Bisher war der Play Store für Android werbefrei und hat sich ausschließlich durch App-Verkäufe refinanziert, doch damit wird nun bald schluss sein: Ab sofort haben ausgewählte App-Entwickler die Möglichkeit, ihre Apps direkt im Play Store zu bewerben und sich so ganz nach oben in der Liste der Suchergebnisse zu platzieren. Dabei kommen allerdings keine klassischen Banner zum Einsatz, sondern die Anzeigen ähneln sehr stark den reinen Auflistungen in den Suchergebnissen.
Seit gut vier Monaten unterstützt YouTube offiziell frei bewegliche 360 Grad-Videos und gibt den Zusehern damit völlige neue Möglichkeiten tiefer in das Geschehen einzusteigen. Natürlich war es dann nur eine Frage der Zeit, bis diese Funktion auch für Werbespots genutzt wird - und jetzt ist es soweit. Vor wenigen Stunden hat YouTube angekündigt, dass man ab sofort allen Werbepartnern die Möglichkeit geben möchte, Werbespots mit einer Rundumansicht direkt vor einem YouTube-Video zu schalten.
Glaubt man einer aktuellen Studie, dann sind ganze 50% aller Klicks auf mobile Werbebanner unabsichtlich geschehen. Das bedeutet, dass sowohl der Inserent als auch der Klickende und zu guter letzt auch der Webseitenbetreiber nichts davon haben und mehr Schaden anrichten als alles andere. Jetzt erklärt Google, wie man dies in Zukunft eindämmen möchte.
Schon seit einigen Jahren zeigt YouTube nicht nur neben einem Video, sondern auch direkt im Videoplayer Werbeanzeigen an und setzt dabei auf eine Reihe verschiedener Formen: Entweder werden diese Banner am unteren Rand des Videos angezeigt oder vor dem Video abgespielt. Jetzt hat man ein neues Werbeformat angekündigt, dass auf die neuen Info-Cards setzt und direkt zwischen den Links des Video-Erstellers angezeigt wird. Auch diese werden wieder direkt über das Video gelegt.
In der vergangenen Woche hatte Google die Kennzahlen für das 1. Quartal 2015 vorgelegt und konnte die Anleger wieder einmal mit einem weiter steigenden Umsatz und Gewinn begeistern. Während die Analysten die Zahlen gut aufgenommen haben, und diese auf dem Papier auch sehr gut aussehen, hat Forbes diese Zahlen nun etwas tiefer analysiert und zeigt eine besorgniserregende Entwicklung auf: Langfristig hat Google mit den weiter sinkenden Werbepreisen ein großes Problem und muss sich dabei ausgerechnet Facebook geschlagen geben.
Nicht erst seit dem NSA-Skandal setzt Google auf verschlüsselte Verbindungen, hat aus diesem Anlass aber den Turbo eingelegt: Nahezu alle Google-Angebote sind mittlerweile über verschlüsselte Verbindungen erreichbar, doch bisher gab es eine große Ausnahme: Die Anzeigen innerhalb des eigenen Werbenetzwerks. Ab dem 30. Juni möchte man nun auch alle Anzeigen von AdSense bis AdWords über HTTPS-Verbindungen ausliefern und damit auch in diesem Bereich den Nutzern eine erhöhte Sicherheit bieten.
Für nahezu jedes Angebot von Google gibt es auch eine dazugehörige App, doch ausgerechnet die wichtige Cash-Cow AdWords blieb die große Ausnahme - bis jetzt. Gestern hat Google die erste Version der offiziellen AdWords-App für Android vorgestellt, die vor allem für die Einsicht in aktuelle Statistiken und Kennzahlen genutzt werden kann. Auch kleinere Änderungen an aktuell laufenden Kampagnen sind direkt aus der App heraus möglich.
Mit der immer weiter steigenden Verbreitung von Android wächst auch die wichtigste App-Quelle, der Play Store, immer weiter und kann mit fast 1,5 Mio. Apps aufwarten. Aus der Masse dieser Apps heraus zu stechen ist natürlich nicht einfach, aber jetzt stellt Google ein neues Tool vor, mit dem die Sichtbarkeit der eigenen App stark verbessert werden kann: Ab sofort gibt es auch im Play Store Werbeanzeigen in bzw. über den Suchergebnissen.
Google hat dem Flash-Format schon vor längerer Zeit den Kampf angesagt und hat mit den eigenen Angeboten schon einige Sargnägel in die Verbreitung dieses Formats getrieben - und nun gibt es den nächsten: Ab sofort wird es in Googles Werbenetzwerk keine Flash-Anzeigen mehr geben, sondern nur noch Animationen über das HTML5-Format. Um die eigenen Werbekunden mit dieser Entscheidung nicht zu übertrumpfen, hat AdWords nun ein neues Konverter-Tool. Dies wandelt alle bisherigen und zukünftigen Flash-Anzeigen automatisch in HTML5 um.