In dieser Woche hat Microsoft die ersten Versionen des Chromium Edge veröffentlicht und damit tatsächlich für einiges an Aufsehen gesorgt, weil der Browser vor allem eines ist: Schnell. Aber er ist nicht nur schnell, sondern vor allem auch schlank und somit sowohl in puncto Oberfläche als auch Performance genau das, was sich viele Nutzer wünschen. Vielleicht wäre das auch mal wieder etwas für Google.
Der überwiegende Teil des Unternehmens Google lebt vom Werbegeschäft, das damals wie heute extrem wichtig für die Finanzierung der gesamten Alphabet-Holding ist. In den letzten Tagen hatte sich bereits abgezeichnet, dass Google die Werbeanzeigen in weitere Produkte bringt und hat unter anderem mit dem Assistant und Android TV begonnen. Das ist wohl auch notwendig, denn das Unternehmen hat einen neuen Konkurrenten, den nur wenige auf dem Schirm haben dürften.
In wenigen Tagen feiert GMail den 15. Geburtstag und wird rund um diesen feierlichen Tag einige neue Features bekommen, die die E-Mail als solches vielleicht nicht revolutionieren, aber dafür modernisieren sollen. Jetzt hat das GMail-Team die seit langer Zeit in der Testphase befindlichen dynamischen E-Mails angekündigt, die ab sofort für alle Nutzer zur Verfügung stehen. Diese bringen dank der AMP-Technologie Interaktionsmöglichkeiten in die sonst so statischen E-Mails.
Heute ist Pi-Tag. Im vergangenen Jahr hatte Google das 30. Jubiläum dieses Mathematiker-Feiertags mit einem sehr leckeren Doodle gefeiert und in diesem Jahr zelebriert man den 14. März mit einem ganz besonderen Geschenk an die gesamte Mathematiker-Welt: Google hat mithilfe der eigenen Cloud die Zahl Pi auf 31,4 Billionen Stellen berechnet - so exakt wie niemals zuvor. Damit sichert man sich den Weltrekord und macht die Zahl für alle Menschen zugänglich.
Sicherheitslücken in populären Apps sind besonders gefährlich, da sie eine große Nutzerbasis betreffen und somit mit einfachen Angriffen große Wirkungen erzielen. Wenn dann auch noch das gesamte Betriebssystem betroffen ist, wird es um so gefährlicher - dennoch treten sie an allen großen Produkten immer wieder mal auf. Google-Sicherheitsforscher haben nun eine schwere Sicherheitslücke in Apples Betriebssystem Mac OS entdeckt.
Schon in diesem Monat will das EU-Parlament über die Urheberrechtsreform abstimmen, die unter anderem die Einführung des Leistungsschutzrechts (Artikel 11), aber auch die großflächige Nutzung von Uploadfiltern (Artikel 13) zur Folge hätte. Gerade Artikel 13 sorgt für riesige Demonstrationen und die (teilweise berechtigte Panik) über das Ende von YouTube. Tatsächlich könnte die Einführung von Uploadfiltern dafür sorgen, dass Google in eine ganz neue und unantastbare Machtposition im Internet kommt.
Es ist ruhig geworden um Fuchsia, zumindest wenn man die aktuellen Informationen mit dem gesamten vergangenen Jahr vergleicht. Doch das muss nichts bedeuten, denn nachdem das Betriebssystem große Schritte gemacht hat, geht es nun darum, es auf stabile Füße zu stellen. Aktuell arbeiten die Entwickler daran, Fuchsia auch auf Geräten mit AMD-Prozessoren nutzbar zu machen. Das könnte insbesondere für Chromebooks sehr interessant werden.
Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass der Chrome-Browser einen Dark Mode bekommen wird, der dann natürlich auch in Chrome for Android nutzbar ist. Ein Teil dieses dunklen Modus ist es, dass auch alle aufgerufenen Webseiten automatisch abgedunkelt werden, um sowohl die Augen des Nutzers als auch den Akku des Smartphones zu schonen. In der Canary-Version des Browsers lässt sich diese Option ab sofort aktivieren und nutzen.
Das ging schnell: Gestern Abend wurde der Rollout von Chrome für Android 72 gestartet und nur wenige Stunden später folgen die Desktop-Versionen für Windows, Mac und Linux: Auf diesen Plattformen sind die Veränderungen schon etwas zahlreicher als auf dem Smartphone, bestehen aber auch daraus, das eine seit Jahren verfügbare Funktion entfernt wurde: Die Einrichtung eines Chromecast über den Desktop ist nun nicht mehr möglich.