Google betreibt das größte Werbenetzwerk der Welt und vermarktet darüber unter anderem die Werbeanzeigen in der Google Websuche. Für das gesamte Netzwerk gibt es natürlich strenge Regeln, die illegale Waren, Dienstleistungen und andere Dinge untersagen. Der Handel mit Konzerttickets gehört nicht dazu, aber dennoch geht Google nun den Werbepartner viagogo vor und hat alle Anzeigen der Ticketplattform mit sofortiger Wirkung gestoppt.
Trotz unzähliger Projekte und einer riesigen Produktpalette lebt das gesamte Unternehmen Google - und damit auch die Alphabet Holding - zu einem großen Teil von Werbung. Weil das Wachstum mit den bestehenden Produkten aber irgendwann auch einmal endlich ist, soll die Reichweite der Werbeanzeigen durch neue Formen weiter ausgebaut werden und in zusätzliche Produkte kommen, die bisher werbefrei waren. Die angekündigte Werbung im Discover Feed ist da nur ein erster Schritt.
Der Google Feed bzw. Discover hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer Traffic-Rakete für viele Webseiten entwickelt und kann in einigen Fällen sogar mit der Google Websuche mithalten. Diese enorme Reichweite macht es zu einem attraktiven Werbeplatz - und diesen wird Google in Zukunft auch nutzen. Jetzt wurde offiziell angekündigt, dass schon bald Werbeanzeigen zwischen den einzelnen Einträgen im Feed zu finden sein werden.
Der Glücksspielmarkt befindet sich im Wachstum. In Deutschland stieg der Brutto-Gewinn aus Glücksspielen in nur zwei Jahren, von 2015 bis 2017, um mehr als eine Milliarde Euro an. 2017 betrug der Wachstum 300 Mio. Euro. Das ergab eine Analyse von Goldmedia zum deutschen Glücksspielmarkt. Der Brutto-Spielertrag setzt sich dabei aus den Spieleinsätzen abzüglich den Auszahlungen zusammen. Laut Goldmedia stiegen die Wetteinsätze ab 2015 um 56 Prozent. Es ist daher kein Wunder, dass sich Google PPC, das früher Adwords hieß, dem Glücksspielmarkt zuwendet. Verantwortungsvolle Glücksspielwerbung werde laut Google unterstützt.
Google verdient nach wie vor den Löwenanteil der Umsätze mit Werbung, die an ganz unterschiedlichen Stellen in der digitalen Welt zu finden ist. Jeden einzelnen Klick auf ein Werbebanner lässt sich das Unternehmen gut bezahlen - teilweise sogar sehr gut. Ein schneller Blick auf die derzeit teuersten Keywords aus der IT-Branche zeigt, welche Summen bei populären Begriffen im Spiel sind.
Google erwirtschaftet nach wie vor den größten Teil des Umsatzes mit Werbung und betreibt seit vielen Jahren das weltweit größte Werbenetzwerk, dessen Strukturen seit mittlerweile fast zwei Jahrzehnten gefestigt sind. Doch jetzt kündigt Google große Änderungen an und wird sowohl die Bezeichnungen als auch die Produkte komplett überarbeiten. Die Marken "AdWords" und "DoubleClick" sind in Kürze Geschichte.
In drei Tagen beginnt die Entwicklerkonferenz Google I/O und wird uns wieder einige spannende neue Produkte und Funktionen bringen, von denen wir bis zum Zeitpunkt der Vorstellung möglicherweise noch gar nichts gehört haben. Jetzt sind eine Reihe von App-Icons aufgetaucht, die teilweise neuen oder bestehenden Apps zugeordnet werden können, teilweise aber auch noch sehr rätselhaft sind. Wer möchte, kann sich gerne an der Spekulation beteiligen.
Adblocker sind ein riesiges und noch immer weiter wachsendes Problem für einen Großteil des Internets bzw. vor allem für die Webseiten, die ihre Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen. Als weltgrößtes Werbenetzwerk ist natürlich auch Google sehr stark davon betroffen und hat verschiedene Initiativen, um das Problem einzudämmen. Das "Funding Choices"-Programm zeigt dabei nun schon große Wirkung und soll schon bald ausgeweitet werden.
Aktuell investiert Google wieder verstärkt in den Spielebereich: Erst gestern hat man angekündigt, die Google Maps für Spieleentwickler zu öffnen und heute geht es mit neuen Werbe-Angeboten weiter. Jetzt hat das AdWords-Team FÜR Spiele und IN Spielen angekündigt, die in den kommenden Wochen für alle Entwickler freigeschaltet werden. Interessant dabei ist, dass Werbung nun selbst zu einem Spiel werden und so stark an Attraktivität gewinnen kann.
Mit dem Werbeblocker im Chrome-Browser hat Google den Kampf gegen die Bad Ads aufgenommen und möchte nervige Werbetypen aus dem Internet verbannen. Aber auch im eigenen Netzwerk wird aufgeräumt und im Zuge dessen werden immer wieder Anzeigen blockiert, die nicht den Richtlinien entsprechen. Jetzt hat Google sehr umfangreiche Einblicke in die Statistiken dieser Blockaden gegeben und kann dabei mit erschreckend hohen Zahlen beeindrucken.