. Außerdem hat man so auch noch die Ergebnisse der ersten Seite im Blick, ohne die Seite zu wechseln. Prognose für Google: Eher nicht, ich zumindest bin kein Freund von dieser Technik - ich mag lieber meine alte Ansicht behalten. Bei Erfolg einiger Änderungen werden diese wohl auch früher oder später in die originale Google-Suche Einzug halten, man darf gespannt sein. P.S. Wen Googles Logging-Aktivitäten stören kann ja ab sofort SearchMash als Suchmaschine nutzen, hier gibt es noch keinen LogIn-Bereich und somit kein richtiges UserTracking. Außerdem sind die Suchergebnisse werbefrei. P.S.S. Was würdet ihr noch einbauen und ausprobieren um die perfekte Suchmaschine zu kreieren? » SearchMash
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Google Base
Wenn ich an Google Base denke, denke ich an eine Datenbank mit Millionen von Einträgen die mir nicht weiter helfen. Außerdem denke ich an eine Datenbank die zwar alle Informationen aufnehmen kann/will, aber dies dennoch kaum einer tut. Dem will Google nun entgegen wirken, mit der Eintragung von privaten Online-Shops von Yahoo!, eBay und amazon - aber ist das wirklich der richtige Schritt? Mit dem Google Base Store Connector bringt Google eine Software auf den Markt die den eigenen Shop, der bei einen der 3 Anbieter gehostet ist, durchsucht und die dazugehörigen Produkte bei Google Base einstellt - alles vollautomatisch. Aber was soll das? Wozu das ganze? Einen großen Mehrwert hat es sicherlich nicht. Bisher war Base eher eine Datenbank für alle die online etwas verkaufen möchten oder einfach nur eine riesige Ansammlung von Spam-Einträgen. Mit der Eintragung von Hunderten Online-Shops, die wohl besser nur bei Froogle zu finden sein sollten, verkommt Base jetzt komplett zu einem riesigen Spam-Portal ohne jeglichem Sinn und Nutzen für den Benutzer. Hinter Base stand (steht?) eine großartige Idee, die demnächst sogar in die Suchergebnisse aufgenommen werden sollte. Strukturierte Informationen die treffsicher abgerufen werden können. Veranstaltungen sollten hier stattfinden, Produkte verkauft oder versteigert werden, Rezepte ausgetauscht und Filmkritiken geschrieben werden. Aber all das ist nicht geschehen - somit sehe ich persönlich Base als gescheitert an. Was meint ihr? P.S. Da ich keinen Online-Shop besitze kann ich die Software nicht testen. » Google Base Store Connector
Google Earth API
Nachdem viele Google-Dienste mittlerweile ihre eigene APIs haben, darf natürlich auch eines der Flaggschiffe hier nicht fehlen: Die Rede ist von Google Earth und seiner neuen, als Google Earth COM API getauften, dazugehörigen Fernbedienung. Mit der API ist es lokalen Anwendungen möglich Earth fernzusteuern und dem virtuellen Globus einige Informationen zu entlocken. Anwendungen die mit der Google Earth COM API arbeiten haben nun die Möglichkeit die virtuelle Erde frei zu drehen, zu zoomen und zu navigieren so wie die Kamerabewegung fernzusteuern, Informationen ein- und aus-zublenden und noch einige Dinge mehr. Das ganze befindet sich noch in einem frühen Teststadium, was Google auch mehr als einmal erwähnt, und sollte also noch nicht bei kommerziellen Produkten eingesetzt werden. Wenn diese API dann einmal in der Version 1.0 freigegeben werden sollte (da sie ein Nachfolger der Keyhole-API ist, ist sie das zwar schon, aber es wurde soviel geändert dass es in ein Teststadium zurückversetzt wurde), könnte sie recht interessant werden. Bei den folgenden Generationen der Google-Software dürfte sie wohl überall Einzug halten, so könnten z.B. alle Talk-Kontakte auf der Karte dargestellt werden und sie von Earth aus angeschrieben werden. Dass so eine Fernsteuerung existiert hat Google selbst schon mit dem Release von SketchUp und der neuen Picasa-Version gezeigt, denn auch hier wird Earth ferngesteuert um Modelle und Fotos auf der Erde zu platzieren. Da so nun auch alle anderen Anwendungen in den Genuß von Geotagging kommen können, könnte dieses Thema in den nächsten Jahren sehr interessant werden. Mal sehen was draus wird. » Google Earth COM API » Ankündigung bei Keyhole » Liste der Google-APIs [Googlified]
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Google News Archive Search
Nagut, da hätte ich ja auch selbst drauf kommen soll. Als die neue google-archive-Domain aufgetaucht ist habe ich von einem Webseiten-Archiv geträumt. Dabei gab es genau 1 Monat vorher die Meldung, dass Google News von AP lizenziert hat. Zählt man nun 1+1 zusammen kommt ein neues Angebot heraus. Google News Archive Search. Zugegeben, die Startseite des neue Angebots sieht mehr als langweilig aus, und auch die Suchergebnisse bieten wenig spektakuläres und wirken so als wenn die Seiten selbst aus einem alten Google-Archiv stammen würden. Doch was sich dahinter verbirgt ist fast schon sensationell. Alle Zeitungsartikel von den Druckwerken kooperierender Verlage können hier durchsucht und online gelesen werden. Wie weit die Artikel zurück gehen ist dabei garnicht genau abzuschätzen, aber es geht sehr viel weiter als man es anfangs denken würde. So habe ich gestern bei Testsuchen Artikel von 1754 (!!!) geliefert bekommen und konnte sie online lesen - ohne Probleme. DAS ist schon mehr als beeindruckend. Das ganze Portal ist mal wieder in englisch gehalten - dafür ohne Beta - aber es werden auch deutsche Archive durchsucht, zumindest von den Verlagen die vor dem Start mit Google kooperiert haben. Einige Artikel sind kostenpflichtig, vor allem bei amerikanischen Magazinen, aber da Google meistens noch viele andere Quellen angibt kann man dies leicht verschmerzen. Ich denke mir dass viele Verlage jetzt ebenfalls in diesen Index möchten. Schließlich können sie mit den alten Artikeln sowieso nichts verdienen und hätten so wenigstens sehr viel mehr Besucher, falls sie über ein frühes exklusives Ereignis berichten. Und im 18. Jahrhundert gab es bekanntlich nicht soviele Tageszeitungen und Magazine wie heute. Dieses Archiv ist wirklich beeindruckend, denn bisher haben die Google News nur wenige Tage oder Wochen in der Vergangenheit suchen können und wer ältere Meldungen lesen wollte musste schon direkt die Seiten der Zeitungen abklappern. Google, da hast du wieder sehr sehr gute Arbeit geleistet ;-) » Google News Archive Search
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